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Nr. 7 / 2021

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zen eine solche

zen eine solche Entscheidung haben werden. Etwa bei einer neuen Arbeitsstelle. Natürlich haben wir im Vorstellungsgespräch viel über die Stelle erfahren, wir kennen den Arbeitsort, den Chef, die Mitarbeiter, doch ob uns eine Arbeit dann auch tatsächlich gefällt und ob alle Umstände im Grossen und Ganzen passen, wird erst die Erfahrung zeigen. Gleiches gilt für eine neue Wohnung oder auch für eine Beziehung. Nicht selten sind wir hin und hergerissen. Wir diskutieren mit Freunden. Der eine rät uns das, der andere dieses, die eigene Unsicherheit kann dabei noch grösser werden. Oder wir haben Angst, die Entscheidung zu treffen, weil wir nicht genau wissen, welche Folgen die Entscheidung haben wird. Vielleicht entscheiden wir dann auch zu spät. Zum Beispiel bei einer neuen Wohnung. Nach reiflicher Überlegung rufen wir nach einer Woche den Vermieter an und melden unser Interesse für die Wohnung an. Doch jetzt ist es zu spät, die Wohnung ist schon vermietet. Das Gleiche kann auch bei einer Arbeitsstelle passieren. Kopf oder Bauch Die zentrale Frage bei Entscheidungen ist folgende: Soll ich mit dem Kopf oder mit dem Bauch entscheiden? Wiegen für mich Fakten schwerer als Gefühle? Kenne ich alle Fakten oder kann ich mich auf meine Gefühle wirklich verlassen? Erliege ich nicht irgendwelchen Täuschungen und Illusionen? Es gibt Menschen, die vor allem sehr rational entscheiden. Sie wägen die Fakten ab und machen sich im Extremfall sogar eine Liste mit Plus- und Minuspunkten. Zum Beispiel bei einer Wohnung. Der Preis, die Grösse der Wohnung, der Anfahrtsweg, die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, die Aussicht, und so weiter. Schliesslich kann Bilanz gezogen werden. Auf der einen Seite die Pluspunkte, auf der anderen Seite die Minuspunkte. Die Entscheidung wird getroffen. Impressum Schweizer Hausapotheke Es gibt aber auch Menschen, die eher emotional entscheiden. Sie achten eher auf ihre Gefühle. Wie fühle ich mich, wenn ich in der neuen Wohnung in der Küche oder auf der Terrasse stehe? Wie fühle ich mich, wenn ich das Haus betrete oder verlasse? Wie wohl ist es mir, wenn ich mit dem Vermieter diskutiere? Antonio Damasio, amerikanischer Neurowissenschaftler, Hirnforscher und Psychologe, spricht diesbezüglich von «somatischen Markern». Darunter versteht er Signale, die uns der Körper schickt, wenn es um Entscheidungen geht. Positive somatische Marker wären zum Beispiel ein Wohlgefühl im Bauch, ein Gefühl von Entspanntheit, Leichtigkeit und ein Wärmegefühl. Negative somatische Marker wären ein Druck im Bauch oder im Nacken, ein Engegefühl, schwerer Atem, vielleicht sogar ein Zittern oder ein starkes Schwitzen. Und Damasio ist fest davon überzeugt, dass bei Entscheidungen niemals nur Fakten zählen sollten, sondern dass wir unbedingt unsere Gefühlslage berücksichtigen sollten. «Der Verstand», sagt Damasio, «ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr!» Ähnlich sah es auch der berühmte Psychoanalytiker C.G. Jung. In seinem Dialog zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein schrieb er Folgendes: «Inhalte aus dem emotionalen Erfahrungsgedächtnis (Körpergefühl) und die bewusste Verstandestätigkeit