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Nr. 6 September/Oktober 2018

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Ich bin, also bin ich

Ich bin, also bin ich Meine mediale Detox-Kur mit Yin Yoga Es ist Sommer und ich krieche, metaphorisch gesprochen, auf allen Vieren – nicht wegen der sommerlichen Temperaturen, sondern weil meine Energiespeicher aufgebraucht sind. Mein Feriensaldo ist noch unangetastet. Die Wochenenden des ersten Halbjahres wegen einer Weiterbildung gekürzt. Vollgas im Job. Volles Programm an den verbleibenden freien Tagen. Permanent auf der Überholspur und mit Vollgas ins Leere gebrettert. Das merke ich jetzt. Mein Körper signalisiert mir, dass er pausieren muss. Mein Geist ist rastlos und läuft doch ins Nirwana. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dabei wissen wir doch, dass wir uns möglichst im Gleichgewicht halten sollten. Warum geraten wir immer wieder in diese Schieflage? Ich nehme Sie mit auf eine Erkenntnis- und Einsichtsreise, um eine mögliche Antwort zu finden. Auf eine Reise zu unserem ausgeglichenen Selbst. surfe, erhalte ich oben auf dem Bildschirm eine Push-Nachricht vom Tages-Anzeiger mit den letzten Neuigkeiten. Wollte ich nicht noch das Kapitel in meiner Pflichtlektüre beenden? Meine Gedanken fliegen von einem Medium zum anderen. Kaum habe ich eine Seite gelesen, erhalte ich eine WhatsApp-Nachricht von einer lieben Freundin. Rasch antworten, damit ich mich wieder in meine Lektüre vertiefen kann! Schwups, meine Haltestelle ist gekommen; ich muss aussteigen. Was habe ich jetzt eigentlich während der letzten dreissig Minuten gemacht? Eine Ich erinnere mich an einen Abend, als ich im Zug sass und den Arbeitstag an mir vorbeiziehen liess. In der Hand ein Buch, das ich für meine Weiterbildung lesen sollte. Im Blickfeld, auf dem kleinen Abstelltischchen, mein privates Handy. In der Handtasche das Geschäftshandy. Es surrt im Minutentakt; ein Zeichen, dass sich E-Mails in meiner Mailbox einfinden – die Kolleginnen und Kollegen in anderen Zeitzonen beginnen ihren Arbeitstag und so weiss ich, dass ich morgen wieder einiges zu tun habe. Ich scrolle mit leerem Blick durch die Mails, um dann das Handy auf lautlos zu schalten. Ich habe Feierabend! Rasch greife ich zu meinem privaten Handy. Mal sehen, was sich auf Instagram, Facebook und Pinterest so alles getan hat. Ach, und meine privaten Mails wollte ich doch auch noch rasch durchsehen. Derweil ich durch meine diversen Accounts 6 Schweizer Hausapotheke 6-2018

vernünftige Antwort fällt mir nicht ein und so schlendere ich unzufrieden den kurzen Fussweg vom Bahnhof nach Hause. Am späteren Abend schaue ich noch eine TV-Sendung und habe auch hier mein Handy stets im Blickfeld. Immer wieder greife ich zum Gerät, überfliege die Updates in meinen diversen Accounts. Die Sendung geht weiter, ich richte meine Aufmerksamkeit wieder der Mattscheibe zu, nur um gefühlte zehn Minuten später wieder zu meinem Handy zu greifen. Schäfchen zählen, Gedanken wälzen... Warum bloss kann ich nicht einschlafen? Ich bin so müde und trotzdem komme ich nicht zur Ruhe. Ich drehe mich von einer Seite zur anderen, versuche mich zu entspannen. Ich denke an eine E-Mail, die ich im Zug kurz überflogen hatte. Daran muss ich morgen unbedingt denken! Bloss nicht auf den Wecker schauen, damit ich nicht noch anfange die noch verbleibenden Stunden bis zum Aufstehen zu zählen. Balance? Mentale Ruhe? Ausgeglichenheit? Fehlanzeige! Ich fühle mich immer erschöpfter, launischer und unmotivierter. Dabei ist doch alles bes tens und es geht mir gut! Ich habe ein wunderbares Privatleben, einen interessanten und abwechslungsreichen Job, bin sportlich sehr aktiv. Alles schön und gut. Aber es ist einfach zu viel! Diese Erkenntnis fiel mir nicht leicht, da ich eine Powerfrau bin, alles effizient, professionell und hoch engagiert anpacke – zack, zack. Auf der Überholspurt eben. Dass mir irgendwann das Benzin ausgehen würde, der Motor überhitzt und das Kühlwasser verpufft, daran denke ich erst, wenn die Warnleuchten angehen und ich gezwungen werde, eine Ausfahrt anzusteuern. Im übertragenen Sinne waren das bei mir mein Körper und Geist, die mein System heruntergefahren haben: Plötzlich ging fast nix mehr und ich musste den Kriechgang einlegen. Die Entdeckung des inneren Lächelns Stop. Diese mediale Überflutung macht mich fertig! Ich spürte das Verlangen nach einer digitalen Detox-Kur. Ein Zuviel an Medienkonsum und ständiger Erreichbarkeit führt irgendwann zu Konzentrationsstörungen, geistiger und physischer Unachtsamkeit und immer kürzer werdenden Konzentrationsspannen. Die Entschlossenheit, etwas zu ändern, war gereift. Doch wo anfangen? Es sind die Zufälle im Leben, die einem manchmal einen Denkimpuls geben. Von einem Kollegen erfuhr ich, dass er regelmässig Yoga-Lektionen besucht. Er schwärmte, dass ihm dies helfen würde innere Ruhe und Balance zu finden. Ich erinnerte mich an Yoga-Lektionen während meines Studiums: damals, im Unisport über den Mittag, ein überfüllter Raum, Matte an Matte; ich mit meinen 1,80 Meter eher eingeengt und buchstäblich den Fuss meines Mitturnenden im Gesicht. An Entspannung war wirklich nicht zu denken. Auch kam ich mir aufgrund meiner Lindert Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen. Original DR. ANDRES Wallwurzsalbe Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Dr. Andres Pharma AG Schweizer Hausapotheke 6-2018 7

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