Aufrufe
vor 3 Monaten

Nr. 7 / 2021

  • Text
  • Arbeit
  • Zeit
  • Zudem
  • Verzeihen
  • Bewegung
  • Probleme
  • Kinder
  • Menschen
  • Hausapotheke
  • Schweizer
STIFTUNG THEODORA: AUF FRÖHLICHER MISSION | BEWEGUNGSFREUDE MIT BANDAGEN | GINSENG – STÄRKUNGSMITTEL MIT LANGER TRADITION | STUMPFE VERLETZUNGEN | THERAPIE VON SCHUPPENFLECHTE | SO VIELE PROBLEME? | NASENSALBE FÜR DEN WINTER | FÜR MEHR ENERGIE IM ALLTAG | NATÜRLICHE WÄRMEPFLASTER | FEDERKOHL, VIELSEITIG VERWENDBAR | WENN DAS HAUSTIER STIRBT | HILFE BEI VAGINALER TROCKENHEIT | ZEICHEN DER HAUTALTERUNG: ALTERSFLECKEN | SCHUTZ VOR GRIPPE | GEMMOTHERAPIE, SILBERWEIDE | SCHLAFSTÖRUNGEN BEHANDELN | LIEBE AUF SPARFLAMME | SUPERFOOD FÜR DIE HAUT | HUSTENSIRUP | BERATUNG ZUR ERSTELLUNG DER PATIENTENVERFÜGUNG | WALLWURZ GEGEN BEWEGUNGSSCHMERZEN | UROLOGIE, NICHT NUR EIN MÄNNERTHEMA | ENTGIFTUNGSKUR ZUM SAISONWECHSEL | BEI AKUTEN GELENKSCHMERZEN DURCH ARTHROSE | INTERVIEW MIT INFLUENCERIN ANJA ZEIDLER | HILFE BEI WECHSELJAHRBESCHWERDEN | WORTWEISE | HEILPFLANZE, SCHLANGENWURZEL | VERZEIHEN – NICHT EINFACH, ABER WICHTIG | VERSTAUCHUNG, ZERRUNG | MUNDSCHLEIMHAUT HEILEN | HÖREN SIE GUT? | VIELFÄLTIGE ÄTHERISCHE ÖLE | LEICHTER ABNEHMEN | KALKSCHUTZ IM EINKLANG MIT DER NATUR | BEWEGUNG HILFT DER PSYCHE | NEUER SCHWUNG FÜR IHRE GESUNDHEIT | ABNEHMEN – HYPNOSE STATT OPERATION | FAMILIE: ORT DER GEBORGENHEIT UND SICHERHEIT | ENTSCHEIDE ICH RICHTIG? | NATÜRLICHE WÄRMEPFLASTER | MUNDTROCKENHEIT | IMMUN-FIT DURCH DEN WINTER | SCHRITT FÜR SCHRITT IN EIN RAUCHFREIES LEBEN | HOMÖOPATHISCHE KREISLAUFTROPFEN | ADE OPBSTRUKTIVE SCHLAFAPNOE | GESUNDES AUS DER TEETASSE | SCHLAFSTÖRUNGEN BEI KINDERN | KRANKE ZÄHNE | THERAPIE VON BLASENBESCHWERDEN | HAND- UND LIPPENPFLEGE IM WINTER | NAGEL- UND FUSSPILZ | ENTSPANNENDES BASENBAD | FRÖSTELN IM ALTER | PFLANZLICHER RUHESPENDER | HÖRTEST

Unschöne Nägel?

