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Nr. 8 / 2018

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Der Blaue mit dem roten

Der Blaue mit dem roten Ring Für sie & ihn Maximaler Schutz für spröde und rissige Lippen! Der Blaue mit den Aktiv- Substanzen im roten Ring pflegt, schützt und schmiert nicht, beugt vor und hindert die Bakterien am Eindringen. Distribution Suisse – Tanner SA Cham, www.tanner-sa.ch Einkommen; sie sind nachweislich weniger rigide, und sie haben mehr Interesse an ihrer sozialen Umwelt als ihre Vorfahren im gleichen Alter.» Dies lässt folgenden Schluss zu: Frühere Generationen der Älteren waren oft Hüter von Traditionen und hatten ihre liebe Mühe mit neuen Ideen. Bei der Übergabe von Bauern- oder Gewerbebetrieben kam es oft zu Querelen zwischen den Generationen. Im Gegensatz dazu sind heutige Senioren Innovationen gegenüber oft aufgeschlossener. Wie Psychologen feststellen, seien heute die Gräben zwischen den Generationen im Vergleich zu früher deutlich weniger tief – und damit auch die Reibungsflächen. Die Prägung dieser neuen Rentnergeneration geschah in ihrer Jugend mit Leitmotiven wie etwa «make love not war» oder «traue keinem über dreissig». Die gesellschaftskritische Hintergrundmusik ihrer Jugendjahre spielten unter anderem die Rolling Stones, die Beatles, Bob Dylan, Joan Baez, Jimi Hendrix oder Pink Floyd. Unterschiedliche Kulturen, neue Technologien Mit dem Tramperrucksack hat sie die grosse, weite Welt kennen gelernt. Keine Generation zuvor hatte die Chance, mit so vielen unterschiedlichen Kulturen in Kontakt zu kommen und sich von ihnen inspirieren zu lassen. Sie ist weltoffener aufgewachsen als frühere Generationen. Dazu trugen auch die damals als Gastarbeiter bezeichneten Zuwanderer bei. Schweizer Schüler lernten durch deren Kinder andere Mentalitäten, Werte und auch Speisen kennen. Freundschaften entstanden. Als diese Generation in die erste Klasse kam, stand in keiner Schule ein Computer. Pensionierte besuchen heute Kurse für digitale Bildbearbeitung und den Umgang mit iPad und Twitter. In ihrer Kindheit hätten sie von solchen Technologien nicht mal zu träumen gewagt. Wer hätte sich damals vorstellen können, dass sich Grosseltern und Enkel heute via Skype unterhalten? Die heutigen Älteren haben nicht nur die rasante technologische Entwicklung hautnah miterlebt, auch die grossen Umwälzungen der Rollenbilder am Arbeitsplatz und in der Partnerschaft haben sie erfahren. Als diese Generation die Primarschule besuchte, hatten Frauen offiziell in der Politik nichts zu melden. Heute sind Parlamentarierinnen auf allen Stufen selbstverständlich. Frühere Generationen wurden im Geiste der Anpassung erzogen, weil dies damals üblich war. Die starre Hierarchie in der Familie, in der Schule, in der Kirche wurde am Arbeitsplatz mit Drohen und Strafen durchgesetzt. Von Teamarbeit, Mitbestimmung und Ähnlichem konnte keine Rede sein. Die Generation, die in den Fünfziger- und Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts zur Schule ging, ist mit der Auflehnung gegen verkrustete Engstirnigkeit und doppelbödige Moral erwachsen geworden. Wer gelernt hat, überkommene Moralvorstellungen und starre Traditionen kritisch zu hinterfragen, lässt sich auch im Alter nicht in ein Einheitsschema pressen. Anzeichen für Experimentierfreudigkeit sind etwa neue Wohnformen, die vielerorts entstehen. Dazu zählen etwa Alters-WGs oder Mehrgenerationenhäuser. Zudem: Wenn sich Menschen im AHV-Alter bis über beide Ohren verlieben, findet dies heute Zustimmung. Bis vor wenigen Jahrzehnten besagte die gängige Annahme, dass bei Frauen mit den Wechseljahren der Wunsch nach körperlicher Liebe erlischt. Aktive Ältere mussten sich früher spöttische Kommentare wie «die kann nicht alt werden» gefallen lassen. Heute sind Pensionierte auf dem Mountainbike, in der Line-Dance-Gruppe oder im Kletterpark keine Exoten mehr. Einzelne Pro Senectute-Sektionen bieten gar Kurse in den Trendsportarten Faszientraining und Stand Up Paddling an. Und auch in der Kulturarbeit – vom Jazzkonzert bis zum Improvisationstheater – trifft man AHV-Bezüger. Voll im Leben stehen Im überkommenen Bild der älteren Menschen sind sie vom Goodwill der Gesellschaft abhängig: in Form von Betreuung, Mahlzeitendienst, Renten und Ergänzungsleistungen. Nun aber 30 Schweizer Hausapotheke 8-2018 ausapotheke_73x282_d.indd 1 02.02.17 21:04

