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Nr. 7 / 2021

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Wenn ein Tier stirbt

Wenn ein Tier stirbt Esther Sager betreute während acht Jahren die Hotline für Trauernde des Tierkrematoriums in Seon. Sie erklärt, was beim Trauern um ein verstorbenes Haustier helfen kann. Warum sind Menschen so traurig, wenn ihr Haustier stirbt? In unserer Gesellschaft haben viele Haustiere den Stellenwert eines Familienmitglieds, das uns in jeder Lebensphase bedingungslos liebt. Ein Tier bewertet uns nicht – ihm ist es egal, ob wir dick oder dünn, gutaussehend oder hässlich sind. Wie bereichernd ein Haustier sein kann, haben viele durch die Covid-Situation erfahren. Die Zeit, in der wir unsere sozialen Kontakte einschränken mussten, hat einen Haustierboom ausgelöst. Wer sich mit einem Tier abgeben kann, fühlt sich weniger isoliert. Zudem verleiht ein Haustier dem Tagesablauf eine Struktur, die fehlt, wenn es plötzlich nicht mehr da ist. Weshalb schämen sich manche Menschen, um ihren Hund oder ihre Katze zu weinen? Das hat damit zu tun, dass Weinen in unserer Gesellschaft als Schwäche gilt. Viele Trauernde haben aber auch Angst, nicht verstanden zu werden. Aussagen wie «Es war doch nur eine Katze!», oder «Kauf dir doch einfach einen neuen Hund!», können sehr verletzend sein. Esther Sager, Leiterin Kundenbetreuung beim Tierkrematorium Seon 16 Schweizer Hausapotheke 7-2021 Interessant ist, dass die Scham nicht selten umso grösser ist, desto kleiner ein verstorbenes Tier war. Ich erlebe immer wieder, dass Halterinnen und Halter eines Hamsters sich für ihre Tränen entschuldigten, so als ob nur der Tod eines grossen Tiers zum Weinen berechtigt. Was hilft Trauernden, was ist weniger hilfreich? Ich finde es wichtig, dass Menschen, die ihr Haustier verloren haben, sich nicht gegen die Trauer wehren und sich zugestehen, dass die Situation schwierig für sie ist. Hilfreich ist, mit Menschen darüber zu reden, die Verständnis für die Situation haben und den Schmerz nachvollziehen können. Gespräche mit Menschen, die kein Tier halten und die Trauer nicht verstehen, sind meist nicht hilfreich und können sogar dazu führen, dass Freundschaften zerbrechen. Wie sollten Eltern ihrem Kind erklären, wenn sie ein Tier einschläfern müssen? Sie sollen ehrlich mit ihm darüber sprechen und all seine Fragen beantworten. Muss ein Tier euthanasiert werden, würde ich nicht von «einschläfern» sprechen. Das kann bei kleinen Kindern Ängste auslösen und dazu führen, dass sie am Abend nicht mehr einschlafen wollen, weil sie beim Tier gesehen haben, dass es nach dem «Einschlafen» nicht mehr zurückgekommen ist. Besser ist, dem Kind zu erklären, dass das kranke Tier in der Natur schon längst gestorben wäre und die Tierärztin oder der Tierarzt ihm nun beim Sterben helfen. Trauern Kinder anders als Erwachsene? Ja. Trauernde Erwachsene wissen oft nicht, wie ihnen geschieht. Ihre Trauer ist wie ein reissender Fluss, der sie mitzureissen droht. Die Trauer kann sich manchmal etwas beruhigen, bevor sie wieder heftig wird. Kinder hingegen springen von «Trauerpfütze» zu «Trauerpfütze» und sind dann untröstlich. Dazwischen sind sie schnell unbeschwert. Wie ein Kind trauert, hängt auch von seinem Alter ab. Was hilft über den Verlust eines Tiers hinweg? Neben einem Gespräch mit einer verständnisvollen Person empfehle ich Rituale. Vielen Menschen tut es gut, ihr Tier zur Euthanasie und zum Krematorium zu begleiten, eine Grabstätte zu errichten, eine schöne Urne zu wählen, ein Foto des Tiers aufzuhängen oder einfach eine Kerze anzuzünden. Wenn Trauernde Schuldgefühle haben, weil sie glauben, etwas falsch gemacht zu haben, rate ich, dem Tier einen Brief zu schreiben, den man dem Feuer übergeben oder ins Grab legen kann. Auf der Website des Tierkrematoriums www.tierkrematorium.ch bieten wir Trauernden die Möglichkeit, eine Geschichte oder Erinnerungen an ihren tierischen Freund zu publizieren und eine virtuelle Kerze anzuzünden. Oft trösten sich Trauernde dort gegenseitig. Wann ist der Zeitpunkt für ein neues Tier gekommen? Das ist individuell. Manche Trauernden nutzen die Zeit, um jetzt Dinge zu tun, die sie vorher mit dem Tier nicht machen konnten. Einige Trauernde wollen nicht sofort ein neues Tier, weil sie dies als Verrat am verstorbenen Tier empfinden. Ich denke aber, dass niemand ein schlechtes Gewissen dafür haben muss, sich bald wieder ein neues Tier zuzutun. Wichtig ist aber die Erkenntnis, dass dieses kein Ersatz für das verstorbene Tier sein kann, weil es ein eigenes Wesen ist. Susanna Steimer Miller

