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Nr. 6 September/Oktober 2018

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Unsere eigene

Unsere eigene Kläranlage Die Lymphe ist neben dem Blut eine der wertvollsten Flüssigkeiten im Körper. Sie dient nicht nur dem Abtransport von Ablagerungen, sondern sorgt als Teil des Immunsystems auch für die Abwehr von Krankheitserregern. Eine erhöhte Infektanfälligkeit kann ein Beispiel für eine Schwäche im Lymphsystem sein. Bei solchen Menschen arbeitet das Lymphsystem permanent auf Hochtouren, ohne aber effektiv die Erreger bekämpfen zu können. Das sieht man an ständig geschwollenen Schleimhäuten und Lymphknoten. Bei einem überlasteten oder nur teilweise funktionierenden Lymphsystem gelangt nun die teilweise ungereinigte Lymphe ins Blut und vergiftet schleichend den gesamten Körper. Je nachdem, wo jetzt die Schwachstelle des einzelnen Menschen ist, bricht eine Krankheit aus. Erst sind es vielleicht «nur» chronische Kopfschmerzen, unerklärliche Müdigkeit, Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen. Langfristig entstehen chronische Beschwerden aller Art. Auch steigt bei einem überlas- teten Lymphsystem die Gefahr von Gelenkschmerzen, Menstruationskrämpfen, Brustspannen, Verdauungsbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Akne, Hautausschlägen und vielem mehr. Je stärker natürlich auch die Giftbelastung des einzelnen Menschen ist, umso gravierender wirkt sich eine Blockade im Lymphsystem aus. Gifte können aus sehr unterschiedlichen Quellen stammen. Doch ganz gleich, ob die Gifte nun ihren Ursprung in Medikamenten, Impfstoffen, Putzmitteln, Pestizidrückständen oder Tattoos haben, können sie das Lymphsystem belasten. Kann das Lymphsystem eindringende Krankheitserreger nicht mehr umfassend abtöten, kommt es überdies verstärkt zu Infekten. Dazu gehören bakterielle Infektionen, aber auch Pilz- und Virusinfektionen. Und wenn sich entartete Zellen ungestört verbreiten können, entstehen auch viel leichter Krebsgeschwüre und Metastasen. Liegt bereits eine Krankheit vor, ist eine Heilung nahezu ausgeschlossen, wenn der Lymphfluss ins Stocken geraten und das Lymphsystem überlastet ist. Das Lymphsystem und die Lymphe sollten daher sorgfältig gepflegt und in regelmässigen Abständen gewartet, sprich gereinigt werden. Eine Lymphreinigung, bei der man nicht nur die Lymphe reinigt, sondern das gesamte Lymphsystem, hat zwei Hauptziele: Der Lymphfluss wird angeregt und aktiviert, damit die Lymphe rasch durch den Körper fliessen und somit auch Schlacken, Gifte, Krankheitserreger und Krebszellen schnell ausgeleitet werden können. Damit wird der Körper insgesamt entlastet. Wenn die Knoten über mehrere Wochen hinweg angeschwollen sind oder die Schwellung verhärtet ist, sollten Sie dringend einen Arzt zu Rate ziehen. Gemäss der Cluster-Medizin ist die Lymphproblematik eine Warnung, dass das Denken sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zurückbesinnen muss: Liebe und Freude. Folgendes Gedankengut könnte den Heilungsprozess unterstützen: «Ich bin jetzt fest verankert in der Liebe und Freude am Leben zu sein. Ich gebe mich in den Strom des Lebens. Freude beherrscht mein Gemüt.» Tipp zur Unterstützung des Lymphsystems: Spagyrische Essenzmischung mit Echinacea, Belladonna, Chamomilla, Calcium sulfuratum und Lava (Element Feuer). Je nach Lymphbeschwerden wie Entzündungen, Stauungen, toxischen Belastungen oder Ödemen kann die Essenzmischung individuell angepasst werden. Toni Moser ist eidg. dipl. Drogist, Naturheilpraktiker, Fachberater für Naturheilverfahren, Referent und Buch-Autor. Zweithaar und Haarersatz in riesiger Auswahl Moderner Haarersatz aus Spezialistenhand ist unsichtbar. Seit rund 25 Jahren sind die Zweithaarspezialisten schulte Fachkräfte garantieren der «Perückeria» als Kompetenz-Zentrum für Haare bestens bekannt. Speziell ge- dafür, dass auch Sie Ihre Wunschfrisur finden werden, die Ihnen im Alltag Freude berei- 30 Schweizer Hausapotheke 6-2018 tet. Das unabhängige Schweizer Unternehmen erfüllt mit seinem einmaligen Konzept und grossem Know-how höchste Ansprüche für alle Zweitfrisuren, Haarteile, -verdichtungen oder -Integrationslösungen. Die diskrete Beratung erfolgt in zentral (mitten im Strassenkreuz der Städte Bern – Zürich – Luzern – Basel) gelegenen, rollstuhlgängigen Showrooms mit einer riesigen Auswahl und grosszügigen Öffnungszeiten. Änderungs-, Anfertigungs- und Servicearbeiten von A bis Z erfolgen vor Ort aus einer Hand. Als zugelassener Hilfsmittel-Lieferant können auf Wunsch auch Direktabrechnungen mit den zuständigen Sozialversicherungen in der ganzen Schweiz angeboten werden. Für eine seriöse, ungestörte Einzelberatung stehen Ihnen die ZweithaarspezialistInnen auf telefonische Anmeldung gerne zur Verfügung. Perückeria/Haarpraxis by Hairplay GmbH Untere Grabenstrasse 8 4800 Zofingen Telefon 062 752 57 00 info@perueckeria.ch www.perueckeria.ch zertifiziertes Qualitäts-Managementsystem ISO 9001:2008

