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Nr. 8 / 2019

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Gefährliche

Gefährliche Abhängigkeit In Amerika starben in den letzten fünf Jahren 200 000 Menschen an einer Schmerzmittelsucht. Auch in der Schweiz nimmt die Verschreibung von Opioiden zu – das ist gefährlicher, als viele ahnen. Lehrer, Geschäftsmänner oder Anwälte: In Amerika sind erschreckend viele Menschen aus allen Schichten schmerzmittelabhängig. Ursache sind millionenfach verschriebene Schmerzmittel wie OxyContin. Dieses und andere künstliche Opiate wirken ähnlich wie Heroin und machen bereits nach einem Monat süchtig. Auch in der Schweiz zeigt sich in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme des Konsums opioidhaltiger Schmerzmittel. Die Auswertung von Daten einer Krankenkasse von 2006 bis 2013 zeigt mehr als eine Verdoppelung der Verschreibungen. Diese Zunahme wirft Fragen auf: 80 Prozent der starken Opioide werden gemäss den Daten für die Behandlung nicht-krebsassoziierter, chronischer Schmerzen verwendet. In diesen Fällen sei unklar, inwiefern starke Opioide die Schmerzkontrolle effektiv verbessern. * Klar ist: Diese Schmerzmittel werden zu häufig eingesetzt – wie etwa bei Rückenschmerzen. Deshalb empfehlen die neuen medizinischen Leitlinien aus den USA und Deutschland bei akuten, subakuten und chronischen Schmerzen die Behandlung durch Wärme, bevor medikamentöse Massnahmen zum Einsatz kommen. Das Kreuz mit dem Kreuz Kreuzschmerzen, Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, sind die häufigste Form von Rückenschmerzen. Man unterscheidet «unspezifische» (ohne diagnostizierbare Ursache) und «spezifische» (mit vom Arzt diagnostizierbarer, somatischer Ursache) Schmerzen. Zeitlich unterscheidet man «akute» 14 Schweizer Hausapotheke 8-2019 (0 bis 6 Wochen), «subakute» (6 bis 12 Wochen) und «chronische» (mehr als 12 Wochen) Schmerzen. Neue Erkenntnisse bei der Schmerzbehandlung Viel Energie wurde in die Schmerzforschung gesteckt. Neue Untersuchungen zeigen, dass vor allem bei unspezifischen Rückenschmerzen Medikamente nicht immer die beste Behandlungsform sind. In Amerika verzichtet man bei akuten und subakuten unspezifischen Rückenschmerzen (siehe Einleitung) sogar ganz auf systematische, medikamentöse Therapien, und bei chronischen Schmerzen sind nichtmedikamentöse Alternativen zu bevorzugen. Wärme gegen Schmerzen Die neuen Leitlinien aus Amerika und Deutschland empfehlen Wärmetherapie als die zuerst anzuwendende Therapieform bei akuten, subakuten und chronischen unspezifischen Rückenschmerzen. Klinische Untersuchungen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen diese Leitlinien, welche dem Einsatz von Wärme basierten Behandlungen, ergänzt durch zum Beispiel Bewegungstherapie, Massagen oder Akupunktur, einen besseren Erfolg bei der Behandlung von Schmerzen zusprechen. Eine Untersuchung belegt: Die Kombination von Wärmepflastern und Bewegung führt zu einer signifikanten Besserung der Schmerzen und einer reduzierten Funktionseinschränkung. Wärme und die Kräfte der Natur vereint Das Wärmepflaster von HerbaChaud® vereint, anders als andere Pflaster, Wärme, Naturmineralien und eine traditionelle chinesische Kräutermischung in einer modernen Applikationsform. Die Besonderheit liegt in der lang anhaltenden, konstanten Tiefenwärme, die auf den Schmerz-Triggerpunkt konzentriert ist. Die Tiefenwirkung erreicht den Schmerzpunkt sowie das Gewebe und die Muskeln in dessen Umgebung. HerbaChaud® – das natürliche Wärmepflaster HerbaChaud (gesprochen: «herbascho») ist eine Kombination aus «Herba» (für die natürliche «Kräuter»-Mischung im Pflaster) und «Chaud» (französisch für «Wärme»). Die Vorteile von HerbaChaud® Wärmepflaster • 100 % natürliche und pflanzliche Wirkstoffe • Eine lange, konstante Tiefenwärmewirkung • Für Allergiker, Mischallergiker, Kreuzallergiker • Keine chemischen Substanzen, die in den Körper eindringen • Keine Hautreizungen • Keine Nebenwirkungen, auch bei längerer Anwendung HerbaChaud® Wärmepflaster helfen bei • Muskel- und Gelenkschmerzen infolge von Muskelverspannung, Arthrose, Überanstrengungen, Zerrungen und Verstauchungen • Rückenschmerzen und Kreuzschmerzen • Verspannungen im Nackenund Schulterbereich • Menstruationsbeschwerden Leiden Sie nicht länger! Die Kräfte der Natur helfen Ihnen, dass Sie sich wieder ohne Schmerzen bewegen können! Erfahren Sie mehr zu HerbaChaud® Wärmepflaster auf herbachaud.com * bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/sucht-und-gesundheit/ medikamentenmissbrauch/opioidhaltige-schmerzmittel.html Gratismuster HerbaChaud Wärmepflaster Nur solange Vorrat. Andrea Loretan ist dipl. Drogistin HF und arbeitet als Filialleiterin im Egli Biofachgeschäft an der Löwenstrasse in Zürich. Bestellung mit Name und Anschrift per Mail an service@schweizerhausapotheke.ch (Betreff: HerbaChaud Wärmepflaster)