Multi-Gyn ® LiquiGel – schnelle und hormonfreie Hilfe bei vaginaler Trockenheit «Da unten» fühlt es sich trocken oder auch gereizt an und Geschlechtsverkehr sowie der Gang zur Toilette können schmerzhaft sein. Scheidentrockenheit – ein Tabuthema, das Frauen aller Altersstufen kennen. Aber es lohnt sich, das Problem anzusprechen – etwa in der Apotheke. Denn Scheidentrockenheit lässt sich leicht behandeln – ganz natürlich und mit schneller Linderung der Symptome. Fast jede zweite Frau in den Wechseljahren, aber auch jüngere Frauen können aufgrund von hormonellen Schwankungen, etwa in der Schwangerschaft und Stillzeit, unter Scheidentrockenheit leiden. Auch wenn eine trockene Scheide normalerweise harmlos ist, kann sie zu unangenehmen Beschwerden wie Hautreizungen, wunden Stellen, Stechen, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen und so die Lebensqualität beeinträchtigen. Scheidentrockenheit ist für viele Frauen ein emotionales Thema, über das aber nur wenige sprechen – obwohl sich die meisten Beschwerden einfach behandeln – oder sogar vermeiden lassen. Schnelle und natürliche Hilfe gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Das Vaginalgel Multi-Gyn® Liqui- Gel ist ein sicherer und natürlicher Feuchtigkeitsspender. Das Gel basiert auf natürlichen Inhaltsstoffen und enthält den patentierten Wirkkomplex 2QR (sprich: to cure) aus dem Blattextrakt der Aloe Barbadensis. Dieser bildet eine Schutzschicht auf der Vaginalwand, führt eine schnelle Linderung der Symptome herbei und sorgt für eine lang anhaltende Befeuchtung. Das Gel ist hormonfrei und wird bei Bedarf mit dem Finger oder mithilfe eines praktischen Applikators innen und aussen an der Scheide mindestens ein Mal täglich und zusätzlich, wann immer man die Symptome lindern möchte, angewendet. Es lässt sich auch beim Geschlechtsverkehr als Gleitgel und mit latexfreien Kondomen aus Polyisopren verwenden. Informationen zur Intimgesundheit sowie weiteren Produkten finden Sie auf multi-gyn.ch Fürs Wohlbefinden. Wärmewäsche von emosan. Dank feinen, hautfreundlichen und atmungsaktiven Materialien fühlt sich emosan Wärmewäsche auf der Haut richtig gut an. Feuchtigkeits- und Wärmehaushalt des Körpers werden optimal geregelt und sorgen für wohltuende Wärme. www.emosan.ch Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Schweizer Hausapotheke 7-2021 17

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