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Nr. 7 Oktober/November 2017

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Beschwingt durch den Herbst

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? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? Alle Kinder brauchen Heimat Zugehörigkeit ist ein grundlegendes Bedürfnis fast jedes Menschen. Zwar sind einzelne «Exemplare» Einsiedler oder Einzelgänger, aber weltweit fühlen sich die meisten von uns nur wohl in einer Gemeinschaft, zu der sie zugehören. Das gilt für alle Kinder, woher sie kommen und wo immer sie leben! In nomadischen Gemeinschaften ist die Zugehörigkeit nicht ortsgebunden; die umherziehenden Familienverbände bilden «die Heimat». In unseren Breitengraden hat sich die sesshafte Lebensweise durchgesetzt, so dass wir mit Belebt und erfrischt Erhältlich in Apotheken und Drogerien. www.nutrexin.ch NUT_Basenbad_Hausapo_50x83.indd 38 Schweizer Hausapotheke 27-2017 01.07.16 15:28 dem Begriff «Heimat» meist sowohl familiäre Bindungen als auch ein geografisch begrenztes Gebiet verbinden. Wurzeln In der psychologischen Diagnostik gewinnen wir mit dem Baumzeichnungstest einen ersten Einblick in die Lebens- und Entwicklungssituation eines Menschen. Dabei ist die Wurzelgestaltung ein wichtiger Anhaltspunkt. Wie gestaltet die Zeichnerin die Verbindung des Baumes (ihrer Persönlichkeit) mit dem «Mutterboden»? Auf welchem Grund und wie steht sie auf ihrem Platz? Trägt das Fundament oder hängt alles in der Luft? Auch wenn solche Zeichnungen allein kein abschliessendes Urteil erlauben, ergeben sich doch erstaunliche Parallelen zwischen diesen Bildern und den zugehörigen biografischen Angaben – und dies weit über jeden Zufall hinaus. Wer im Leben gut verwurzelt ist, kann standfester handeln, kann in kritischen Situationen auf die Ressourcen seiner Herkunft zurückgreifen und hält in stürmischen Zeiten besser stand. Der Boden Die Wurzeln in der Zeichnung sind eindeutig definiert. Wo jemand den angemessenen Boden findet, in dem er oder sie sich verwurzeln kann, ist hingegen klärungsbedürftig; denn dies ist individuell sehr unterschiedlich. Als Sammelbegriff für den Ort der Verwurzelung prägte unsere Sprache das Wort «Heimat». Dieses Wort weist heute einige Tücken auf: Eine gefährliche Verengung auf «Blut und Boden» hat es in Misskredit gebracht. Politischer Missbrauch, der «Heimat» mit Ausgrenzung, Abschottung oder gar Ausrottung verknüpfte, hat über Jahrzehnte in der Kunst- und Kulturszene Anfeindungen und Diffamierungen ausgelöst, wenn jemand diesem Bedürfnis das Wort redete. Mit der Ablehnung der «Heimattümelei» wird vor allem bei Intellektuellen – wohl oft unbemerkt – auch das Bedürfnis als unkorrekt verworfen. Ablehnung oder Anfeindung heben aber kein grundlegendes Bedürfnis der meisten Menschen auf! Wir sollten ihm vielmehr unsere ganze Aufmerksamkeit schenken. Heimat Als Menschen sind wir nicht an den Ort gefesselt, an dem wir geboren wurden. Das haben wir den Bäumen voraus. Aber bodenlos, das heisst ohne Verbindungen im Netz der Natur – und natürlich (naturgegeben) zusätzlich im Netz der Kultur – können die wenigsten überleben. Selbst Menschen, die ein völlig ungebundenes Leben führen, können dies nur, weil die grösste Zahl ihrer Mitmenschen dies nicht tut. Ohne die vielen «Daheimgebliebenen», die Ressourcen

Trost» für die Augen Augentrost, Augendienst, Augendank oder auch Augenkraut sind nur einige der Namen für das hübsche Sommerwurzgewächs, das unter anderem in der Augenheilkunde als Euphrasia bekannt ist. Schon im 13. Jahrhundert wurde Euphrasia officinalis als Augenheilmittel verwendet. Drogistin Tamara Niedermann berät Kundinnen und Kunden zu Fragen rund um die Anwendungsmöglichkeiten dieser Pflanze, die vor allem auch in der Homöopathie zum Einsatz kommt. Frau Niedermann, was für eine Pflanze steckt hinter dem speziellen Namen Augentrost? Der Gattungsname Euphrasia ist griechischen Ursprungs. Er bedeutet Frohsinn oder auch Wohlbefinden. Die Schönheit der Blüte zieht den Betrachter magisch an; sie ist ein Symbol der Heiterkeit. Der Augentrost wird bis zu 30 Zentimeter hoch und gedeiht im europäischen Raum auf feuchten und trockenen Wiesen. Während der Blütezeit ist die Pflanze besonders reich an Inhaltsstoffen, die vor allem entzündungshemmend wirken. Wann empfehlen Sie Augentrost? Der deutsche Name «Augentrost» weist auf die Verwendung der Pflanze bei Augenleiden hin. Empfohlen wird Euphrasia bei Rötungen, Schwellungen und Irritationen der Augen. Menschen, die zum Beispiel lange vor dem Bildschirm sitzen und dadurch übermüdete und gereizte Augen haben, kann Augentrost helfen. Auch Beschwerden wie Augenlidoder Bindehautentzündungen, Gerstenkorn, trockene Augen, Fremdkörpergefühl und Tränenfluss werden gelindert. Wie wird Augentrost angewendet? Bei Husten und Heiserkeit können zum Beispiel Tees bedenkenlos getrunken werden. Eine äusserliche Anwendung bei Augenbeschwerden wie Waschungen, Umschläge oder Bäder empfehlen wir aus hygienischen Grün- den nicht, da die Zubereitungen oft nicht keimfrei sind. Im Handel sind Euphrasia-Augentropfen als praktische Monodosen erhältlich. Wenn Beschwerden am Auge länger anhalten, rate ich immer zu einem Besuch beim Augenarzt. Tamara Niedermann ist dipl. Drogistin HF und Filialleiterin der MÜLLER Reformhaus Vital Drogerie im Westside Center Bern. Trockene, gereizte Augen? Bei leichten Reizungen und Entzündungen der Augen oder bei trockenen Augen. OMIDA – von Natur aus gut. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Lesen Sie die Packungsbeilage. OMIDA_AUGEN_189x126_DE_FR.indd 1 Schweizer Hausapotheke 13.09.17 7-2017 17:0739

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