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Nr. 7 / 2019

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Verlangen nach Beachtung

Verlangen nach Beachtung Nicht selten verbirgt sich hinter der Perfektionssucht das unerfüllte Verlangen nach Beachtung oder Beifall, der Wunsch nach mehr Kontrolle und der Versuch, sich vor Schimpf und Schande zu schützen. Solche Perfektionistinnen sind oft willensstarke Frauen mit harter Schale, aber äusserst sensiblem Kern. Sie geben zwar stets ihr Bestes – aber vor allem aus einer nach aussen gerichteten Motivation. Und daraus entsteht leicht eine Abwärtsspirale aus Streben, Stress und Scheitern. Viele erfolgreiche Menschen zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie Fehler machen, weil sie einfach mehr machen als andere. Ein Irrtum ist nichts Schlimmes, wenn er sich nicht wiederholt und man daraus lernt. Im Gegensatz zur negativen Motivation ist die positive Variante eher nach innen gerichtet. Und sie kommt auch von dort: Solche Perfektionistinnen legen an sich selbst hohe Werte und Ansprüche und versuchen jedes Mal, die Latte ein bisschen höher zu legen. Nicht für andere, sondern um selbst daran zu wachsen, daraus zu lernen, sich weiterzuentwickeln und jeden Tag aufs Neue dem eigenen Idealbild zu entsprechen. Auch aus dem zweiten Anspruch kann leicht Krampf werden, aber ebenso grosser Frust, wenn man spürt, seinen eigenen Ansprüchen nicht zu genügen. Dann wird das Ganze – ob gut oder schlecht – zur Perfektionismus-Falle. Lust, aber auch Frust Fast alle Frauen sind irgendwie Perfektionistinnen. Der Wunsch, etwas ganz genau und perfekt zu machen, kann mit viel Lust und Freude verknüpft sein. Belastend wird Perfektionismus dann, wenn die Vorstellung des Nichterreichens mit negativen Gefühlen, Selbstvorwürfen, Angst oder Ärger verknüpft ist. Dabei gibt es Unterschiede zwischen extrovertierten und introvertierten Perfektionistinnen. Extrovertierten ist vor allem wichtig, was die anderen von ihnen denken sollen. Hier ist das Ziel die Anerkennung und Akzeptanz der anderen. Bei den eher Introvertierten ist die Herausforderung die Summe der eigenen, äusserst hohen Erwartungen. Sie sind ausgesprochen streng und anspruchsvoll gegenüber sich selbst und verfügen über viele, nicht sehr nette Bezeichnungen für sich selbst. Den richtigen Weg finden Sich vom Perfektionismus zu trennen, ist gar nicht so einfach. Auf der einen Seite gehörte er über lange Zeit zum Alltag; auf der anderen Seite hilft Perfektionismus, gewisse Ängste im Griff zu behalten. Und solche Ängste gibt es viele: Ich bin nicht gut genug; niemand akzeptiert, wie ich aussehe oder wie ich bin; niemand nimmt mich ernst; ich bin nicht richtig, so wie ich bin; wenn ich mich auf andere verlasse, bin ich verlassen; ich darf mir keinen Fehler erlauben, sonst passiert etwas Furchtbares ... Wichtig ist, dass Sie entscheiden, wo Sie perfekt sein wollen; und unterscheiden können, wo es möglich und wo es nicht nötig ist. Entscheidend ist es, im Einklang mit den existierenden Zeit- und Energieressourcen persönlich Prioritäten setzen zu können. Wurzeln liegen in der Kindheit Schätzungen zufolge leiden insgesamt über zehn Prozent der Bevölkerung an Depressionen. Rund zwei Drittel davon – Damen und Herren gleichermassen – haben Probleme mit Perfektionismus. Die Wurzeln liegen oftmals im Elternhaus. So kommen Perfektionistinnen vielfach aus einem leistungsorientierten Zuhause, in dem das Kind früh mit hohen Standards konfrontiert wurde. Kommen aber emotionale Kälte und geringe Wertschätzung hinzu, steigt die Anfälligkeit für psychische Störungen und es entwickelt sich ein dysfunktionaler Perfektionismus. Das Kind lernt nicht, dass Fehler absolut in Ordnung sind. Schliesslich stellt es sich selbst unter Zwang, immer besser zu sein, wenn es eine entsprechende Wertschätzung nur bei guter Leistung gibt. Auf Distanz zur Umwelt Perfektionismus trennt Betroffene leicht von anderen Menschen. Ganz allgemein mag die Gesellschaft Menschen, die sie als menschlich erlebt. Und zur Menschlichkeit gehört mit dazu, Fehler zu machen, Schwächen zu haben, nicht immer perfekt zu sein. Wer danach strebt, nach aussen stets perfekt zu wirken, alles immer perfekt hinzubekommen, wird von anderen rasch als mit einer Maske ausgestattet erlebt. Und Menschen, von denen angenommen wird, dass sie ihr wahres Ich verheimlichen, werden als nicht authentisch und somit auch als weniger sympathisch wahrgenommen. Das Paradoxe dabei ist, dass die hohen Ansprüche an sich selbst, einen guten Eindruck auf andere zu machen, in Wirklichkeit gar nicht aufgehen. Ganz im Gegenteil: Die Situation bewirkt eher, dass solche Frauen noch kritischer beurteilt werden. Probleme am stillen Örtchen? Eine Schweizer Innovation hilft: Hygieneprobleme, Verstopfung, Divertikel, Fissuren, Ekzeme, Hämorrhoiden, Durchfall, Stuhlinkontinenz? Intima2000 ® . Bequem, schnell, günstig. 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Die perfektionistische Besorgnis zeigt sich schliesslich in klinischen Störungsbildern wie Essstörungen, Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, sexuellen Funktionsstörungen und Selbstmordgedanken. Urs Tiefenauer

