Aufrufe
vor 1 Monat

Nr. 6 / 2022

EMIL «SCHNÄDERED» WIEDER | BIOCHEMISCHE MINERALSTOFFE | STUMPFE VERLETZUNGEN | TROCKENE NASENSCHLEIMHÄUTE | INSEKTENSTICHE | BIO-NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL | ESSTÖRUNGEN | BEI SCHMERZEN UND ENTZÜNDUNGEN | KRISEN: UNANGENEHM, ABER REINIGEND | WÄRMEWÄSCHE | BEI SCHEIDENTROCKENHEIT | ERBKRANKHEITEN | WOHLTAT FÜR IHRE FÜSSE | GESUNDHEITSSCHUHE | HOMÖOPATHISCHE KREISLAUFTROPFEN | KALTGEPRESSTE ÖLE | FIT IM KOPF | WOHLFÜHLSCHUHE | NATÜRLICHE HAUSHALTSTIPPS | BASISCHE KÖRPERPFLEGE | PROBIOTISCHE LUTSCHTABLETTEN | GEMMOTHERAPIE, TRAUBENSILBERKERZE | GELASSEN DURCH DEN TAG | ERNÄHRUNG UND VERDAUUNG | ANTI-AGING VON INNEN | IMPFSTOFFE AUS BERN | NOTRUFLÖSUNGEN | FÜR STARKE ABWEHRKRÄFTE | GRIPPALE INFEKTE | ICH ZÜNDE KEINE ZIGARETTE MEHR AN | GESUND BEGINNT IM MUND | SCHWANGERSCHAFTSDIABETES | VERSTOPFUNG, WAS TUN? | MEHR LEBENSQUALITÄT MIT ZAHNIMPLANTATEN | WASSERMELONE | NATÜRLICHE REVOLUTION FÜR UNSER MIKROBIOM | DIAGNOSE MULTIPLE SKLEROSE | DAS GEHEIMNIS DER HYALURON-WIRKUNG | SCHÜSSLER SALZE BEI KOPFSCHMERZEN | KREBS AN EIERSTOCK ODER GEBÄRMUTTER | HERZGESUNDHEIT | NATURREINE ÄTHERISCHE ÖLE | IN FORM DURCH DEN WINTER | ARTHROSE: DAS SCHMERZT | WAS TUN BEI SKOLIOSE? | MIT SICH SELBST BEFREUNDET SEIN | MAGEN-DARM-BESCHWERDEN: PILZBEFALL? | HAUTALLERGIE, WAS TUN? | RÄTSEL | WOHLFÜHLBAD | ZU VIEL SPORT STÖRT DIE ENTWICKLUNG | REZEPT | DIESES EIWEISS HÄLT JUNG | BALLAST ABLEGEN UND KÖRPER ENTGIFTEN | GUT UNTERWEGS | ENZYME UND ALLERGIEN | BEI HERZRHYTMUSSTÖRUNGEN | FIT FÜRS WANDERN | FÜR AKTIVE MÄNNER | DER, DIE ODER DAS? | SCHLAGANFALLRISIKO-ERKENNUNG | DERMATOLOGISCHER SONNENSCHUTZ | WORTWEISE | BEI VERSTAUCHUNGEN UND ZERRUNGEN

