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Nr. 7 / 2021

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Gesundes aus der Tasse

Gesundes aus der Tasse Der Herbst ist die kalte und trockene Jahreszeit und somit ideal für feinen Teegenuss. Mit Beat Strittmatter, dipl. Drogist HF und dipl. Naturheilpraktiker TEN, habe ich mich über die Teekultur unterhalten. Welche Tees empfehlen Sie für welche Jahreszeit beginnend mit dem Herbst und warum? Den spezifischen Tee gibt es hier bei uns nicht. Wir folgen bestimmten Trends: Tee, so wie wir ihn kennen, wird hierzulande vorbeugend eingesetzt. Es geht in erster Linie um die innere Wärme und die Anregung des Immunsystems. Warum ist es so wichtig, Tee zu trinken? Tee verbindet. Die traditionelle Art, Tee zu trinken, gerät leider mehr und mehr in Vergessenheit. Hierzulande bedienen wir uns weitestgehend den gesundheitsfördernden Aspekten des Tees. Welche Tees sind besonders gesund? Dies hängt von der Verträglichkeit des Einzelnen ab. Speziell in den Herbst- und Wintermonaten eignen sich Gewürz- und Wärmetees. Welcher Wirkstoff ist besonders erwähnenswert? Süssholz in Gewürztees beispielsweise wirkt wärmend und befeuchtend zugleich. Diese Wechselwirkung unterstützt den Atemtrakt. Von welchen Tees würden Sie abraten und warum? Tee kann viel bewirken. Auch Unerwartetes. Von Tees, die das Verdauungs- oder Nierensystem reizen, rate ich ab. Wirkstofftees sollten gezielt und nur über einen überschaubaren Zeitraum eingenommen werden. Lassen Sie sich beraten. Honig in den Tee, ja oder nein? Honig in lauwarmem Wasser hat eine unterstützende Wirkung. Hingegen ist Honig in heissem Wasser tabu. Dadurch geht die Wirkung der Sekundärstoffe verloren. Welche Tees wirken anregend? Koffeinhaltige Tees wie Grüntee, Schwarztee oder Matetee, aber auch bestimmte Bittertees regen den Stoffwechsel an. 54 Schweizer Hausapotheke 7-2021 Wie lange sollte man den Tee ziehen lassen? Je länger der Tee zieht, desto mehr Gerb- und Bitterstoffe treten hervor. Gerbstoffhaltige Tees lindern unter anderem den Durchfall. Den anregenden Tee lässt man eher kurz ziehen. Zwei bis drei Minuten sind ausreichend. Wie viel Tee ist gesund? Hauptsächlich sollte reines Wasser oder sogar abgekochtes Wasser getrunken werden. Vor allem am Morgen sollte genügend Wasser getrunken werden, um den nächtlichen Wasserverlust zu kompensieren. Tee sollte nicht mehr als die Hälfte der Trinkmenge pro Tag ausmachen. Sind Teezeremonien wirklich Balsam für die Seele? Zeremonien wirken entschleunigend. Es geht um Achtsamkeit, um das Hier und Jetzt und darum, sich verwöhnen zu lassen. In der aktuellen Situation genau das, nach dem wir suchen und uns wünschen. Was halten Sie von Detoxtees? Bis vor 20 Jahren wurden Detoxtees als Blutreinigungstees bezeichnet. Heutzutage kennen wir den Detoxtee als Lebertee. Er kann helfen, die Ausscheidungsorgane des Körpers in Schwung zu bringen. Brennnessel, Löwenzahn oder Schafgarbe wirken reinigend. Was darf in einem schmackhaften Tee nicht fehlen? Ein Geheimrezept gibt es nicht. Probieren Sie es aus. Zitronen zum Beispiel haben eine entgiftende Wirkung. Ingwer gilt als wärmende Wunderknolle. Was geben Sie in Ihren Tee? Den Pfefferminztee trinke ich mit ayurvedischem Zucker. Er ist milder im Geschmack und enthält keine Säure. Ansonsten trinke ich Tee in der Regel pur. Was ist das Besondere an Matetee? Er ist koffeinhaltig, hat eine anregende Wirkung und enthält zahlreiche Mineralstoffe. Mate wird nicht einfach getrunken, sondern ist eine Kultur und ein Lebensgefühl. Was ist bei der Teemischung zu beachten? Wichtig ist, dass die Mischung harmonisch verläuft und Spass beim Trinken bereitet. Es braucht Fingerspitzengefühl. Probieren Sie es doch mal aus, ihre eigene Mischung zu kreieren. Sollte man Tee aufgiessen oder frisch kochen? Tees mit ätherischen Inhaltsstoffen sollte man mit 70 Grad heissem Wasser übergiessen und ziehen lassen. Wurzeln hingegen können über Nacht eingeweicht oder gekocht werden. Die Teezubereitung ist sehr individuell und sollte auch beachtet werden, um den optimalen Genuss wie auch die entsprechende Wirkung zu erhalten. Was möchten Sie unserer Leserschaft rund um Tee mit auf den Weg geben? Tauchen auch Sie in die Welt des Tees ein und lassen Sie sich inspirieren. Tee trinken ist gerade aktuell eine gute Möglichkeit, gemeinsam zu Philosophieren und ein gutes Gespräch zu führen. Hakan Aki Beat Strittmatter ist dipl. Drogist HF und dipl. Naturheilpraktiker TEN. Er arbeitet in der REFORMHAUS Drogerie am Rennwäg in Zürich.

