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Nr. 7 / 2018

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ich aber auf der Bühne,

ich aber auf der Bühne, war alles verschwunden. Manchmal hatte ich auch vor gewissen Passagen Angst. Das ist nicht förderlich für einen reibungslosen Auftritt. Ich kann mich gut an eine Situation erinnern: Wir tanzten zu zweit auf der Bühne. Ich landete statt auf dem Knie auf dem Hinterteil, war aber so schnell wieder auf den Beinen, dass es niemand merkte – zum Glück. Was hast du nach deiner Bühnenzeit gemacht? Nach fünfzehn Jahren als aktive Tänzerin mit Engagements habe ich weitere fünfzehn Jahre an einer Ballettschule unterrichtet. Irgendwann ist die Zeit als Tänzerin vorbei. In Deutschland gibt es einen Namen für alternde Tänzerinnen: alte Hupfdohle. So wollte ich nie bezeichnet werden! Es lag nahe, dass ich mein Wissen weitergeben wollte. Auch das war eine schöne und eindrückliche Zeit, die ich nicht missen möchte. Fehlt dir die aktive Zeit auf der Bühne? Eigentlich nicht. Ich habe alles tief in meinem Herzen drin und dieser Schatz gehört zu mir. Ich besuche oft Konzerte oder Ballettabende und schwelge so wieder in vergangenen Zeiten. Du hast deinen Traum gelebt. Warum ist es wichtig, den eigenen Traum zu leben? Das kann ich nur für mich beantworten: Ich konnte nicht anders. Ich wäre ohne die Tanzwelt nicht glücklich geworden. Ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die keine Träume haben. Vielleicht richtet sich der Beruf vor allem auf die mögliche Karriere aus. Aber das hat nichts mit einem Traum im eigentlichen Sinn zu tun. Ich würde aber allen Menschen raten, einen Traum zu leben oder zu verwirklichen – und sei er noch so klein. Würdest du wieder tanzen? (Sie lacht!) Klar! Auf jeden Fall. Das muss ich mir nicht zweimal überlegen. Was ist es, was dich an deinem Beruf immer so faszinierte? Das ist schwierig zu erklären. Ich denke, dass nur eine Tänzerin und ein Tänzer dieses Gefühl verstehen können. Es ist das Ganze: die Musik, die Bühne, die Choreographie, das Körpergefühl – einfach alles! Dieses Gespräch hat mich tief beeindruckt. Margret stand auf und zeigte mir – mit ihren 81 Jahren – eine Ballettposition; mit einer Anmut, die mich sehr berührte. Sie ist körperlich immer noch in der Lage, täglich Übungen, die sie an diese magische Zeit erinnern, zu machen. Margret bewegt sich mit einem extrem geraden Rücken und wirkt sehr graziös. Sie kann beneidenswert schwärmen und erzählt sprudelnd von ihren Lieblingsautoren wie Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Goethe oder Dostojewsky. Sie berichtet von Reisen nach Rom, Wien und natürlich von ihrem geliebten Tessin. Theatermenschen sind deiner Meinung nach speziell. Wie muss ich das verstehen? Ja, das sind sie. Das ist aber nicht wertend gemeint. Menschen, die am Theater arbeiten – sei es der Intendant, Tänzerinnen, Schauspieler, Sänger, Musiker, Bühnen- oder Maskenbildner – sind irgendwie seelenverwandt. Das ist mein ganz persönlicher Eindruck nach 15 Jahren Bühnenerfahrung. Wir konnten blödeln und ernst sein, uns lieben und hassen, uns gegenseitig aufmuntern und trösten. Dass es so war, hat mich immer fasziniert. Mit der «normalen» Arbeitswelt kann man das nicht vergleichen. Hattest du Lampenfieber? Grauenhaft! Hauptsächlich an den Ballettabenden. Vor dem Auftritt schlotterten jeweils meine Beine. Kaum war 8 Schweizer Hausapotheke 7-2018

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