Aufrufe
vor 4 Monaten

Nr. 7 / 2018

  • Text
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Stoffwechsel
  • Immunsystem
  • Liebe
  • Kinder
  • Zeit
  • Beschwerden
  • Angst
LEBENSTRAUM TANZEN | HAARWACHSTUM | HAGEBUTTE GEGEN ARTHROSE | HERZSCHWÄCHE | ABWEHRKRÄFTE | IMMUNSYSTEM VON BABYS STÄRKEN | MUNDGESUNDHEIT | SCHUPPENFLECHTE | HAUTAUSSCHLÄGE | CARDIOSPERMUM | TREPPENLIFTE | VERLOSUNG: HILFE BEI AKNE | GRIPPEIMPFUNG | VITAMIN-D-MANGEL VORBEUGEN | STOFFWECHSEL ANREGEN | ENTSCHLACKUNGSKUR | UNTERDURCHSCHNITTLICHES WACHSTUM | LEBENSLANGE LIEBE | OSTEOARTHRITIS | MILBENALLERGIE | PFLEGEÖLE | FÜR MEHR GELASSENHEIT | SANDELHOLZ | GESUNDHEITSSCHUHE | URDINKEL | GELENKSNAHRUNG | ERKÄLTUNGEN | SPAGYRIK | CHRONOBIOLOGIE | GELENKBESCHWERDEN | IMMUNABWEHR STÄRKEN | GRIPPEPRÄVENTION | SCHNARCHEN | LINDERUNG BEI ÜBERLASTUNGSZUSTÄNDEN | SELBSTLIEBE STATT LÜGEN | ANTI-AGING | MONDHOLZ | VERGESSLICHKEIT | LAVENDEL | ÄTHERISCHE ÖLE | ZAHNIMPLANTATE | EDELKASTANIE | HÖRGERÄTE | GEMMOTHERAPIE | BABYERNÄHRUNG | MUTTERMILCH | VERLOSUNG: KURHOTEL IM PARK | UNVERTRÄGLICHKEITEN | INHALIEREN BEI KINDERN | WARNSIGNAL SCHMERZEN | KRAFTTRAINING | AROMATHERAPIE | SCHLAFBERATUNG | INTIMPFLEGE | WIRKUNG VON SCHRECKENSBILDERN | BASISCHE KÖRPERPFLEGE | SCHWINDEL | ERHOLUNG FÜR DIE FÜSSE | WÄRMEPFLASTER | ENGELWURZ | MIKRONÄHRSTOFFE | KOMPLEMENTÄR- UND ALTERNATIVMEDIZIN | SCHUHE GEGEN SCHMERZ | VERDAUUNGSBESCHWERDEN

