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Nr. 7 / 2021

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Frösteln im Alter Im

Frösteln im Alter Im höheren Alter kann es zu Veränderungen der Körpertemperatur kommen. Was kann dagegen getan werden? An einem warmen Sommertag sitzen gelegentlich Betagte in einer Weste auf einer Sitzbank oder unter einem Sonnenschirm. Während jüngere Menschen womöglich kurzärmlig und in Shorts unterwegs sind, scheinen ältere Menschen in drei Kleidungsschichten nicht sonderlich zu schwitzen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer der häufigsten Gründe ist die körperliche Mobilität. Wenn das Gehen und Treppensteigen infolge von Gelenkschmerzen oder Schwindel beschwerlich werden, kommt die Blutzirkulation weniger auf Touren. Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder eher langsam mit dem Rollator unterwegs sind, frieren auch im Sommer leichter. Wärmende Gewürze Auch bettlägerige, pflegebedürftige Senioren haben nur einen geringen Bewegungsradius, ihr Kreislauf und ihre Muskulatur sind wenig gefordert. Wer kaum körperlich aktiv ist, verbraucht weniger Kalorien, in der Folge sind die Essensportionen klein und wenig nahrhaft. Dies kann zusätzlich zu einem Gefühl mangelnder Wärme führen. Sich wärmer anzuziehen ist eine Möglichkeit, um Abhilfe zu schaffen. Auch Decken in Griffnähe sowie Wärmekissen und Pulswärmer können dem Frieren entgegenwirken. Gefütterte Hausschuhe sowie Bettsocken unterstützen den Wärmehaushalt ebenfalls wie auch warme Getränke und nährende Suppen. Eine Reihe von Gewürzen wirken von innen heraus wärmend, wer leicht friert, sollte sie verstärkt verwenden: Gewürznelken können im Tee mitgekocht oder dem Gebäckteig beigemischt werden. Auch Zimt wird eine wärmende Wirkung nachgesagt. Er passt gut in verschiedene Gebäcke, Desserts sowie zu Milchreis. Ingwer gibt Speisen eine besondere Note, dazu wird beim Kochen eine kleine Portion in die Speise geraffelt. Ingwer kann auch in Scheiben geschnitten und als Tee genossen werden. Wer sehr pikante Menüs liebt, sollte zu Chili greifen, er heizt den Körper von innen ebenso wie verschiedene Sorten des Pfeffers. Eine Prise Muskat wird gerne Kartoffelgerichten beigegeben, seine Inhaltsstoffe sorgen ebenfalls für Wärme im Organismus; dieselbe Wirkung haben auch Knoblauch und Schnittlauch. das Empfinden der eigenen Körpertemperatur sehr subjektiv ist. Während sich manche Menschen im Dezember in den eigenen Wohnräumen im T-Shirt wohlfühlen, sind andere im August in der Strickjacke unterwegs. Ob wir leicht frösteln oder rasch ins Schwitzen geraten, ist unter anderem vom Trainingszustand der Muskeln, von der Dicke der Fettschicht und auch vom Blutdruck abhängig. Ist dieser grundsätzlich tief, frieren wir leichter. Auch die Psyche kann beeinflussend wirken. Unter Stress neigen manche Menschen zu Schweissausbrüchen, andere frieren dagegen an den Extremitäten, weil die Stresshormone die Blutgefässe verengen. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Gemäss Fachleuten frieren Frauen im Durchschnitt eher als Männer. Die Gründe: Sie ernähren sich tendenziell weniger fettreich als Männer. Frauen verzehren kleinere Portionen und haben von Natur aus einen angeregteren Stoffwechsel, dadurch produzieren sie weniger Wärme. Zudem ist die Hautstruktur der Frau anders beschaffen. Sie ist dünner und die Thermorezeptoren sitzen dichter an der Hautoberfläche, damit reagieren sie sensibler auf Kältereize. Dabei haben auch Luftbewegungen im Luftstrom eines Ventilators einen Einfluss. Bei Durchzug oder bei Klimaanlagen verlieren unbedeckte Stellen an der Körperoberfläche leicht an Wärme. Bei diesem sogenannten Wind-Chill-Effekt können die subjektiv empfundene sowie die objektive Temperatur um mehrere Grade abweichen. 62 Schweizer Hausapotheke 7-2021 Unterschiede bei den Geschlechtern Grundsätzlich gilt zu beachten, dass Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxis erfahrung im Gesund heitswesen. Seit 1995 ist er journalis tisch und publizistisch tätig.

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