dass man vor die drei

dass man vor die drei noch eine eins schreiben solle, wenn man meine, dass ein Kleintheater für Luzern eine gute Idee sei; und eine weitere eins davor schreiben solle, wenn man es für eine sehr gute Idee halte. So konnte ich die ersten wichtigen Umbauten finanzieren. Ich kann also mit Stolz behaupten, dass ich der Erste bin, der Crowdfunding machte, um zum Theaterbesitzer zu werden – und zwar im Jahr 1967. © Ursula Hersperger Einer deutschen Zirkusfamilie, die auf den Knie(n) lag, halfen Sie auf die Beine. Im Jahr 1980 rief mich Bernhard Paul, der Direktor des Circus Roncalli, an. Er erzählte mir von der Trennung von André Heller, mit dem er den Circus gegründet hatte. Bernhard Paul bat mich um Hilfe, seinen Traum von einem Neustart zu realisieren. Ich half mit Sponsoren, die nötigen Finanzen zu sammeln. Beim Circus Knie hatte ich bereits 1977 durch mein Gastspiel Erfahrungen in der Manege gesammelt. So brachte ich mich bei Roncalli auch mit meiner Regiearbeit ins Premierenprogramm ein. Am 4. Juni 1980 hob sich der Vorhang, und wir feierten eine fulminante Premiere. Sie sind ein Tausendsassa, der seinesgleichen sucht. Wie schafften Sie es seinerzeit, alles unter einen Hut zu bekommen? Im Augenblick arbeite ich an meiner Autobiografie. Da gibt es Momente, in denen ich mir genau diese Frage stelle. Die Möglichkeiten, die mir heute noch geboten werden, sind vielfältig. Auch wenn ich aus Zeitgründen das eine oder andere absagen muss, versuche ich, die Anfragen damals wie heute bestmöglich zu meistern. Um Abstand zu gewinnen, gingen Sie 1993 nach Amerika. Nach dem Programm «Feuerabend» aus dem Jahr 1980 lief ich Gefahr, mich mit meinen Sketchen zu wiederholen. Also kündigte ich «Feuerabend» als mein letztes Programm an. Die Presse liess das kalt, was mich erstaunte. Nachdem ich aufgehört hatte zu spielen, wurde ich mit so vielen Anfragen und Aufgaben überschüttet, dass ich mich für eine Weile zurückziehen musste. Ich plante, für ein Jahr nach New York zu gehen. Geblieben bin ich deren fünf. Ich schlenderte von einem Theater zum nächsten, liess mich inspirieren, genoss die Kultur und genoss es, mich als «Mister Nobody» bewegen zu können. Wenn mir Niccel nicht über den Weg gelaufen wäre, wäre ich womöglich heute noch dort. Nachdem ich in New York angekommen war, wurde ich erneut mit Anfragen überflutet. Plötzlich wollte jeder wissen, wie und wo ich dort lebe und was ich arbeite. Journalisten und Fernsehsender rannten mir die Tür ein. Auch während meiner Zeit in Amerika war ich also wieder hoch im Kurs. Schlussendlich arbeitete ich so viel für Europa, dass es Sinn machte, in die Schweiz zurückzukehren – mit Niccel an meiner Seite. Sie sind ein ausgezeichneter Künstler. Was bedeuten Ihnen all die Preise? Besonders die Auszeichnungen in Zusammenhang mit meiner Heimatstadt Luzern sind ein Beweis dafür, dass die Menschen realisiert haben, was ich aus kultureller Sicht für diese Stadt geleistet und aufgebaut habe. Verraten Sie mir die Kraft, die im Kopf für Frische sorgt? Die Liebe meiner Frau und die Wertschätzung meines Publikums halten mich jung. Ein Tag kann noch so kräftezehrend sein: sobald ich auf der Bühne stehe und mir die positive Energie des Publikums entgegenströmt, sind meine Akkus vollständig geladen. Dazu kommt, dass ich Zeit meines Lebens nie etwas geplant habe. Ich sage mir also nicht: In einem Jahr möchte ich dies oder jenes erreicht haben; dafür hält uns das Leben zu viele Überraschungen parat. Zum anderen lebe ich nach dem Motto: neugierig sein. Wer fit und gesund bleiben möchte, muss neugierig bleiben, aktiv sein, sich interessieren und informieren – egal wie alt er ist. Wie bereiten Sie sich auf Ihre Auftritte vor? Bei einem neuen Programm dauert es etwa 20 Vorführungen, bis der Text so geformt ist, dass ich nichts mehr daran ändere. Ich habe keinen Regisseur, probe meine Auftritte nicht. Mir ist es wichtig, authentisch auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an die Premiere von «Alles Emil, oder?!». Mir fiel die Schlusspointe zum Matterhorn-Sketch nicht mehr ein. Da sagte ich mit einem Lächeln im Gesicht: «Mir kommt die Schlusspointe nicht in den Sinn.» Grosses Gelächter und starker Applaus. Ich sah, dass mir die Fans verziehen haben und es sogar menschlich fanden. Bei einer Vorführung im Gefängnis habe ich in den 80er-Jahren den Sketch «Die Polizeihauptwache» gespielt. Vor mir sassen etwa 400 Gefängnisinsassen. Man konnte den Raum nicht verdunkeln, sodass ich alle Gesichter der Insassen sah, was mich stark ablenkte. Plötzlich verlor ich den Faden und wusste nicht mehr weiter im Text. Und wie aus dem Nichts rief mir ein Insasse meinen Text zu. Darauf mussten wir alle so lachen, dass ich erst mal nicht weiterspielen konnte. Ab Ende September steht Emil wieder mit «Emil schnädered» auf der Bühne. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich freue mich auf die Tournee im Herbst und hoffe, dass meine Autobiografie bald erscheinen kann. Und was die Zukunft angeht: Ich plane nichts, ich lass mich überraschen. Hakan Aki arbeitete seit 2015 freischaffend für diverse Lokalzeitungen. hakan-aki.com 8 Schweizer Hausapotheke 6-2022