Warnsignal Kopf,

Warnsignal Kopf, Rücken, Bauch, Zähne, Muskeln oder Gelenke: Das sind nur einige der Körperteile, die von Schmerzen betroffen sein können. Wie Schmerzen entstehen, warum sie eigentlich nützlich sind, was man dagegen tun kann und wann eine Abklärung beim Arzt notwendig ist, lesen Sie hier. Die Auslöser von Schmerzen sind bestimmte mechanische, chemische und thermische Reize wie zum Beispiel Verletzungen, Entzündungen, extreme Temperaturen oder ein starker Druck auf bestimmte Körperteile. Diese Reize werden von den Schmerzrezeptoren im Körper erkannt und über die Nervenbahnen ans Gehirn weitergeleitet. Dort werden die Signale verarbeitet und dann als Schmerzen wahrgenommen. Das Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich: Schmerzen, die für den einen noch durchaus erträglich sind, werden beim anderen schon als sehr stark wahrgenommen. Der Husten ist weg Appenzeller Heilmittel wirken mit besonderer Kraft. Weltweit. Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Herbamed AG | 9055 Bühler | Switzerland | www.herbamed.ch 50 Schweizer Hausapotheke 7-2018 Akute und chronische Schmerzen Unter akuten Schmerzen versteht man Schmerzen, die plötzlich aufgrund eines bestimmten Ereignisses auftreten. Sie zeigen eine bereits erfolgte Schädigung bestimmter Körperteile an oder warnen vor einer bevorstehenden Schädigung des Körpers. Sie haben also Signalcharakter und machen uns darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt, sodass wir entsprechend reagieren können. Normalerweise spüren wir Schmerzen nur, solange die Schädigung des Gewebes anhält. Wenn die Reize jedoch über längere Zeit andauern, verliert der Schmerz seine eigentliche Warnfunktion und die Schmerzen können bestehen bleiben, selbst wenn die Ursache behoben ist. Dann spricht man von chronischen Schmerzen. Das richtige Schmerzmittel Oft kann man Schmerzen genau zuordnen. Schluckschmerzen im Rahmen einer Erkältung, Knieschmerzen nach einer langen Wanderung bergab oder Schmerzen nach einer Verletzung sind Beispiele dafür. Sind die Schmerzen nicht allzu stark, können sie gut mit rezeptfreien Arznei mitteln aus der Apotheke behandelt werden. Hier stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Die gebräuchlichsten sind Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Ibuprofen. Da nicht jeder gleich gut auf die einzelnen Wirkstoffe reagiert und auch gewisse Einschränkungen oder Präferenzen gelten, ist eine gründliche Beratung in der Apotheke sinnvoll. So ist die erste Wahl beispielsweise für Schwangere Paracetamol. Wer zusätzlich zur Schmerzlinderung eine entzündungshemmende Wirkung sucht, verwendet bevorzugt Ibuprofen. Es gilt auch abzuklären, ob eventuell gewisse Wechselwirkungen mit regelmässig eingenommenen Medikamenten oder Unverträglichkeiten bestehen könnten. Gewusst wie Schmerzmittelabhängigkeit ist immer wieder ein Thema, das Fragen aufwirft und Anlass zu Besorgnis gibt. Wenn man sich jedoch an die Dosierungshinweise hält und ein paar Grundregeln der Selbstmedikation beherzigt, sollte diese Angst unbegründet sein. Auf eigene Faust sollten Schmerzmittel nicht länger als an drei aufeinanderfolgenden Tagen und insgesamt nicht öfter als an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden. Ganz wichtig ist es, Schmerzmittel rechtzeitig einzunehmen und nicht zu warten, bis der Schmerz zu stark wird. Eine von Anfang an ausreichend hohe Dosierung sorgt für Schmerzfreiheit und verleitet nicht dazu, immer wieder nachzudosieren. Durch häufiges Nachdosieren verbraucht man im Endeffekt oft mehr Medikamente als nötig, und auch die Wirkung lässt zu wünschen übrig. Hier hilft der Arzt weiter Ist die Herkunft der Schmerzen nicht klar, halten die Schmerzen über längere Zeit an oder sind sie sehr stark? Wirken die selber eingenommenen Medikamente nicht genügend? Dann sollte die Ursache beim Arzt abgeklärt werden. Dieser kann durch viele verschiedene Untersuchungen herausfinden, was dem Übel zugrunde liegt und es dann entsprechend gezielt behandeln. Der Arzt kann eine ganze Reihe rezeptpflichtiger und gut wirksamer Arzneimittel verschreiben. Alternativen und Ergänzungen Schmerzen lassen sich nicht nur mit den klassischen Schmerzmitteln behandeln. Als Alternative gibt es viele pflanzliche Wirkstoffe, die gegen Schmerzen und Entzündungen helfen, die Heilung unterstützen oder beruhigend und entspannend wirken. Sie sind beispielsweise als Tees, Salben, Tropfen oder Tinkturen erhältlich und können bei leichten Beschwerden alleine, oder auch in Kombination mit herkömmlichen Arzneimitteln, angewendet werden. Oft lässt sich dadurch die Menge der benötigten Schmerzmittel reduzieren. Weitere Hilfsmittel können bei akuten Beschwerden zum Beispiel auch Kalt-Warm-Kompressen, Gelenkstützen oder Massagen sein. Bei chronischen oder immer wiederkehrenden Schmerzen bewähren sich oft Massnahmen wie Physiotherapie, Akupunktur oder autogenes Training. Hier sind den Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt und jeder sollte für sich das aussuchen, was ihm gut tut und hilft. Christiane Schittny

