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Nr. 7 / 2021

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Die Stiftung Theodora

Die Stiftung Theodora bietet in Zusammenarbeit mit den «Traumdoktoren» fünf individuelle Programme an. Wie sehen diese aus? • Unser Hauptaugenmerk, wenn man das so sagen darf, liegt bei den Traumdoktoren. Sie sind diejenigen, die in die Spitäler gehen, die Kinder besuchen, um ihnen Abwechslung vom Spitalalltag zu bieten. • «Herr und Frau Traum» kümmern sich um Kinder und Jugendliche in spezialisierten Institutionen. Dies können Behindertenheime, aber auch Sonderschulen sein. Hier geht es darum, den Kindern auf behutsame Weise unbeschwerte Momente zu bieten. Durch unsere ausserordentliche Rolle können wir auf die Kinder einwirken und sie zugleich fördern. • Bei der Operationsbegleitung begleiten wir die kleinen Patienten*innen und deren Familien vor und nach chirurgischen Eingriffen. • Das «Kleine Orchester der Sinne» besteht aus einem Künstler-Trio und richtet sich ebenfalls an Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Ziel ist es, alle Sinne anzusprechen. • Die «Kleinen Champs» ist ein Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche mit Übergewicht. © Stiftung Theodora_Nicole Bachmann Wie steht es um die Werte der Stiftung? Wir arbeiten nach unserer Ethik- Charta. Die Arbeit von uns Traumdoktoren wird dabei besonders in Authentizität, Interaktion, Vielfalt, Exzellenz und Begeisterung widerspiegelt – die fünf Werte der Stiftung Theodora. Gibt es bei möglichen unheilbaren Krankheiten mit Todesfolge eine «Abschiedszeremonie» und wie sieht diese aus? Was es gibt, ist eine Abschiedszeremonie zum Abschluss einer Chemotherapie. Nach Möglichkeit gehen die Patienten*innen mit unheilbaren Krankheiten zum Sterben nach Hause. Das ist nicht nur für uns, sondern auch für das Pflegepersonal jeweils eine schwierige Situation. Ähnlich verhält es sich, wenn eines der Kinder, das als geheilt entlassen worden ist, plötzlich wieder auf der Station liegt. Wie sieht in solch einem Fall die Trauerbewältigung aus? Manchmal versammeln wir uns gemeinsam mit dem Pflegepersonal im ehemaligen Zimmer der Betroffenen. Es kam auch schon vor, dass Kinder oder ihre Angehörigen die Traumdoktoren an die Beerdigung eingeladen haben. Doch solche Situationen sind zum Glück selten. Die meisten Kinder verlassen das Spital als geheilt und hoffentlich mit guter Erinnerung an den Besuch des Traumdoktors. Welchen Einfluss hat Corona auf Ihre Arbeit? Während der ersten «Welle» mussten auch wir unsere Arbeit niederlegen, da Besuche vor Ort nicht mehr möglich waren. Auch die Kinder erhielten keine oder eingeschränkte Besuche, was besonders für Eltern eine grosse Belastung war und teilweise noch ist, da heute noch bestimmte Abteilungen und Stationen geschlossen sind. Glücklicherweise hat die Stiftung Theodora mit der «Sondermission Lachen» drei neue Arten von Besuchen ins Leben gerufen: Besuche im Freien, virtuelle Live-Besuche per Videokonferenz und Videos. Diese wurden den Institutionen angeboten, als keine Kinderbesuche vor Ort möglich waren. Dank einer Verstärkung der Hygienemassnahmen, konnten wir unsere Arbeit wieder aufnehmen. Dies ist auf den Einsatz der Stiftung und einer Empfehlung des BAG sowie des Zentrums für Infektionsprävention (swissnoso) zurückzuführen. Die Arbeit mit Maske macht unsere Aufgabe als Traumdoktoren natürlich nicht leichter. Da begleitende Massnahmen untersagt sind, sind Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme zurzeit leider nicht möglich. Wie viel von der Anerkennung gegenüber dem Pflegepersonal zu Beginn der Pandemie ist Ihrer Meinung nach heute noch vorhanden? Meiner Meinung nach war und ist die Anerkennung vorhanden. Dennoch empfinde ich das Gefälle zwischen Leistung und Gegenleistung als erschütternd. Hierzu zählen auch die Arbeitsbedingungen und die aufwendige Administration. Mir ist bewusst, dass es nicht von heute auf morgen geht. Trotzdem muss seitens der Politik ein spürbares Umdenken stattfinden. Auf Balkonen zu applaudieren reicht nicht. Haben Sie je mit dem Gedanken gespielt, in den Pflegedienst zu wechseln? Nicht nur, weil ich als Traumdoktor tätig bin, empfinde ich eine enge Verbundenheit mit dem Pflegedienst und habe grössten Respekt vor ihm. Während meiner Berufswahl war es ein Thema. Ich denke jedoch, dass mir die Fähigkeiten dazu fehlen. Nichtsdestotrotz versuche ich als Dr. U. Fröhlich meinen Beitrag zu leisten. Wie können Interessierte Ihre Arbeit ausser mit Spendengeldern unterstützen? Jeder hat die Möglichkeit, privat oder als Unternehmen eine Spendenaktion zu initiieren und an Veranstaltungen, beispielsweise an Firmenanlässen, für uns zu sammeln. Zudem gibt es ab sofort die Möglichkeit, die Tätigkeit der Stiftung mit dem Kauf unserer Weihnachtskarten zu unterstützen. Mehr Informationen finden Interessierte auf www.theodora.org. ... weil vor allem glückliche Kinder auch unsere Zukunft sind. Hakan Aki arbeitete seit 2015 freischaffend für diverse Lokalzeitungen. Zum Buch: «Sportunternehmen gründen und führen» steuerte er einen Autorenbeitrag bei. www.hakan-aki.com 8 Schweizer Hausapotheke 7-2021

