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Nr. 7 / 2019

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Spannungsfeld z und

Spannungsfeld z und Nehmen PATRIZIA Menschen, die sich selbst als egoistisch einschätzen, tun vor allem dann etwas für andere, wenn sie wirkliches Mitgefühl empfinden und nicht, um gemocht zu werden. Soziale Menschen verhalten sich dagegen noch sozialer, wenn es darum geht, gemocht zu werden. Bei ihnen spielt echtes Mitgefühl eine kleinere Rolle. Altruismus als Gegenpol zum Egoismus. CATALINA Allgemein gilt die Erkenntnis, dass es glücklich macht, an andere Menschen zu denken. Ein überzogener Egoismus gilt als unsympathische Eigenschaft. Unter Egoismus verstehen wir die Motivation, einen Gewinn für sich allein zu erzielen – oft auch zu Lasten anderer. Das Gegenteil von Egoismus ist Altruismus. Dieser wird als Verhalten/Einstellung definiert, das Wohlbefinden anderer zu fördern, ohne dabei an einen persönlichen Gewinn zu denken. 1 2 3 4 KEINE SCHMERZENDEN FÜSSE MEHR DANK UNSERER 4 2 Shoe: Elorine KOMFORT ARGUMENTE RUNDUM SOFT-POLSTERUNG Gegen Druck- und Scheuerstellen. SOFT-AIR TECHNOLOGIE Für moosweiches Auftreten. BESTE PASSFORM Für maximalen Tragekomfort. WECHSEL-FUSSBETT Auch für individuelle Einlagen. WWW.MOBILSSHOES.COM 1 3 Gegenseitige Abhängigkeit So einfach lassen sich Egoismus und Altruismus aber dennoch nicht trennen; denn letztlich hat jede altruistische Handlung auch ihren egoistischen, eigennützigen Anteil, quasi «Egoismus auf Umwegen». Statistiken zeigen, dass altruistische Menschen von ihrem sozialen Ruf profitieren. Will heissen: Wer gibt, dem wird gegeben. Der Dalai Lama hat ob dieser Erkenntnis schon einmal davon gesprochen, dass Altruismus die beste Form des Egoismus sei. Eigennutz ist menschlich, auch wenn er häufig negative Folgen zeitigt. Das lässt sich zum Beispiel in Computersimulationen für den Verkehr auf Autobahnen zeigen: Tausende von Pendlern wählen morgens den kürzesten Weg zur Arbeit – mit dem Ergebnis Stau. Demgegenüber stellt ein Hindernis auch für einen noch so grossen Trupp von Ameisen kein Problem dar, weil sie ihre Marschinformation stur beibehalten, also am übergeordneten Ziel – der Gemeinschaft – festhalten. Der Mensch hingegen drängelt und braucht am Ende länger, weil er dadurch Stau erzeugt. Die meisten von uns möchten gern als gute Menschen angesehen werden. Dazu gehören Tugenden wie Grosszügigkeit und Rücksichtnahme. Wenn jemand Sympathien erwerben möchte, so muss sich diese Person um die Interessen und Bedürfnisse anderer bemühen. Das allein jedoch ist noch kein Altruismus. Vielmehr geht es darum, sich selbst zurückzunehmen, also auf den Eigennutz einer Handlung zu verzichten, damit ein Mitmensch einen Vorteil erlangen kann. Altruismus und Zeitgeist In unserer relativ sicheren und durchorganisierten, industrialisierten Welt gibt es für den Einzelnen selten die Notwendigkeit, altruistisch zu handeln. Es ist für jeden gesorgt, kaum jemand muss hungern oder frieren. Trotzdem gibt es auch in einer reichen Industrienation wie der Schweiz immer wieder die Möglichkeit, die eigenen Interessen hinter das Wohlergehen anderer zu stellen – sei es mit Spenden oder einem persönlichen Einsatz für Benachteiligte, mit Zeit für Senioren und Hilfsbedürftige oder als Ersthelfer bei einem Unfall. 12 Schweizer Hausapotheke 7-2019 WiN_MARKETING_CH___1___19HW___ANZEIGE-2___MOBILS___DE_FR___ID_4916___DE.indd 1 16.08.19 13:19

wischen Geben Doch eigentlich war altruistisches Verhalten in Wirklichkeit noch nie so notwendig wie heute. Nie zuvor haben Menschen so viel und über Kontinente hinweg gehandelt, haben sie so viel Austausch gepflegt und gemeinsam versucht, weltumspannende Probleme zu lösen, war jeder Einzelne so sehr von anderen, oft weit entfernten Menschen, abhängig. Daher ist es umso wichtiger, die Anlagen zu Grosszügigkeit und Kooperationsbereitschaft zu fördern, statt egoistisches Verhalten zu begünstigen. Menschen setzen sich am bereitwilligsten für das Gemeinwohl ein, wenn sie wissen, wie sehr sie aufeinander angewiesen sind: Daher wären Unternehmen in ihrem eigenen langfristigen Interesse gut beraten, statt in üppige Boni eher in ein gedeihliches Betriebsklima zu investieren. Und in der Politik würde es sich auszahlen, nicht nur auf Selbstverantwortung zu setzen, sondern auch die Solidarität in der Gesellschaft zu stärken. Blosse Appelle an Moral und Gewissen dürften hingegen wenig fruchten; schliesslich belegen neuste neurobiologische Erkenntnisse, dass selbstloses Verhalten nicht so sehr bewusster Überlegung entspringt, sondern stark emotional gesteuert ist. bei nervöser Erschöpfung Zwei wichtige Pole Altruismus und Egoismus galten von jeher als unvereinbare Gegenpole des menschlichen Handelns. Neue Erkenntnisse aber belegen, wie sehr beide einander brauchen. Wenn Altruisten die eigenen Interessen vergessen, gehen sie unter – reine Egoisten allerdings sind in der Regel auch nicht lange erfolgreich. Darum würde man den menschlichen Empfindungen und fast allen Handlungen nicht gerecht, erklärte man sie allein durch Eigennutz oder aber ausschliesslich durch die Sorge um andere. Eines der bekanntesten Beispiele von Altruismus als Gegenpol zum Egoismus ist Mutter Teresa: Bereits zwei Jahre nach ihrem Tod wurde sie von Papst Johannes Paul II seliggesprochen. Die Frage zum Handeln dieser Person: Ist nun jemand egoistisch, der tiefe Erfüllung erfährt, weil er den Armen, den Schwachen hilft? In jeder Person mit der Stärke einer Mutter Teresa wohnt ein kraftvolles, entwickeltes Ego, das sich zum WIR transformiert hat. Diese zwei Pole finden wir überall, im Umgang mit den Menschen, die unser Leben beeinflussen, aber auch intellektuell und emotional in uns selbst. Altruismus lässt sich trainieren Allgemein gilt die Erkenntnis, dass Altruismus erst in der zweiten Lebenshälfte richtig ausgebildet wird. Trotzdem ist es sinnvoll, RUHE FÜR DIE NERVEN Neurodoron® Tabletten Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Weleda AG, Schweiz Schweizer Hausapotheke 7-2019 13 Wel_Anz_Nerven_100x282_df.indd 1 30.08.19 14:21

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