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Nr. 8 / 2018

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Faszinierender

Faszinierender Erlebnisraum Die Tücken des rasanten Fortschritts in der Technologie zeigen sich an unerwarteter Stelle. Manche Kinder entwickeln ein sehr verzerrtes Bild von der Natur. Wie können sie eine gesunde Beziehung zu Tieren und Pflanzen aufbauen? Der Film «Findet Nemo» gilt als eine Art Meilenstein in der Animationskunst der Filmindustrie. Die mit allen technischen Raffinessen verfilmte Geschichte um einen Clownfisch eroberte die Herzen von Kindern und auch von manchen Erwachsenen. Er spielte bisher gegen eine Milliarde US-Dollar ein. Viele Mädchen und Buben wünschten sich nach dem Kinobesuch ein lebendiges Exemplar eines solch farbenprächtigen Fisches. In den Heimatgewässern der Tierart – um die Inselrepublik Vanuatu im Pazifik – wurde die amtliche Fangquote erhöht, um der riesigen Nachfrage nachkommen zu können. Clownfische gelten als sehr anspruchsvoll und sind schwierig in Aquarien zu halten. Kürzlich kam die Nachfolgeproduktion von «Findet Nemo», «Findet Dorie», in die Kinos. Tiere mit menschlichen Zügen Der Nemo-Film ist ein eindrückliches Beispiel für die faszinierenden, neuen Möglichkeiten der Computertechnologie. Sie kann täuschend echte Welten zunehmend perfekter erschaffen, sowohl als Film wie auch als Computerspiel. Angesichts der bezaubernden Szenen und Dialoge ist es nicht immer einfach, Illusion und Wirklichkeit exakt auseinanderzuhalten. Forscher sprechen in diesem Zusammenhang bisweilen vom «Bambi-Effekt»: Damit ist eine Vermenschlichung der Tierwelt gemeint. Der Begriff geht auf ein 1923 erschienenes Buch des österreichischen Schriftstellers Felix Salten zurück. Es zeigt die Lebensgeschichte eines 10 Schweizer Hausapotheke 8-2018 jungen Rehs. Der Name Bambi wurde vom italienischen Bambino = kleines Kind abgeleitet. 1942 wurde das Buchthema von Walt Disney in einem erfolgreichen Trickfilm umgesetzt. Seither ist Bambi der Inbegriff einer idyllisch verklärten Darstellung der Tier- und Pflanzenwelt. Die Projektion von menschlichen Denk-, Fühlund Verhaltensweisen auf Tiere ist keine Erscheinung der modernen Zeit; es gab sie schon in der Antike. Bis heute sind etwa die überlieferten Fabeln des Dichters Äsop beliebt. Auch in beliebten Disney-Trickfilmen traten immer wieder Tiere mit menschlichen Charakterzügen auf. Während etwa bei der schlauen Micky Maus oder der cholerischen Ente Donald Duck der Unterschied zur Wirklichkeit noch offensichtlich war, wurde sie mit dem technischen Fortschritt immer verschwommener. Die anfangs noch sehr plakativ dargestellten Figuren erscheinen mit den neuen Möglichkeiten der Computertechnologie zunehmend detailreicher und lebensnaher. Fische und andere Tiere zeigen Sorgenfalten auf ihrer Stirn und blicken besorgt. Haifische setzen einen hinterlistigen Blick auf, Löwen brechen in schallendes Gelächter aus. Ab so viel Wirklichkeitsnähe kann man leicht übersehen, dass echte Tiere kaum ein menschliches Gefühlsleben haben. Wo wächst die Schokolade? In früheren Generationen lebten viele Menschen mit einem starken Bezug zur Landwirtschaft. Sie wurden auf Bauernhöfen gross oder kamen bei Verwandten oder durch Schulkameraden mit der bäuerlichen Welt in Kontakt. Sie erlebten das Kalben von Kühen, das Einsammeln von Hühnereiern, das Pflücken von Obst, das Säen des Ackers und vieles mehr. Tiere und Pflanzen waren ihnen von früh an vertraut. Viele heutige Kinder haben zum Teil wenig Bezug zur Herkunft der Lebensmittel. Wie eine deutsche Untersuchung zeigte, hat ein Teil der Kinder und Jugendlichen eine sehr lückenhafte Vorstellung von der Natur. Beispielsweise wissen 62 Prozent nicht, aus welcher Pflanze Schokolade gemacht wird. Nur gerade ein Viertel der Befragten hält das Schlachten von Tieren für wichtig. Dabei wird ausgeblendet, dass die bei vielen Kindern beliebten Chickennuggets, Fischstäbchen und Hamburger tierischer Herkunft sind. 75 Prozent glauben, das Fällen von Bäumen schade dem Wald. Dabei ist die gezielte Verjüngung für die langfristige Gesundheit der Wälder wichtig. Dies gilt ganz speziell für Schutzwälder in Risikoregionen für Lawinen. Angesichts der verzerrten Vorstellungen drängt sich die Vermutung auf, vor lauter Livechats und Computerspielen hätten manche junge Menschen ganz einfach zu wenig Zugang zur Natur. Doch trifft diese Vermutung wirklich zu? 90 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen gaben an, ohne Natur nicht leben zu können. Doch im Widerspruch dazu konnte nur die Hälfte der Befragten ein eigenes eindrückliches Erlebnis mit der Natur beschreiben. Dies führt zum Schluss, es mangle ihnen an nachhaltigen Na-

