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Nr. 6 / 2018

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Ödeme Ödeme können

Ödeme Ödeme können sehr viele verschiedene Ursachen haben. Die Skala der Beschwerden ist breit gefächert und reicht von harmlos bis lebensbedrohlich. In jedem Fall sollte die Ursache abgeklärt werden, damit entsprechend behandelt werden kann. Unser Körper besteht zu einem grossen Teil aus Wasser, durchschnittlich sind es bei Erwachsenen etwa 65 Prozent. Je nachdem, wo man im Körper misst, sind die Wasseranteile aber sehr unterschiedlich: So besteht das Blut zu rund 95 Prozent aus Wasser, Muskelgewebe zu 75, Körperfett zu 25 und Knochen zu 20 Prozent. Die Verteilung und der Gesamtwasseranteil des Körpers hängen von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel vom Alter, dem Geschlecht oder dem Trainingszustand. Ein gut trainierter Körper hat mehr Muskelmasse und somit auch insgesamt einen höheren Wasseranteil. Neugeborene weisen gegenüber dem Durchschnitt einen 10 Prozent höheren Wasseranteil im Körper auf, bei Frauen ist dieser um bis zu 10 Prozent geringer. Wie entsteht ein Ödem? Bei einem Ödem (früher auch als Wassersucht bezeichnet) dringt Körperflüssigkeit aus den Zellen in das Gewebe ein. Das kann zum Beispiel passieren, wenn der Druck auf die kleinen, oberflächlichen Blutgefässe zu hoch ist oder wenn die Gefässe geschädigt sind. Im Verhältnis befindet sich dann zu viel Flüssigkeit im Gewebe. Charakteristisch sind Schwellungen und ein Spannungsgefühl. Drückt man mit dem Finger auf die betroffene Stelle, entstehen sichtbare Dellen, die sich langsam wieder glätten. Ein Ödem kann lokal auftreten, zum Beispiel am Unterschenkel oder auch am gesamten Körper. Ursachen für die Entstehung eines Ödems gibt es viele. Eine Venenschwäche, Durchblutungsstörungen, hormonelle Veränderungen, wie sie beispielsweise in der Schwangerschaft oder im Verlauf des Monatszyklus‘ auftreten, Herzschwäche, Störungen im Lymphsystem, 48 Schweizer Hausapotheke 6-2018 Nieren- oder Leberleiden, starkes Übergewicht, eine Allergie oder eine Schilddrüsenunterfunktion können mögliche Auslöser sein. Auch die Einnahme gewisser Medikamente (manche Schmerzmittel, Blutdrucksenker oder Hormone) kann Ödeme hervorrufen. Manchmal lässt sich aber auch keine Ursache für die Beschwerden feststellen. Dann spricht man von einem idiopathischen Ödem. Die Behandlung von Ödemen Zwar gibt es entwässernde Medikamente, sogenannte Diuretika, die vom Arzt verschrieben werden können, um Wasser aus dem Gewebe zu schwemmen. Sie helfen allerdings nur gegen die Symptome, die Ursache selber bekämpfen sie nicht. Deshalb ist es sehr wichtig, möglichst den Grund der Beschwerden zu ermitteln. So kann das zugrunde liegende Leiden gezielt behandelt werden und die Ödeme können zum Verschwinden gebracht werden. Als langfristige Therapie bei Venenproblemen und Durchblutungsstörungen empfehlen sich viel Bewegung und sanfte Sportarten wie Schwimmen, Velofahren oder Wandern sowie auch spezielle Venengymnastik. Da Venenbeschwerden ein häufiger Grund für Ödeme sind und in diesem Fall auch einige einfache Massnahmen helfen, soll im Folgenden noch speziell darauf eingegangen werden. Hilfe bei Venenschwäche Anzeichen einer beginnenden Venenschwäche sind schwere und geschwollene Beine, die sich vor allem am Abend und bei warmem Wetter bemerkbar machen. Um diese Symptome zu lindern, stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung: Am häufigsten werden sogenannte Flavonoide eingesetzt. Das sind pflanzliche Wirkstoffe, die beispielsweise in Extrakten aus rotem Weinlaub oder Rosskastanien vorkommen. Ihre positive Wirkung auf die Venen ist wissenschaftlich nachgewiesen. Sie kräftigen die Venen und schützen die Venenwände. Diese Medikamente können eingenommen oder in Form von Salben oder Gels lokal aufgetragen werden. Kompressionstherapie Das Konzept dieser Therapie beruht auf dem Prinzip, dass elastische Strümpfe die Venen von aussen komprimieren. Sie unterstützen auf diese Weise den venösen Rückfluss zum Herzen, schonen die Venenwände und wirken der Bildung von Ödemen entgegen. Wer unter Venenerkrankungen leidet, sollte deshalb Kompressionsstrümpfe tragen. Diese bauen den höchsten Druck im Knöchelbereich auf, beinaufwärts nimmt er langsam ab. Es stehen Strümpfe in verschiedenen Kompressionsklassen zur Verfügung. Aufgrund der Schwere der Venenschädigung entscheidet der Arzt, welche Kompressionsklasse angebracht ist. Kompressionsstrümpfe müssen immer individuell angemessen werden, damit sie die optimale Wirkung erzielen können. Christiane Schittny ist Apothekerin und Betriebsleiterin. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Fachjournalistin für diverse Printmedien.