Schlafstörungen können viele Ursachen haben. Bevor man sie «diagnostiziert», sollte man sich die natürliche Entwicklung des Kindes vor Augen halten. Eine nächtliche Nahrungsaufnahme ist in den ersten Monaten normal und gilt nicht als Schlafstörung. Es ist auch wichtig, dass man das Kind nicht künstlich wach hält. In den ersten Lebensmonaten kann es nicht länger als zwei bis zweieinhalb Stunden wach bleiben. Dann sollte man es in einer ruhigen Umgebung schlafen lassen, damit sich ein guter Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln kann. Schlafstörungen bei Kindern Ein häufiger Grund für «Nachtübungen» sind Zahnungsbeschwerden. Später, im Alter von etwa 15 Monaten, verändert sich der Nachtschlaf. Er gleicht sich jenem der Erwachsenen an. In dieser Zeit sind Angstträume, aus denen das Kind hin und wieder erwacht, völlig normal. Manchmal schlafen Kinder nicht, weil sie sich einsam fühlen. Legt man sie mit einem Geschwisterchen zusammen oder verlegt das Bettchen ins Elternschlafzimmer, funktioniert es dann perfekt. Manchmal ist es den Kindern einfach zu warm oder zu kalt oder sie sind unruhig, weil die Mutter angespannt oder verunsichert ist. Bei Säuglingen liegen die Ursachen für Schlafstörungen zudem häufig in einer Reizüberflutung. Sie haben zu wenig Ruhe, ihr Schlaf- Wach-Rhythmus ist gestört. Auch Anpassungsschwierigkeiten an die Nahrung und gelegentlich Umweltfaktoren, wie Lärm, Luftverschmutzung, Erdstrahlen, Wasseradern, elektrische Störfelder oder Wohngifte können Gründe sein, warum das Kind nicht schläft. Homöopathische Arzneimittel können bei der Behandlung von Schlafstörungen bei Kindern helfen. Publireportage Tipps • Stillende Mütter sollten darauf achten, dass sie abends keine schwer verdaulichen Speisen und keine anregenden Getränke konsumieren. Besser einen Beruhigungstee trinken. • Zimmer gut lüften und nicht überhitzen. • Bei möglicher Strahlung das Bett verstellen. • Für Kleinkinder geeignet • Bei Ein- und Durchschlafstörungen • Bei unruhigem, oberflächlichem, traumreichem Schlaf • Auch in Form von Globuli erhältlich • Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Similasan AG • Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Natürlicher Gesundheitsschutz in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr Bildet eine physikalische Schutzbarriere auf der Schleimhaut. Unterstützt die Abwehr von Viren und Bakterien. Lindert Reizhusten und trockenen Husten. 30 Lutschpastillen Pharmacode 7773613, 50 Lutschpastillen Pharmacode 7779563 Schweizer Hausapotheke 7-2021 55

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