sollen miteinander koordiniert werden, und zwar so, dass die Entscheidung ein Wohlbehagen auslöst». Spannendes Experiment An der Universität Kalifornien führten Hirnforscher ein spannendes Experiment durch: Sie bildeten zwei Gruppen mit je zehn Personen. Eine Gruppe bestand aus Finanzspezialisten (Banker, Analysten, Börsianer), die andere Gruppe aus Finanzlaien. Beide Gruppen erhielten einen grösseren Geldbetrag und die Aufgabe, dieses Geld so schnell wie Verlag und Anzeigen Perpress Medien AG, Könizstrasse 25, 3008 Bern, Tel. 031 740 97 10, Fax 031 740 97 28, info@schweizerhausapotheke.ch • Geschäftsleitung Dr. Christoph Tschan, 031 740 97 15, ch.tschan@schweizerhausapotheke.ch • Administration & Buchhaltung Carolyn Scheid egger, 031 740 97 10, c.scheidegger@schweizerhausapotheke.ch • Backoffice Ursula Etter • Redaktions- und Produktions leitung Sylvia Felber, 031 740 97 20, s.felber@schweizerhausapotheke.ch • Redaktion: Hakan Akí, h.aki@schweizerhausapotheke.ch • Verantwortliche Digital Ann- Brita Dähler, 031 740 97 18, a.daehler@schweizerhausapotheke.ch • Leiter Marketing & Kommunikation Mischa Felber, 031 740 97 12, m.felber@schweizerhausapotheke.ch • Gestaltung Sinem Seçkin • Auflage (deutsch + französisch) 213 128 (beglaubigt WEMF 2020) • Abonnement Fr. 24.– • Erscheinung achtmal jährlich • Abonnentendienst Industriestrasse 37, 3178 Bösingen, 031 740 97 62, abo@schweizerhausapotheke.ch möglich gewinnbringend an der Börse anzulegen. Und so machten sich die Gruppen an die Arbeit. Die Finanzspezialisten analysierten den Markt, die Börse, sie erstellen Grafiken und rechneten alles bis ins letzte Detail und trafen dann die Entscheidung, wie sie das Geld anlegen wollten. Die Laien diskutierten und entschieden praktisch nur aus dem Bauch. Und siehe da! Die Laien erwirtschafteten mit ihrer Taktik tatsächlich den deutlich höheren Gewinn. Die Übungsleiter staunten – und die Spezialisten auch … Ganz überraschend aber ist das Resultat nicht. Wir wissen zwar, dass es viele sehr intelligente Menschen gibt, wir wissen aber auch, dass unser Verstand begrenzt ist und dass wir mit unserem Verstand nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Wirklichkeit erfassen können. Wir hören nicht alle Töne, wir sehen nicht alle Farben und wir können uns vieles gar nicht wirklich vorstellen. Wenn wir zum Beispiel versuchen, uns eine Million Jahre oder 200 Tonnen vorzustellen, dann wissen wir eigentlich nur, dass eine Million Jahre sehr lange und 200 Tonnen sehr schwer sind, doch die genaue Vorstellung dieser Grössen fehlt uns komplett! Schlimme Erfahrung Und schliesslich noch etwas Persönliches: Viele Jahre ist es jetzt her, als ich eine schwerwiegende berufliche Entscheidung treffen musste. Bald merkte ich, dass sich mein Kopf (Verstand) und mein Bauch (Gefühl) absolut nicht einig waren. Der Kopf, sagte «Ja» («das, ist gut, jenes ist vorteilhaft, dieses ist ja auch geklärt, das kommt sicher gut»). Der Bauch sagte «Nein» («mach das nicht, ich weiss auch nicht genau, weshalb, doch, das kommt nicht gut»). Dem Bauch fehlten leider die Argumente und so verliess ich mich auf die Signale des Verstandes und sagte zum Projekt «Ja». Ein halbes Jahr später stürzte dann alles in sich zusammen. Ich erlebte quasi die totale Apokalypse in sämtlichen Lebensbereichen (es war ja auch alles