Psoriasis und die Spitze des Eisbergs Psoriasis zeigt sich durch rote, schuppende Flecken auf der Haut. Doch dies sind nur die Symptome. Psoriasis findet im ganzen Körper statt und tritt häufig in Begleitung anderer Erkrankungen auf. Psoriasis – auch Schuppenflechte genannt – ist eine chronischentzündliche, nicht ansteckende Krankheit, bei welcher in erster Linie die Haut betroffen ist. In erster Linie, denn bei Psoriasis findet eine systemische Entzündung im ganzen Körper statt und das Immunsystem ist aus dem Gleichgewicht. Psoriasis kommt selten allein Viele Psoriasis-Betroffene sehen sich mit weiteren Krankheiten konfrontiert, den sogenannten Begleiterkrankungen oder Komorbiditäten. Einige davon sind durch die Entzündung im Körper, andere eher genetisch mit Psoriasis verbunden. Häufige Begleiterkrankungen einer Psoriasis sind das metabolische Syndrom, Diabetes, Fettleibigkeit, kardiovaskuläre Erkrankungen, Bluthochdruck oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Psoriasis und Psoriasis-Arthritis Psoriasis kann nicht nur die Haut, sondern auch die Gelenke und Sehnen oder die Wirbelsäule erfassen. Hier spricht man von einer Psoriasis- Arthritis. Bis zu einem Drittel der Psoriasis-Betroffenen leidet an dieser entzündlichen Rheumaerkrankung. Bei der Therapie den ganzen Gesundheitszustand berücksichtigen In der Behandlung der Psoriasis sollten allfällige Begleiterkrankungen in den Therapieentscheid miteinbezogen werden. Heute stehen verschiedene Therapien zur Verfügung, die nicht nur eine positive Wirkung auf die Haut, sondern auch auf die Begleiterkrankungen haben. Christina Inglin, SPVG Diese Information ist möglich, dank der Unterstützung von AbbVie AG, AMGEN Switzerland AG und Eli Lilly (Suisse) SA. Sponsoren nehmen auf den Inhalt keinerlei Einfluss. Die Schweizerische Psoriasis- und Vitiligo-Gesellschaft (SPVG) setzt sich als gemeinnützige Patientenorganisation für Menschen mit Psoriasis und Vitiligo ein. www.spvg.ch Sirup mit Kirschgeschmack, frisch zubereitet. Energie für Körper und Geist. - Erhöht die herabgesetzte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. - Wirkt gegen Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und nervöse Verspannungen. - Unterstützt den Organismus während und nach einer Krankheit. - Mit zahnschonendem Zuckerersatz, für Diabetiker geeignet. - Rezeptfrei in der Apotheke und Drogerie. - Auch als Kurpackung für 30 Tage erhältlich. - Made in Switzerland. Intelligente Kombination aus Vitamin B12 und 4 Aminosäuren. www.biovigor.swiss Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. IBSA Institut Biochimique SA, Swiss Business Operations Via del Piano 29, CH-6926 Montagnola, www.ibsa.swiss Schweizer Hausapotheke 7-2021 9

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