Unschöne Nägel? Häufig sind Fadenpilze die Übeltäter, aber auch Hefe- oder Schimmelpilze können die Ursache für Nagelpilz sein. Da Pilze, Feuchtigkeit und Wärme mögen, nisten sie sich oft erst einmal zwischen den Zehen ein und verursachen Fusspilz. Unbehandelter Fusspilz kann sich leicht auf die Fussnägel ausweiten. Geschätzte fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung sind mindestens einmal im Leben von Nagelpilz betroffen. Das Risiko zu erkranken, steigt mit dem Lebensalter. Das liegt daran, dass sich die Beschaffenheit der Nägel im Laufe des Lebens verändert und dass das Immunsystem schwächer wird. Dadurch können Keime leichter in die Nägel eindringen. Aber auch Sportler, Diabetiker und Menschen, die ein Immunsystem schwächendes Arzneimittel einnehmen müssen, haben ein erhöhtes Risiko, an Nagelpilz zu erkranken. 60 Schweizer Hausapotheke 7-2021 Woran erkennt man einen Nagelpilz? Ein Pilzbefall beginnt meist am vorderen Rand des Nagels und breitet sich langsam nach hinten aus. Zu Beginn der Erkrankung können oft nur kleine, weisse Flecken sichtbar sein, die kaum auffallen und oft noch nicht mit Nagelpilz in Verbindung gebracht werden. Im fortgeschrittenen Stadium treten dann meist auch andere Symptome auf. Dazu gehören brüchige Nägel, bei denen sich die oberen Nagelschichten abspalten können sowie bräunlich-gelbliche Verfärbung der Nägel und eine verdickte und «bröselig» wirkende Nagelplatte. Obwohl Nagelpilz aufgrund seines Aussehens recht gut auch von Laien erkannt werden kann, sollte bei Verdacht auf eine Infektion ein Arzt hinzugezogen werden. Dieser kann anhand einer kleinen Nagelprobe eine genaue Diagnose stellen. Unter dem Mikroskop kann ein Nagelpilzbefall eindeutig erkannt werden. Zur genauen Bestimmung der Art des Pilzes ist allerdings das Anlegen einer Pilzkultur notwendig. Aufgrund dieser Diagnostik kann der Arzt eine geeignete Therapie einleiten. Wie wird therapiert? Die Behandlung eines Nagelpilzes braucht viel Geduld. Die Medikation muss regelmässig und vor allem lange genug erfolgen – so lange, bis die Nägel gesund nachgewachsen sind. Die äusserliche Behandlung mit Tinkturen und medizinischen Nagellacken kann neun bis zwölf Monate dauern, und auch bei der Einnahme von Tabletten muss mit einer Therapiedauer von rund drei Monaten gerechnet werden. Medikamente, die gegen Pilzerkrankungen wirken, heissen Antimykotika. Unter diesem Begriff werden alle Arzneimittel zusammengefasst, welche die Pilze abtöten oder ihr Wachstum hemmen. Wenn lediglich die oberflächlichen Nagelschichten und höchstens die Hälfte des Nagels befallen sind, kann lokal behandelt werden. Wenn die Infektion aber schon weiter fortgeschritten und die Erreger in tiefere Nagelschichten eingedrungen sind, kommt man oft um die Einnahme von Tabletten nicht herum. Der Wirkstoff erreicht die Nägel dann über die Blutbahn und lagert sich in der Nagelmatrix ein. Kann Nagelpilz vorgebeugt werden? Pilzinfektionen sind ansteckend und werden oft direkt über Hautschuppen oder Nagelabrieb übertragen, die von erkrankten Menschen stammen. An öffentlichen Orten, an denen barfuss gelaufen wird, ist die Ansteckungsgefahr am grössten: Dies kann in Schwimmbädern, Duschen, in der Sauna, in Fitnessstudios oder in Umkleidekabinen der Fall sein. Folgende Tipps helfen, Fusspilz zu vermeiden: • Möglichst Badeschuhe tragen, wenn man sich in öffentlichen Einrichtungen, an denen barfuss gelaufen wird, aufhält. • Nach dem Schwimmbadbesuch sollten die Füsse mit desinfizierender Lösung behandelt werden. • Socken, Handtücher, Bettwäsche, Badematten oder andere Textilien, die in Kontakt mit infizierten Füssen kommen könnten, regelmässig bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. • Schuhe mit atmungsaktivem Material bevorzugen, damit die Füsse möglichst trocken bleiben. • Stets auf eine gute Fusspflege achten, denn gepflegte und gesunde Füsse sind auf Pilzinfektionen weniger anfällig. Wie können andere geschützt werden? Wer an Nagel- oder Fusspilz erkrankt ist, kann andere Menschen anstecken. Das gilt so lange, bis die Infektion vollständig abgeheilt ist. Während dieser Zeit sollten Textilien wie Handtücher, Badematten oder Socken benutzt werden, die in regelmässigen Abständen mit speziellen, desinfizierenden Zusätzen gewaschen werden. Barfuss laufen ist tabu, egal, ob zu Hause oder in öffentlichen Einrichtungen. Nagelscheren oder -feilen gehören zu den persönlichen Gegenständen, die nicht mit anderen geteilt und nach Gebrauch jeweils gut gewaschen oder desinfiziert werden sollten. Christiane Schittny

Die natürliche Infektionsbarriere stärken Die Nasenschleimhaut ist eine wichtige, natürliche Barriere gegen Krankheitskeime. Sie befindet sich im Innern der Nasenhöhle und ist verantwortlich für die Befeuchtung und Reinigung der Atemluft. Sie tut dies, indem sie ihre Oberfläche mit einem schleimigen, klebrigen Sekret überdeckt, an dem Staubpartikel und Keime hängenbleiben. Anschliessend werden die Fremdkörper durch die Bewegung der Flimmerhärchen in den Rachenraum abtransportiert, verschluckt und im Magensaft neutralisiert. So werden die Naseninnenräume auf natürliche Weise von Schmutz- und Schadstoffen sowie Krankheitserregern befreit und der Organismus vor Infektionen geschützt. Trockene Schleimhäute begünstigen Infektionen Besonders im Winter kann die Nasenschleimhaut durch typische Umwelteinflüsse wie Heizungsluft, Wind und Kälte austrocknen. Die fehlende Feuchtigkeit mindert die Produktion des schützenden Sekrets und die Nasenschleimhaut kann ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen. Das erleichtert es Viren und Bakterien, sich in der rissigen Schleimhaut einzunisten und zu vermehren. Als Folgen der trockenen Schleimhaut entstehen neben den typischen Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen häufig auch chronische Entzündungen der Nase und den Nasennebenhöhlen. Hyaluronsäure für einen optimalen Schutz der Nasenschleimhaut Zur optimalen Befeuchtung und nachhaltigen Pflege der Nasenschleimhaut eignen sich Nasensprays mit Hyaluronsäure besonders gut. Dieser natürliche Bestandteil der Schleimhaut besitzt ein bis zu fünfzigfach höheres und beständigeres Wasser- Bindungsvermögen als Meersalz und sorgt so für langanhaltende Feuchtigkeit. Besonders in der kühlen Jahreszeit empfiehlt sich eine vorbeugende Anwendung. Auch bei allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen, trockener oder verstopfter Nase sowie bei Borkenbildung pflegt und reinigt Hyaluronsäure die Nasenschleimhaut. Weil er weder Konservierungsmittel noch Treibgas enthält, kann hyaluronhaltiger Nasenspray bedenkenlos über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Es kommt zu keinem Gewöhnungseffekt und er kann auch von Kindern ab zwei Jahren, Schwangeren und stillenden Müttern benutzt werden. Mineral Basic Bath Vertrieb: Natural Power Distribution AG, Volketswil www.naturalpower.ch - info@naturalpower.ch Basischer Badezusatz mit Schweizer Dolomitpulver Schweizer Hausapotheke 7-2021 61

Unsere Zeitschriften