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Nr. 7 / 2019

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Homöopathie Ein sanfter

Homöopathie Ein sanfter Weg, Selbstheilungskräfte anzuregen und zu stärken. Vielleicht haben Sie schon davon erfahren: In Österreich, Deutschland und Frankreich laufen derzeit grosse Kampagnen, die die Homöopathie als wirkungslos bezeichnen und sie deshalb von der Kostenerstattung durch die Krankenversicherungen ausnehmen wollen. Auch in der Schweiz wurde ähnliche Kritik laut, vor allem vom pensionierten Professor Beda Stadler, der zusammen mit der zur Homöopathie- Gegnerin mutierten deutschen Ärztin Natalie Grams medienwirksam in Winterthur auftrat. Alles nur Hokuspokus? Was ist davon zu halten? Ist nun zu befürchten, dass homöopathische Leistungen bald auch in der Schweiz nicht mehr erstattet werden? Nein, diese Gefahr besteht nicht, denn hier wurde die Homöopathie als integraler Teil der Komplementärmedizin durch die Bevölkerung in der Verfassung verankert und ist innerhalb der Gesundheitsversorgung zu weiten Teilen anerkannt. Das wird noch mehr der Fall sein, wenn breitere Kreise von Gesundheitsfachleuten, Politikern und Versicherungsverantwortlichen erkennen, dass die von den Homöopathie-Kritikern vorgebrachten Argumente so gar nicht stimmen. Deren Behauptung, es gebe keine wissenschaftlichen Studien, die belegten, dass homöopathische Mittel mehr seien als Placebo, ist nämlich schlichtweg falsch. Es gibt diese Studien durchaus und auch hochwertige Metaanalysen, die eine Wirksamkeit homöopathischer Mittel nachwiesen. Jene Studie jedoch, die zum gegenteiligen Schluss kam und aufgrund derer die Fachzeitschrift Lancet seinerzeit gross das Ende der Homöopathie verkündetet hatte, stellte sich als in höchstem Masse fragwürdig heraus. Sie wird dennoch von den Gegnern bis heute immer wieder ins Feld geführt, obwohl längst nachgewiesen wurde, dass bei ihr die verwendeten Daten so zurechtmanipuliert worden waren, dass ein negatives Ergebnis resultierte. Wirkprozesse an der Grenze von Materie und Energie Auch das weitere Argument seitens der Kritiker, die Homöopathie sei deswegen Humbug, weil angesichts der zum Teil hohen Verdünnungen – abgesehen vom Milchzucker als Trägersubstanz – gar keine Wirkung möglich sei, steht mittlerweile auf höchst wackligen Beinen. Denn erstens setzt diese Argumentation ein längst überholtes Weltbild voraus, gemäss dem therapeutische Wirkungen nur auf Materie basieren können. Zweitens haben neuere Studien gezeigt, dass die Wirksamkeit homöopathischer Heilmittel zum einen auf der Abstrahlung von Photonen beruhen dürfte und dass Homöopathie zum anderen einer natürlichen Nanomedizin gleichkommt, bei der Quanteneffekte mit eine Rolle spielen. Diese sind sogar umso vielfältiger und eindrücklicher, je höher verdünnt und potenziert ein homöopathisches Heilmittel ist. Dabei zeigt sich, dass bei homöopathischen Substanzen Wirkprozesse an der Grenze von Materie und Energie eine erhebliche Rolle spielen, wie das im Übrigen auch bei den Selbststeuerungsprozessen unseres Organismus der Fall ist. Auch diese basieren nicht nur auf grobstofflichen Molekülen, sondern unter anderem ebenfalls auf Photonen. Das sind «Lichtteilchen» an der Grenze zur Materie. Sanfte und tiefgreifende Heilmethode Es ist so gesehen naheliegend, dass richtig gewählte homöopathische Heilmittel unserem Organismus Signale zu vermitteln vermögen, die seine enorme Selbstheilungskraft anregen. Eine darauf basierende Heilkunde ist jedoch immer individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten. Hier mit der «Holzhammermethode» kontrollierter Doppelblindstudien, bei der alle Versuchsprobanden über einen Kamm geschoren werden, eine Wirksamkeit nachzuweisen, ist nicht ganz einfach und jedenfalls sehr aufwändig. Die Homöopathie ist eine Heilmethode, die Patientinnen und Patienten auf nebenwirkungsarme und tiefgreifende Weise helfen und sogar bei Krebserkrankungen wirksam sein kann, wie Daten von inzwischen mehr als 40 000 statistisch einwandfrei dokumentierten Fällen zeigen. Statt auf ihr herumzuhacken, würden die betreffenden Forscher und Journalisten gut daran tun, ihr eigenes Weltbild zu erweitern und dazu beizutragen, die therapeutischen Geheimnisse rund um die Homöopathie und die mit ihr verwandten Methoden zu lüften. Die Bevölkerung, die deren Vorzüge längst erkannt hat, wird es ihnen danken. Dr. oec. Hans-Peter Studer ist Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor. Lesen Sie mehr und Genaueres zu diesem kontroversen Thema im NVS-Magazin auf www.nvs.swiss. Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementär- und Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Naturheilkunde und Komplementärtherapie. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A- Naturheilpraktiker/innen und -Komplementärtherapeut/innen sind auf www.nvs.swiss aufgeführt. 60 Schweizer Hausapotheke 7-2019