Was ist Rheuma? Das Wort Rheuma stammt aus dem griechischen Altertum und bedeutet eigentlich Fluss oder Strömung. Das widerspiegelt zum einen die Vorstellung der antiken Medizin, der zufolge Rheuma von gewissen schleimigen «Säften» komme, die durch den Körper «fliessen». Zum andern passt der Begriff auf den Umstand, dass sich rheumatische Beschwerden, insbesondere die Schmerzen, im Krankheitsverlauf in unterschiedlichen Geweben und Körperregionen bemerkbar machen können. Deswegen wird Rheuma gerne auch als «fliessender Schmerz» umschrieben. Verschiedene Formen Rheuma ist ein Sammelbegriff für über 200 verschiedene Erkrankungen, die unterschiedliche Ursachen haben, unterschiedlich verlaufen und unterschiedliche Schäden verursachen können. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich vorrangig im Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates zeigen, also in den Knochen, den Gelenken oder den Weichteilen (Muskeln, Sehnen, Schleimbeuteln usw.). Die grosse Zahl rheumatischer Krankheitsbilder lässt sich unterschiedlich gliedern. Ein zentrales Unterscheidungskriterium sondert die entzündlichen Formen von Rheuma von den nicht-entzündlichen. Entzündliches und nichtentzündliches Rheuma Zum entzündlichen Rheuma zählen sämtliche Formen von Arthritis (Gelenkentzündungen unterschiedlicher Ursache, alle Formen von Spondyloarthritis (entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke wie Morbus Bechterew) sowie die Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen wie die Sklerodermie, das Sjögren-Syndrom und der systemische Lupus erythematodes). Unter nicht-entzündliches Rheuma fallen die Arthrosen (degenerativen Erkrankungen von Gelenken), die Kristallarthropathien (wie z. B. die Gicht), ferner alle Formen von Weichteilrheuma sowie Knochenerkrankungen (wie die Osteoporose). Auch chronische Rückenschmerzen zählen hierzu, sofern sie nicht Symptom einer entzündlichen Erkrankung wie Morbus Bechterew darstellen. Je nach Kriterium lassen sich auch andere Unterteilungen vornehmen. So kann man zum Beispiel die Gicht, die Pseudogicht, die Osteoporose und Sehnenverkalkungen zur Gruppe der Stoffwechselstörungen zusammenfassen. Volkskrankheit Nr. 1 Gegen zwei Millionen Menschen in der Schweiz sind von rheumatischen Beschwerden betroffen. Rund jede vierte Invaliditätsrente wird aufgrund einer rheumatischen Erkrankung gesprochen. Rheuma verursacht höhere Kosten als jede andere nicht übertragbare Krankheit. Die medizinischen Gesamtkosten belaufen sich pro Jahr auf 23 Milliarden Franken. Herz-Kreislauf-Erkrankungen machen im Vergleich dazu jährlich 17 Milliarden Franken aus, Krebs 11 Milliarden Franken. Rheuma kennt keine Altersgrenze. Obwohl manche Formen von Rheuma (wie Arthrose, Pseudogicht und Osteoporose) mehrheitlich ältere Menschen betreffen, darf man nicht vergessen, dass auch Jugendliche und Kinder von entzündlichem Rheuma betroffen sein können, namentlich von Arthritis und Psoriasis-Arthritis. Weitere Informationen: www.rheumaliga.ch Tel: 044 487 40 00 AUS LIEBE ZU MEINEM KÖRPER NEUE PRODUKTE ALOE VERA GEL 91% Natürliche und erfrischende Hautpflege mit pH-Wert ~7.0 ASTAXANTHIN 4 mg VEGI-KAPSELN Nahrungsergänzung aus der Blutregenalge Haematococcus pluvialis vegetarisch Biosana • végétarien Retournieren Sie uns diesen Talon, und Sie erhalten kostenlos die neusten Gratismuster und Informationen Musterbestellung zu den Biosana Nahrungsergänzungs- und Natur kosmetik produkten. Name/Vorname Gratismuster und Informationen zu unseren Produkten. Strasse/Nr. PLZ/Ort Bestellung mit Name und Anschrift SHA 08 / 18 De per Mail an: Talon senden an: Schweizer Hausapotheke «Biosana», Könizstrasse service@schweizerhausapotheke.ch 25, 3008 Bern Per (Betreff: Mail: service@mediapress.ch Biosana) (Biosana) marketingwerkstatt.ch MORINGA PRESSLINGE Aus Blattpulver und Blattpulverextrakt CHLORELLA PRESSLINGE Nahrungsergänzung aus Chlorella vulgaris (Süsswasseralge) KURKUMA PLUS Nahrungsergänzung mit Kurkuma- Extrakt in vegetabilen Kapseln Nahrungsergänzung und Naturkosmetik. Schweizer Pionierarbeit seit 1972. www.biosana.ch RZ1_Biosana_Inserat_Hausapotheke_06-2018_189x126_4f_DE.indd 1 28.06.18 15:49 Schweizer Hausapotheke 6-2018 49

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