SCHÜTZT EIN STARKES IMMUNSYSTEM MEIN BABY VOR ALLERGIEN? ANZEIGE Rund ein Drittel aller Babys in der Schweiz werden mit einem erhöhten Allergie risiko geboren. Wie kommt das und was können Sie als Eltern tun? Was ist eine Allergie genau? Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Stoffe wie z. B. Blütenpollen. Es wehrt solche Fremdkörper fälschlicherweise wie Krankheitserreger ab. Das Risiko für den Ausbruch von Allergien hängt deshalb untrennbar mit dem Immunsystem zusammen: Wenn es sich 1 Lernen Sie die Allergierisikofaktoren für Ihr Baby kennen Wenn in Ihrer Familie Allergien vorkommen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Kind eine Allergie entwickeln könnte. Aber nicht nur die Gene spielen eine Rolle. Auch falls Ihr Baby per Kaiserschnitt zur Welt kam oder früh mit Antibiotika behandelt werden musste, gilt es als allergiegefährdet. Sie können einer späteren Allergie jedoch wirksam vorbeugen, indem Sie sein Immunsystem von Anfang an entsprechend unterstützen. 2 Starkes Immunsystem – wenig Chancen für Allergien Es gibt einiges, was Sie tun können, um das Immunsystem Ihres Kindes zu stärken. Hin und wieder Kälte, etwas Schmutz und früher Kontakt mit anderen Kindern – das sind Herausforderungen, an denen das Immunsystem üben und lernen kann. Lassen Sie Ihr Kind die Welt entdecken und mit Umwelteinflüssen in Berührung kommen. 3 Richtige Ernährung macht kleine Immun systeme stark Auch die Ernährung ist besonders wichtig für den Aufbau der Immunabwehr. Muttermilch liefert dabei die beste Unterstützung. Nach der Stillzeit gibt es für Ihr Baby im Bereich der Allergieprävention wissenschaftlich erprobte Innovationen. Dazu gehört eine Säuglingsnahrung mit hydrolysiertem Eiweiss und einer Kombination aus den Nahrungsfasern GOS/FOS und einer Bifiduskultur, welche natürlicherweise im Darm von Säuglingen vorkommt. gesund entwickelt, kann es zwischen „gefährlich“ und „harmlos“ unterscheiden und richtig reagieren. Es aktiviert die Abwehr gegen schädliche Erreger, erkennt und toleriert hingegen die eigentlich harmlosen „Allergieauslöser“. 1 2 3 Haben Sie Fragen zur Ernährung oder Entwicklung Ihres Babys? Rufen Sie uns gerne an: 0800 - 55 06 09 (gratis) So finden Sie uns aptaclub.ch Schweizer Hausapotheke 8-2018 11

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