Wohltuende Knospenkräfte Erst prangen sie wie Kapseln ganz unscheinbar an Bäumen und Sträuchern, und plötzlich bringen sie wie durch Zauberhand herrliche Blätter und Blüten zum Vorschein. Die Kraft, die in Knospen steckt, kann auch dem Menschen viel Wohlbefinden verleihen. Es ist wahrlich ein Naturspektakel, das wir jedes Frühjahr von Neuem bestaunen dürfen. Schon wenige Sonnenstunden reichen aus, um winterkargen Ästen leuchtendes Grün zu verleihen. « Man hat das Gefühl, dass man Blättern und Blüten regelrecht beim Spriessen zuschauen kann. Das ist die Wirkung geballter Pflanzenkraft!», erzählt Stefanie Frei, Reformfachfrau im Müller Reformhaus Vitalshop in Aarau. Tatsächlich sind in Knospen Stoffe zu finden, die in keinem anderen Pflanzenteil vorkommen. Sie ermöglichen der Pflanze die Entwicklung gesunder Blätter und Blüten und schützen sie vor schädlichen Einflüssen wie etwa Bakterien, Viren oder Pilzen. Eigenschaften, die auch für den Menschen sehr wertvoll sind und durch ein spezielles Verfahren gewonnen werden können. Die Herstellung von Knospenextrakten setzt besonderes Wissen voraus. Frau Frei erklärt: « Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt – ganz kurz vor dem Austreiben. Genau dann werden die Knospen sorgfältig von Hand geerntet und sofort schonend ausgezogen». Das Resultat sind gehaltvolle und süsslich schmeckende Extrakte, die optimal verträglich sind und auch von Kindern sehr gut akzeptiert werden. Vitalität aus Knospen Die Fähigkeit zur Regeneration und Reparatur sind Stärken, die alle Extrakte aus Knospen gemeinsam haben. Dazu kommen ganz unterschiedliche, knospenspezifische Eigenschaften. Die Knospen der schwarzen Johannisbeere beispielsweise bringen Frau, Mann und Kind gestärkt durch die kalte Jahreszeit und versorgen den Körper mit wichtigen Inhaltsstoffen. Auch zur Pollenzeit im Frühling wird die schwarze Johannisbeere zur Stärkung gerne eingesetzt. Frau Frei bestätigt dementsprechend: «Den Knospenextrakt aus der schwarzen Johannisbeere verkaufen wir besonders häufig im Winter und Frühling». Bewährt ist auch der Auszug aus der Himbeerknospe. «Fast alle Frauen kennen Frust im Zusammenhang mit dem Zyklus. Der Kampf an den Tagen vor den Tagen, Unwohlsein während der Menstruation und andere Disharmonien. Die Himbeere kann als echte Frauenpflanze ganz viel Gleichgewicht schenken und den Alltag spürbar erleichtern.» Die Anwendung von Knospenextrakten ist äusserst einfach, wie Frau Frei beschreibt: «Die Produkte haben alle einen Sprühaufsatz, mit dem man je nach Alter und Situation mehrmals täglich einen oder mehrere Sprühstösse direkt in den Mund sprüht. Die Flüssigkeit ist angenehm süss und schmeckt fruchtig.» So gelingt die Einnahme tatsächlich problemlos – sowohl zu Hause wie auch unterwegs. HEIDAK Knospenextrakte sind in Schweizer Reformhäusern, Drogerien und Apotheken erhältlich. Mehr dazu erfahren Sie unter heidak.ch/produkte/knospenextrakte/ Stefanie Frei Reformfachfrau im MÜLLER Reformhaus Vitalshop in Aarau. Wir empfehlen HEIDAK Knospenextrakte rein natürliche Rohstoffe höchste Knospenkonzentration im Vergleich mit anderen Produkten angenehmer Geschmack sehr gute Verträglichkeit praktische Einnahme für Gross und Klein vegan Schweizer Hausapotheke 7-2019 37

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