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Nr. 6 September/Oktober 2017

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Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

Ihr geliebtes

Ihr geliebtes Chihuahua-Hündchen Lilly ist ihr ruhender Pol und immer dabei. «Ich wollte eine ehrliche Kosmetik mit der Kraft der Natur.» zur Entspannung am liebsten in christliche und buddhistische Bücher. «Die entführen mich in eine spirituelle Welt. Das ist für mich sehr beglückend. Ich bin überzeugte Katholikin, mein Glaube bringt mich in die Demut, da werde ich wieder weich von innen drin.» Und dann ist sie plötzlich ganz still, bevor sie leise sagt: «Ich bin fest davon überzeugt: Du musst dich immer erneut erden und offen werden. Und du musst an etwas glauben!» Aber dann eilt sie auch schon wieder davon – mit ihrem lauten, ansteckenden Lachen. Tomaten, ach, und noch viel mehr. Bei der Arbeit in den Beeten komme ich schön runter», verrät die überzeugte Vegetarierin. Sie wohnt zusammen mit Mutter, Cousine und Sohn Maximilian auf dem früheren Firmengelände mitten in Wald und Wiesen. «Jeder hat seinen eigenen Haushalt, so können wir ratschen und uns auch wieder zurückziehen.» Sehr abwechslungsreich sei ihr Leben nicht, gesteht sie, sie sei eben am liebsten zu Hause. «Einen Mann gibt es auch nicht, dabei hätte ich schon gern einen, besonders im Urlaub. Ich habe es einmal probiert, aber mir fehlt die Zeit! Und für einen Mann braucht man Zeit. Aber so, wie es ist, ist es auch gut.» Und wenn sie irgendwann mal Zeit hat, will sie die Welt bereisen. «Dann möchte ich viele Länder kennen lernen – Asien, Nepal oder Israel zum Beispiel.» Bis es soweit ist, geht sie gedanklich auf Reisen Am Wochenende vertieft sie sich Regulat Hyaluron, erhalten Sie in Ihrer Apotheke, Drogerie, MÜLLER Reformhaus, Egli Biofachgeschäft oder vitalpunkt. Text: Silke Mietzner Fotos: Peter von Felbert www.beauty-drink.ch www.regulat-direct.ch Die natürliche Heilkraft der Nationalparkregion Gestresst? Zu kurze Ferien? Zu wenig aktiv? Dann bewegen Sie sich mal wieder an der frischen Bergluft und geniessen Sie eine mehrtägige Wanderung durch das ruhige und intakte Unterengadin. Der Ablauf ist ganz einfach. Man wandert an 3 bis 6 Tagen in seinem eigenen Tempo durch das Unterengadin, erfreut sich an den charakterstarken Engadiner Dörfern und am herrlichen Weitblick auf den Wanderwegen der Via Engiadina. Die Etappen können flexibel, je nach Kondition und Ausdauer, verlängert oder abgekürzt werden und dauern je nach Route 3 bis 6 Stunden. Dazu wird einem das Gepäck täglich von Hotel zu Hotel transportiert, so dass man, nur mit einem Tagesrucksack ausgestattet, die schönsten Alpen, Pfade und Berghütten entdecken kann. Abends werden Sie auf Wunsch in den Hotel-Restaurants mit einheimischen Spezialitäten verwöhnt, und am Ende der Tour kommen Sie ausserdem in den Genuss einer erholsamen Wellness-Anwendung sowie einem Bad im Bogn Engiadina Scuol. Holen auch Sie mal wieder richtig Luft und entspannen Sie auf dieser eindrucksvollen Weitwanderung mit Aussicht auf die Unterengadiner Dolomiten und den Schweizerischen Nationalpark – Schritt für Schritt, in aller Ruhe. Buchbar bis zum 20. Oktober 2017, auf Wunsch auch mit gluten- und laktosefreier Verpflegung oder als Variante Via Engiadina Culinaria. www.engadin.com/wanderwellness Gäste-Info Scuol Tel. +41 (0)81 861 88 00 34 Schweizer Hausapotheke 6-2017