Entspannung für den Rücken Mit den computergestützten Rückenmaschinen von Kieser Training lassen sich die tiefen Rückenstrecker isoliert analysieren und kräftigen. Rücken- und Nackenschmerzen sind häufig mit einer zu schwachen Muskulatur verbunden. Gezieltes Krafttraining zur Stärkung der Rückenstrecker lautet deshalb die Devise. Auch gegen das Kreuz mit dem Kreuz hilft ein gezieltes Krafttraining an speziellen Maschinen. «Wir wissen, dass Rücken- und Nackenschmerzen häufig in Zusammenhang mit einer zu schwachen Muskulatur stehen», sagt Dr. med. Gabriela Kieser. Die Ärztin behandelt Rückenschmerzen seit 1990 erfolgreich ausschliesslich mit gezieltem Muskelaufbau. Tiefe Rückenstrecker stärken Eine zentrale Rolle in der Behandlung von Rückenschmerzen spielen vor allem die tiefen Rückenstrecker. Diese Muskeln verlaufen dicht an der Wirbelsäule und verleihen dieser Beweglichkeit und Stabilität. Sind sie zu schwach, werden Wirbelgelenke und Bandscheiben ungleichmässig be- und damit schnell überlastet. Die Folgen sind weitreichend. Kieser erklärt: «Blockaden, Abnutzungserscheinungen, Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle, Arthrose, gereizte Ner- Dr. med. Gabriela Kieser behandelt Rückenbeschwerden seit 1990 erfolgreich durch gezieltes Krafttraining. ven und Entzündungen zählen zu darauf hat sich Kieser Training den häufigen Folgen. Oft ist es ein seit 50 Jahren spezialisiert: auf ein einmaliges Schmerzereignis wie wissenschaftlich fundiertes Krafttraining zum Muskelaufbau an ei- ein Hexenschuss, das in einen Teufelskreis und zu chronischen gens entwickelten Maschinen. Schmerzen führt.» Mit Hilfe einer computerunterstützten Rückenmaschine können In der Prävention und Behandlung von Rücken- und Nackenschmerzen muss es daher in erstet und gezielt trainiert werden. die Rückenstrecker isoliert getester Linie darum gehen, die Kraft Mit herkömmlichen Methoden ist und Funktion der Rückenstrecker das kaum möglich. Studien zeigen: Die effektive Kräftigung der zu steigern und ein schützendes Muskelkorsett aufzubauen. Genau Rückenstrecker gelingt nur, wenn das Becken während des Trainings fixiert ist. Denn nur dann lässt sich die Muskelschlinge aus Rücken- und Hüftstreckern, Gesäss- und hinterer Oberschenkelmuskulatur unterbrechen, so dass die Rückenstrecker isoliert arbeiten müssen. Die Lumbar Extension-Maschine (LE) erfüllt alle technischen Voraussetzungen für ein wirksames Rückentraining. Das Training an dieser Maschine ist medizinisch kontrolliert und 1:1 durch einen speziell ausgebildeten Instruktor begleitet. Ergänzend werden mit einem individuell auf die Bedürfnisse abgestimmten Trainingsprogramm alle wichtigen Muskelgruppen ausgewogen gestärkt. Trainieren statt operieren Der Erfolg dieses Trainings spricht für sich: In der Regel lassen sich selbst chronische Beschwerden durch 12 bis 18 Trainingseinheiten lindern. «Zwar lassen sich Bandscheibenvorfall, Arthrose und andere degenerative Veränderungen nicht wegtrainieren, man kann aber besser damit leben. Die Schmerzen verbessern sich in der Regel deutlich bis hin zu Schmerzfreiheit», so Kieser. Eine Studie belegt: In neun von zehn Fällen lassen sich sogar Operationen vermeiden. Noch besser ist natürlich, Beschwerden durch gezieltes Krafttraining vorzubeugen. Die Anmeldung zum kostenlosen Einführungstraining und alle Standorte in der Schweiz finden Sie unter: kieser-training.ch Jetzt aktuell: Schliessen Sie bis zum 30.11.2018 ein Abo ab, können Sie bis Ende des Jahres kostenlos trainieren. Schweizer Hausapotheke 7-2018 51

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining