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Nr. 7 / 2019

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Haltbar machen Die

Haltbar machen Die Erntezeit im Sommer und Herbst beschert uns kiloweise frisches Gemüse, duftende Gewürze und saftige Früchte. Nur leider bleibt der reiche Ertrag nicht lange fein und knackig. Daher ist es mehr als sinnvoll, sich einen Vorrat anzulegen für karge Jahreszeiten, in denen kaum etwas wächst. werden. Kraut und Blatt, aber auch Blüten werden am besten am frühen Vormittag, sobald die Pflanzen tautrocken sind, geerntet. Stauden wie Schnittlauch, Melisse oder Oregano können mehrmals im Jahr geschnitten werden. Einfrieren Einfrieren gilt wohl als die einfachste Methode, Gemüse haltbar zu machen. Und wohl auch als die beste, wenn es darum geht, möglichst viele Inhaltsstoffe zu konservieren – zumindest, wenn die Früchte sofort nach der Ernte und möglichst schnell eingefroren werden. Erbsen, Bohnen, Mais, Karotten, Spinat und Kohlrabi können problemlos eingefroren werden. Auch in Zeiten ständig verfügbarer Lebensmittel zu jeder Jahreszeit macht das Konservieren zu Hause immer noch Sinn. Wer selbst einmacht und trocknet, weiss, was drin ist, spart lange Transportwege und kann das ganze Jahr über Lebensmittel aus dem eigenen Garten geniessen. Zusätzlicher Pluspunkt: Sie können von der Ernte bis zum Verzehr völlig auf Müll und Plastik verzichten und unnötige Ressourcenverschwendung vermeiden. Zum Erhalt stehen die verschiedensten Methoden zur Verfügung. Einkochen Geeignet für diese Konservierungsmethode sind die meisten Obst- und einige Gemüsesorten wie Erbsen, Rüebli, Randen oder Bohnen. Auch fertige Gerichte, Saucen oder püriertes Gemüse können auf diese Weise haltbar gemacht werden. Man beachte allerdings: Bei dieser Methode geht häufig der grösste Anteil an Geschmack und Inhaltsstoffen verloren. Daher ist es ganz wichtig, dass blanchiertes Gemüse im Glas mit heisser Flüssigkeit bedeckt und luftdicht verschlossen wird. Es lassen sich mit Einkochen auch herzhafte Konfitüren und fruchtige Chutneys herstellen. Einlegen Gemüse kann, je nach Geschmack, auch in Gläsern mit Essig oder milchsauer eingelegt werden. Die Klassiker sind Essiggurken und Sauerkraut. Aber auch Blumenkohl, Bohnen, Gurken, Kürbis, Karotten, Peperoni und Rotkohl lassen sich auf diese Weise konservieren. Beim Einlegen mit Essig wird das Gemüse in einem Sud aus Essig, Wasser und Zucker eingelegt und die Gläser anschliessend auch damit aufgefüllt. Bei der Konservierung mit Milchsäure wird das Gemüse wochenlang luftdicht in Salz, Gewürzen und seinem eigenen Saft gegärt. Dörren Eine weitere Methode, um Obst, Kräuter oder auch Gemüse dauerhaft aufbewahren zu können, ist das Dörren. Diese einfache Konservierungsart funktioniert in der Sonne, an der Luft, im Backofen oder im Dörrautomaten. Für unsere Breitengrade klappt es im Ofen (75 °C Umluft, die Tür einen Spalt offen) oder im Dörrautomaten zuverlässig: ideal für Gemüse und Obst wie Äpfel, Birnen, Zucchini, Tomaten, Pflaumen, Aprikosen, Kiwischeiben, Bananenscheiben, Kirschen. Damit Obst beim Dörren nicht braun wird, dieses vorher kurz in einen Sud aus Wasser, Zitronensaft und Zucker einlegen. Im Juli kommt es bei vielen Kräuterarten zu einem starken Zuwachs, sodass man manchmal gar nicht mehr weiss, wohin mit dem frischen Kraut. Abhilfe schafft hier die schonende Haltbarmachung in Form von Trocknen. In der Regel sollten Pflanzen, von denen man die Blätter oder das Kraut verwendet, kurz vor der Blüte geerntet Urs Tiefenauer ist Texter, Werbe- und PR-Fachmann. Seit 2001 arbeitet er selbständig im Bereich Gesundheit und Gesellschaft. Darauf sollten Sie achten Die Rohware muss qualitativ hochwertig, vollreif, gesund, unbeschädigt und sauber sein. Jedes Gemüse, Obst und Kraut hat seine Saison und schmeckt dann auch am besten. Sauberkeit und Hygiene bei der Verarbeitung sind extrem wichtig. Besser mehrere kleinere Mengen verarbeiten – offene Gläser schnell aufbrauchen. Auf passende Lagerbedingungen achten, in der Regel dunkel und kühl. Konservierte Lebensmittel mit der Bezeichnung, der Menge und dem Abfülldatum beschriften. Die Lagerware regelmässig auf luftdichten Abschluss, Schädlinge und Verderb kontrollieren. Faulendes oder Schimmelndes sofort aussortieren. Bei grosser Vorratsmenge hilft das Führen einer Liste. 50 Schweizer Hausapotheke 7-2019

Sinvolles Training im Alter Die Erkenntnis, dass körperliche Bewegung besonders auch für die Gesundheit im Alter wichtig ist, hat sich längst etabliert. Doch wie sieht es mit der Unterstützung der geistigen Fitness aus? Heute weiss man: Gangsicherheits- und Gedächtnistrainings lohnen sich! Körperliche Bewegung führt zu einem längeren, ausgeglicheneren und gesünderen Leben. Doch wie sieht es mit dem Gehirn aus? Kann Gedächtnistraining für den Kopf das Gleiche bewirken wie Sport für den Körper? Gedächtnistraining gibt es in vielen Formen. Wer seine Gedächtnisleistung dauerhaft trainiert, sollte sich jedoch nicht allein auf Übungen verlassen. Wichtig sind auch ein gesunder Lebensstil, ein ausgefülltes Leben und ein abwechslungsreicher Alltag. Ganzheitliches Gedächtnistraining bezieht alle Sinne und beide Gehirnhälften mit ein. Nachweislich verbessert es die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gehirns, was zu einer Steigerung der allgemeinen Lernfähigkeit führt und das Erinnerungsvermögen verbessert. Die gleichzeitige Aktivierung des gesamten Organis-mus hebt das körperliche und geistige Wohlbefinden. Bei Vergesslichkeit und Konzentrationsmangel 1x täglich Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Tebofortin_uno240_Anzeige_189x126mm_DE_FR.indd 1 Schweizer Hausapotheke 09.09.19 7-2019 10:04 51

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