Dentophobie: Wenn die Angst vorm Zahnarzt stärker ist als der Schmerz Wer kennt es nicht, das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch? Etwa 30 Prozent der Bevölkerung gibt an, Angst vor dem Zahnarzt zu empfinden. Bei manchen ist diese Angst so stark, dass sie erst zum Zahnarzt gehen, wenn die Schmerzen unerträglich sind. Bisweilen sind traumatische Kindheitserlebnisse, zum Beispiel ein brutaler Schulzahnarzt, der nachvollziehbare Grund für eine sogenannte Dentophobie. Oft ist diese Panik aber auch eine unerklärliche Urangst. Das Bewusstsein, dass der Zahnarzt heute «gar nicht mehr weh tut», hilft den Betroffenen wenig, die zudem auch noch häufig mit ihrer Angst nicht ernst genommen werden. Die Symptome beginnen oft bereits am Vorabend des Zahnarzt- Patienten: Dentophobiker lächeln sondern auch das Aussehen der termins mit langsam aufkommender Nervosität und nachfolgen- abstossend wahrgenommen zu nicht mehr, sie haben Angst, als der Schlaflosigkeit. Während der werden, sie schämen sich wegen Behandlung können Herzrasen, ihres Mundgeruchs. So entsteht Schweissausbrüche, Würgereiz ein sozialer Teufelskreis. Das und Blutdruckabfall bis hin zu Schlimmste: Die Leidgeplagten Übelkeit oder Kreislaufkollaps sind mit ihrer Angst allein und dazukommen. fühlen sich von niemandem ernst genommen. Von Familienangehörigen ausgelacht, finden sie häu- Die Folgen für die Zahngesundheit und das körperliche bzw. fig selbst beim eigenen Zahnarzt psychische Allgemeinbefinden wenig Verständnis. sind oft verheerend: Karies und Parodontitis breiten sich ungehindert zerstörerisch aus. Darunter sich seit über 10 Jahren bei mehr Unser Behandlungskonzept hat leidet nicht nur die Kaufunktion, als tausend Angstpatienten be- Ganz entspannt: Dr. Schulte verabreicht einer Angstpatientin Lachgas. währt und basiert auf drei Pfeilern: Zuwendung, Angstabbau, schonende und schmerzlose Behandlung. Am Anfang steht das Beratungsgespräch, das wir grundsätzlich nicht im Behandlungszimmer, sondern in einem neutralen Besprechungsraum führen. Hier hat der Patient Gelegenheit, stressfrei über seine Ängste zu reden und mit uns das weitere Vorgehen zu besprechen. Danach wird er ins Behandlungszimmer begleitet. Dort findet jedoch noch keine eigentliche Behandlung, sondern lediglich eine Testsitzung mit Lachgas-Anwendung statt: Ein Kopfhörer spielt angenehme Entspannungsmusik und schirmt Aussengeräusche ab. Über eine kleine Nasenmaske atmet der Patient ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Nach wenigen Atemzügen setzt bereits die Wirkung ein: Stress und Verspannung lösen sich und weichen einem wohligen Geborgenheitsgefühl. Die Musik unterstützt dabei die hypnotische Wirkung des Lachgases. In der richtigen Dosierung ist das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch absolut unschädlich und hat praktisch keine Nebenwirkungen. Lachgas wirkt beruhigend und hypnotisch, angstlösend, dämpft Würgereiz und ist schmerzstillend. Dieser schmerzlindernde Effekt führt dazu, dass die gefürchtete Betäubungsspritze oft gar nicht mehr wahrgenommen wird. Ein weiterer Vorteil: Lachgas hat keine Nachwirkungen. Bereits wenige Minuten nach der Behandlung kann der Patient allein und mit klarem Kopf nach Hause gehen. Vier von fünf Angstpatienten sind mit Lachgas gut und entspannt behandelbar. Den anderen können wir mit stärkeren Beruhigungsmitteln oder einer Vollnarkose helfen. Die Vollnarkose bietet sich vor allem bei grösseren Eingriffen an wie zum Beispiel Totalsanierungen, grosse Implantateingriffe, Entfernung aller Weisheitszähne in einer Sitzung. Ein Team erfahrener Narkoseärzte steht uns dabei zur Seite. Der für uns wichtigste Aspekt ist aber, dass die meisten Dentophobie-Patienten im Laufe der Behandlung allmählich ihre Angst verlieren, nach einer gewissen Zeit oft gar kein Lachgas mehr benötigen und dann ganz normal behandelt werden können. Autor: Dr. med. dent. Markus Schulte ist Zahnarzt und Spezialist für Oralchirurgie. Praxisklinik: Zahnarzt Team Luzern Winkelriedstrasse 37 6003 Luzern Tel. 041 210 58 58 Ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch Schweizer Hausapotheke 6-2018 31

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