mit diesem Projekt verknüpft). Alles ging schief, alles ging verloren. Und dann wurde mir klar: Mein Bauch wusste es, er sah es kommen. Warum um Himmelswillen habe ich mich auf meinen kleinen, mickrigen Verstand und nicht auf mein Gefühl verlassen? Seither übergehe ich bei grossen Entscheidungen mein Gefühl nicht mehr. Ich weiss jetzt, dass ich mich bei wichtigen Entscheidungen auf mein Gefühl verlassen kann. Auf den Verstand alleine aber sicher nicht … Albin Rohrer 48 Schweizer Hausapotheke 7-2021

: : Mundtrockenheit? Sie sind nicht allein – und es gibt Lösungen! Laut einer kürzlich publizierten Untersuchung leidet ein Viertel der Bevölkerung aus Amerika an Mundtrockenheit (Xerostomie). Ab 45 Jahren steigt der Anteil auf über die Hälfte an. Die Ursachen dafür sind: • Medikamenteneinnahme: Blutdrucksenker; harntreibende, beruhigende und krampflösende Mittel, Migränemittel • Krankheiten: Immunschwäche, Diabetes, Nierenprobleme, Strahlentherapie • Schlechte Mundhygiene: schlecht sitzende Prothesen, Tabakkonsum, Schlafen mit offenem Mund, Verwendung einer CPAP-Maske gegen Schlafapnoe Das Problem der Mundtrockenheit ist nicht nur unangenehm, es kann auch weitere ungünstige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, darunter schlechten Atem und Karies. Denn der Speichel festigt die Zähne, indem er sie mit Kalzium und Phosphor versorgt, und puffert damit die vom Zahnbelag produzierte Säure. Die befeuchtende und schmierende Wirkung schützt die Mundschleimhäute und die Lippen und spielt überdies bei der Verdauung eine wichtige Rolle. XyliMelts, eine anhaftende Pastille, erhöht die Speichelproduktion regelmässig und anhaltend. Sie besteht ausschliesslich aus natürlichen Zutaten und ist zuckerfrei, (Xylitol), hat einen natürlichen Minzgeschmack (nur die Sorte Minze) schützt die Zähne vor Karies und Zahnbelag und reduziert Mundgeruch. Sie heftet sich dank ihres natürlichen Haftstoffs ans Zahnfleisch, löst sich sehr langsam auf (in 1 bis 4 Stunden tagsüber und in 4 bis 8 Stunden nachts) und gibt dabei 550 mg Xylitol sowie Befeuchtungsmittel ab. XyliMelts ist in zwei Sorten erhältlich: mit Minzgeschmack und neutral. Eine Untersuchung bei 1168 amerikanischen Zahnärzten zeigte, dass XyliMelts das wirksamste Mittel gegen Mundtrockenheit (Xerostomie) ist. XyliMelts verdreifacht die Flüssigkeitszufuhr in den Mund zum Zeitpunkt des Aufwachens. CE Medizinprodukt, Minze: Pharmacode 7295872 CE Medizinprodukt, neutral: Pharmacode 7768959 Weitere Informationen: www.oscimedsa.com Oscimed SA, La Chaux-de-Fonds info@oscimedsa.com 032 326 63 36 Kurzwelliges Licht dominiert immer mehr Lebensbereiche. Rund um die Uhr werden unsere Wohnungen, Büros und Straßen mit künstlichem Licht aus LED-Lampen geflutet, die praktisch immer einen viel zu hohen Blaulicht-Anteil aufweisen. Das Blaulicht im Nahbereich aus den Bildschirmen unserer Smartphones, Tablets, PCs und TV-Geräte kommt erschwerend hinzu. Doch unsere Augen und unser Biorhythmus sind von Natur aus nicht dafür geschaffen, solche Belastungen dauerhaft wegzustecken. FREiBURG PRO Art. Nr.: F709 Pharma Code: 7804335 79.90 Fr Kluge KOPfe schUTzen sich! www.prisma-blaulichtfilterbrillen.ch Weitere Informationen unter info@lotus-selection.ch Schweizer Hausapotheke 7-2021 49

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