Eifersucht und Neid Eifersucht und Neid gehören zum Menschsein dazu und begleiten uns seit jeher. In gewissen Dosen können sie sogar anspornen, uns in einer Beziehung oder im Beruf mehr Mühe zu geben. Zu viel davon frustriert uns allerdings; und macht uns zu unangenehmen und unglücklichen Menschen. Neid ist der Wunsch, etwas haben zu wollen, was ein anderer hat. Das kann uns sehr quälen, aber uns auch motivieren, an uns zu arbeiten, um das Gleiche oder etwas Ähnliches zu erreichen. Häufig sind wir in unserer Arbeitswelt neidisch auf jemanden, der erfolgreicher ist oder sich schneller weiterentwickelt. Eifersüchtig sind wir, wenn sich der Partner abzuwenden droht. Zeigt der Partner Interesse an jemand anderem, kann das so-wohl Eifersucht als auch Neid auf die andere Person auslösen. Häufig münden beide Emotionen in Aggressionen und lassen Wut in uns aufkommen. Neid und Eifersucht haben einen gemeinsamen Ursprung: Die Unzufriedenheit mit sich selbst und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Häufig sind wir so in unserem eigenen Film drin, dass wir gar nicht mehr beurteilen können, ob wir richtig oder falsch liegen. Hier kann es durchaus helfen, mit einer vertrauten Person zu sprechen, von der wir uns nicht verurteilt fühlen. Sie kann die Situation von aussen betrachten und erklären, wie sie sich verhalten würde. Das kann uns helfen, unsere Perspektive wieder etwas gerade zu rücken; und uns aus unserem Kopf her-aus wieder in die Realität zu holen. Sowohl Neid als auch Eifersucht sind in den meisten Fällen reine Ansichtssache und sehen aus der Perspektive einer anderen Person ganz anders aus. Nur wir fühlen gerade so, und niemand sonst empfindet das in diesem Moment genauso wie wir. Wir müssen uns unsere Eifersucht oder unseren Neid eingestehen und fragen, woher diese kommen. Erst dann können wir die Wurzel des Problems überhaupt angehen. Sowohl in einer Beziehung als auch im beruflichen Alltag ist Unabhängigkeit eine sehr wichtige Eigenschaft. Sie sorgt dafür, dass wir uns selbst gut genug sind und uns nicht ständig mit anderen vergleichen. Häufige Anflüge von Neid oder Eifersucht sind ein Signal dafür, dass es Zeit ist, an sich zu arbeiten. Es sind Hinweise dafür, mit sich selbst unzufrieden zu sein und seine eigene Lebensweise nicht so in Ordnung zu finden, wie vielleicht gedacht. Zur Lösung dieses Problems spielt es eine grosse Rolle, das eigene Selbstwertgefühl zu stärken und sich zu fragen, welche Veränderungen im Leben einen von diesen Neid- und Eifersuchtsgefühlen befreien könnten. Wer am Ende mit sich selbst zufrieden ist, hat keinen Grund, auf andere neidisch zu sein. Psychologisch bedenklich wird Eifersucht dann, wenn die Angst vor Verlust den Alltag prägt. Dann ist der Leidensdruck so gross, dass er die Lebensqualität beeinträchtigt. Die des Eifersüchtigen und die des Partners. Nicht selten bekommt das Gefühl auch etwas Wahnhaftes: Der Eifersüchtige ist dann durch nichts von seiner Überzeugung abzubringen. Für ihn ist der Partner «garantiert» untreu. Psychologen sprechen in solchen Fällen von krankhafter Tipps bei Eifersucht und Neid: Spagyrische Essenzmischung mit Belladonna, Chamomilla, Rosa damascena, Viola tricoloris und Cuprum oxydatum nigrum (Element Luft). Bachblüten-Mischung: 6/15/18/26/29/33 Quelle: Hans-Josef Fritschi, D-Bräunlingen Eifersucht. Wenn aber diese krankhafte Leidenschaft, die, wie der Volksmund sagt «mit Eifer sucht, was Leiden schafft» zu heftig wird, ist eines wichtig: sich Hilfe zu suchen. Toni Moser ist Eidg. dipl. Drogist Naturheilpraktiker, Fachberater für Naturheilverfahren, Referent und Buch-Autor. Für gesundes Zahnfleisch ✔ gesundes Zahnfleisch mit Kamille, Sonnenhut und Salbei ✔ Pfefferminz, Anis und Nelken für frischen Atem ✔ mit pflanzlichem Vitamin E ✔ ohne Farb- und Konservierungsstoffe ✔ erhältlich in Apotheken und Drogerien Trybol AG, Rheinstrasse 86, CH-8212 Neuhausen, www.trybol.ch Schweizer Hausapotheke 7-2019 61

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