Mit Dr. Andres Nasensalbe halten Sie Ihre Nase gesund Gekühlte oder beheizte Luft ist extrem trocken. Wenn wir die Gradzahlen in unseren Räumen komfortabel regulieren und die Luftfeuchtigkeit sinkt, bekommt das vor allem die Nase zu spüren. Ist Ihre Nase ausgetrocknet, gereizt und rissig oder sogar verkrustet? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie etwas unternehmen. Und zwar konsequent. Ihre Nasenschleimhäute müssen feucht sein, sonst macht Ihnen jedes daherfliegende Erkältungsvirus das Leben schwer. Die Dr. Andres Nasensalbe schützt vor Trockenheit, pflegt die Nasenschleimhaut, löst Verkrustungen und macht sie geschmeidig. Sie unterstützt die Regeneration der wunden und rissigen Nasenschleimhaut, lässt sich leichter reinigen und ist resistenter. Gratismuster Senden Sie uns den ausgefüllten Talon und Sie erhalten gratis eine Original Dr. Andres Nasensalbe. Nur solange Vorrat. Name/Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Talon einsenden an: Dr. Andres Pharma AG, Falkenstrasse 25, 8008 Zürich Per E-Mail: info@dr-andres.ch (Betreff: Nasensalbe) Einsendeschluss: 30. September 2022 6/22 Eine gesunde, feuchte Nasenschleimhaut bildet den besten Schutz gegen eindringende Viren und Bakterien und hält Hausstaub, Pollen und andere Allergie auslösende Stoffe ab. Ausserdem riecht sie angenehm nach Pfefferminzöl. Eine gute Begleiterin ist die Dr. Andres befeuchtende Nasensalbe auch im Flugzeug, wo die Luft immer sehr trocken ist, oder in überheizten Räumen. Beugen Sie ausgetrockneten Nasenschleimhäuten vor, indem Sie die Nasensalbe stets dabeihaben. Probieren Sie es aus! Die Intelligenz der Natur für Ihre Gesundheit ARKOROYAL ® FORTE, BIENEN BIETEN IHNEN IHR KOSTBARSTES GUT! Bei ARKOPHARMA wissen wir, dass alltägliche Beschwerden mit natürlichen Gesundheitsprodukten gelindert werden können. ARKOROYAL ® FORTE ist eine Lösung natürlichen Ursprungs auf der Basis von Echinacea, Propolis, Pollen, Honig und Gelee Royal HOHER QUALITÄT, natürlich titriert in Apalbumin. • NATÜRLICHES BIO-GELEE ROYAL • OHNE KONSERVIERUNGSSTOFFE • OHNE CHEMISCHE INHALTSSTOFFE ARKOPHARMA PHARMAZEUTISCHES LABOR FÜR EINE NATÜRLICHE MEDIZIN. Gelee Royale - Propolis - Pollen - Honig -Echinacea Schweizer Hausapotheke 6-2022 9

Unsere Zeitschriften