Warum ein Bandscheibenvorfall nicht operiert werden muss Bernd Klein ist 50. Er arbeitet viel und gern – hauptsächlich am PC. In seiner Freizeit fährt er Rad und geht ins Fitnessstudio. Immer wieder plagen ihn leichte Rückenschmerzen direkt neben der Wirbelsäule, dort wo das Gesäss anfängt. Noch hilft eine Schmerztablette. wenn diese bewegt werden. Eine Bandscheibe verlagert sich nicht von alleine. Ihre Bewegungen sind mit denen der benachbarten Wirbelkörper gekoppelt. Weicht sie irgendwohin aus, erfolgt dies im Zusammenhang mit entsprechenden Bewegungen der Wirbelkörper. Diese bewegen sich aufeinander genau abgestimmtes System durcheinandergerät und beginnt, den eigenen Körper zu schädigen. Wie genau das abläuft – damit beschäftigt sich die Biokinematik. Sie geht davon aus, dass jeder Muskel auf einer mathematisch definierten Bahn verläuft. Wird diese gestört, zum Beispiel der Biokinematik verfolgt das Ziel, den geschädigten Muskel wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen. Dies geschieht durch ein gezieltes Training der geschädigten Muskulatur. Eine Operation ist überflüssig. Auch Anna war in stationärer Behandlung – mittlerweile ist sie schmerzfrei! Als er im Frühling einen schweren Blumenkübel anhebt, fährt es ihm in den Rücken. Diesmal lässt der Schmerz nicht nach – er strahlt jetzt sogar ins Bein aus. Bernd Klein bekommt Angst. Nach einem MRT steht die Diagnose: Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Der Kern der Bandscheibe sei verlagert, heisst es. Dieser drücke auf die Nerven, die an dieser Stelle aus dem Rückenmark austreten. Schmerzen und Lähmungen seien die Folge. Der Orthopäde rät, es zunächst mit Physiotherapie, Spritzen etc. zu versuchen. Wenn das nicht helfe, bliebe nur die Operation. Das klingt schlüssig. Denkt man darüber nach, tauchen Fragen auf. Wodurch verlagert sich die Bandscheibe? Die Bandscheibe hat eine halbfeste, hochelastische Struktur. Sie lässt die Wirbelkörper, die sich oberhalb und unterhalb von ihr befinden, geschmeidig gleiten, nicht von alleine. Wirbel sind Calciumphosphat-Apatitkristalle – also aus ähnlichem Material wie Steine. Es sind die Muskeln, welche die Knochen bewegen. An der Bandscheibe befinden sich keine Muskeln. Dafür gehen von den benachbarten Wirbelknochen umso mehr Muskeln aus. Wenn eine Bandscheibe, eingeklemmt zwischen zwei Wirbelknochen, sich nicht mehr bewegen kann, dann stellt sich die Frage: Welcher Wirbelsäulenmuskel ist so inaktiv geworden, dass es zur Bandscheibenverlagerung gekommen ist? Wenn man das weiss, dann weiss man auch, wieso der Bandscheibenvorfall entstanden ist. Folgerichtig muss es das Ziel sein, diesen Muskel zu therapieren! Damit die Bandscheibe wieder rückverlagert werden kann. Biokinematik – nachhaltige Hilfe ohne OP Die Muskulatur ist als arbeitendes Element anfällig für Störungen. Die entstehen, wenn ein durch einseitige Tätigkeit, kommt es zu einer Abweichung von dieser Bahn. Spannt der geschädigte Muskel jetzt an, entstehen im Körper Kräfte, die vorher nicht da waren und den Körper schädigen. Um den eigenen Körper vor Schaden zu bewahren, generiert das Gehirn einen Schmerz, der die Bewegung, die schaden würde, bereits an ihrer Entstehung bremst. Erst wenn man bewegt, tut es weh. Im Falle des Bandscheibenvorfalls von Bernd Klein ist die Bauchmuskulatur betroffen, insbesondere der Musculus psoas major. Der verbindet die untere Wirbelsäule mit dem Oberschenkel und ist wegen des heutzutage üblichen andauernden Sitzens stark verkürzt. Er verlagert den Wirbelkörper geringfügig nach vorn, die Bandscheibe wird nach hinten gedrückt. Sie kann nun nicht mehr in ihre Ursprungsposition zurück, das verhindert die Spannung des Muskels. Die unausweichliche Folge: Der Bandscheibenvorfall. Die Therapie nach dem Ansatz Vater der Biokinematik: Walter Packi. Schweizer Hausapotheke 6-2017 35

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