Meerrettichwurzel hemmt die Vermehrung von Bakterien wandelt sich ihre Rolle. Sie werden mehr und mehr zu gewichtigen Mitgestaltern des gesellschaftlichen Lebens, etwa als zahlungskräftige Kunden von Reisebüros oder von Wanderkleidershops. Als Vorstandsmitglieder von Vereinen und von Interessengruppen sowie in der gemeinnützigen Freiwilligenarbeit. Sie leisten gemäss Statistik jährlich mehrere Millionen Stunden Betreuungs- und Unterstützungsarbeit für Enkel, Angehörige und Nachbarn. Damit entlasten sie die Budgets der öffentlichen Hand und der Familien. Frühere Generationen waren oft nicht mehr gesund und leistungsfähig genug, um sich um andere zu kümmern. Geniessen oder entfalten? Der zwiespältige Begriff des «Happy Aging», des glücklichen Alterns, taucht immer wieder in den Medien auf. Das Alter bringt Annehmlichkeiten, die gleichzeitig zu Herausforderungen werden können: Es gibt viel unstrukturierte Zeit zu füllen. Patentrezepte für die optimale Gestaltung des dritten Lebensabschnittes sind kaum möglich. Wie Forscher in einer Studie festgestellt haben, sind heutige Senioren individuell sehr unterschiedlich aufgestellt. Für manche stehen Wohlbefinden und Genuss im Vordergrund. Andere treiben Neugier und Wissensdurst an: Sie wollen viel entdecken und erleben. Gestalten und/oder Pflegen vermittelt Befriedigung. Und für einige Ältere ist die Entfaltung eigener Begabungen ihr Antrieb im Alltag. Selbstverständlich kann es bei der obigen Typologie auch Überschneidungen geben. Es lohnt, sich einige Gedanken zu machen, wo man sich selber einordnen würde. Wer seine Vorlieben optimal gewichtet, findet im dritten Lebensabschnitt besonders viel Erfüllung. Gemäss Psychologen sollte man auch im Alter Ziele anvisieren. Sie geben einerseits Orientierung im Alltag, andererseits vermitteln sie Befriedigung, wenn sie erreicht sind. Werden sie aber zu hoch gesetzt, sinkt die Motivation, um sie zu erreichen. Zudem wirken Misserfolge entmutigend. Adrian Zeller Die Senföle des Meerrettichs wirken hemmend auf das Wachstum von Bakterien. Bei Infektionen der Luftwege sind diese ätherischen Öle besonders effektiv. Nachdem sie in den Dünndarm gelangt sind und im Blut zirkulieren, sind sie an kleine Transporteiweisse gebunden. Sie durchwandern nun den gesamten Blutkreislauf, bis sie schliesslich in den Organen ankommen, von denen sie ausgeschieden werden. Dazu gehören auch die Lungen. Bevor sie jedoch ausgeschieden werden, verbleiben die Senföle noch einige Zeit in den Atemwegen und entfalten dort ihre keimabtötende Wirkung, indem sie die Vermehrung der entzündungsauslösenden Bakterien hemmen. Senföle werden bereits in den oberen Abschnitten des Darms, im Dünndarm, ins Blut aufgenommen. Sie gelangen also nicht in den Dickdarm wie herkömmliche Antibiotika, die dort die nützlichen Bakterien gleichfalls abtöten und somit das Gleichgewicht der Verdauung stören können. Meerrettich enthält unter anderem folgende Inhaltsstoffe: Vitamin C, Vitamine B1, B2 und B6, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor; sowie die Senfölglykoside Sinigrin und Gluconasturtiin, Allicin, Flavone und ätherische Öle, aus denen sich Senföle bilden. Kernosan Meerrettich Elixir Pflanzenkraft aus der Natur wird eingesetzt bei Husten, Bronchitis und Katarrh Kernosan Meerrettich Elixir beruht auf einer alten Rezeptur mit 11 Heilpflanzen und frischem Saft der Meerrettichwurzel. Meerrettich, Anis, Fenchel, Efeu, Engelsüss, Süssholz und Schlüsselblume verflüssigen den zähen Schleim und fördern den Auswurf. Isländisch Moos, Spitzwegerich und Bibernelle wirken reizmildernd bei Katarrhen der Luftwege. Meisterwurzel als aromatische Heilpflanze und Kalmus als Amara runden das Meerrettich Elixir ab. Vertrieb: E. Kern AG, Glarus Nord Telefon 055 610 27 27, Fax 055 610 25 08 www.kernosan.ch, kern.pharma@bluewin.ch Schweizer Hausapotheke 8-2018 31

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