Lebensfreude ERHALTEN Die 86-Jährige Marlyse Vonlanthen ist schwer an Parkinson erkrankt und fast rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Die beiden Töchter tun alles dafür tun, dass ihre Mutter weiterhin zu Hause leben kann. Der Entlastungsdienst des Roten Kreuzes verschafft den pflegenden Angehörigen die einzigen Verschnaufpausen; damit auch nach jahrelanger Doppelbelastung die Lebensfreude nicht verloren geht. Die 47-jährige Isabelle Pratillo macht sich Sorgen um ihre Mutter. Sie würde ihr so sehr wünschen, dass es ihr besser ginge und sie wieder alleine laufen könnte. Doch sie muss den Tatsachen ins Auge sehen: Ihre Mutter ist 86 Jahre alt und wird auch mit der besten Pflege nie mehr ganz gesund werden. Denn sie leidet an der heimtückischen Parkinson-Krankheit, die das Nervensystem angreift und manchmal sogar ihre Atmung behindert. Isabelle Pratillo und ihre 52-jährige Schwester Anne-Claude Vonlanthen haben sich entschieden, ihre Mutter so lange als möglich zu Hause zu betreuen. Vor etwa acht Jahren hatte Marlyse Vonlanthen erstmals Schwierigkeiten beim Kochen und Haushalten. Seither greifen ihr die Töchter ganz selbstverständlich unter die Arme. Unterdessen wurde der Alltag für die Mutter immer beschwerlicher. Ihre Töchter, die beide berufstätig sind, helfen ihr nun abwechselnd beim Aufstehen, bei der Fortbewegung, bei der Körperpflege, beim Gang zur Toilette und beim Einnehmen der Medikamente. Die beiden stehen rund um die Uhr auf Abruf bereit. «Falls nötig stehe ich auch nachts um zwei auf, um Mama zur Toilette zu begleiten», erklärt Anne-Claude Vonlanthen. Zum Glück wohnt sie im gleichen Quartier. Sicherheitshalber hat sie dennoch dafür gesorgt, dass ihre Mutter den Rotkreuz-Notruf am Handgelenk trägt. Bei der gemeinsamen Arbeit in der winzigen Wohnung lachen die Töchter viel und ziehen auch ihre Mutter auf. Diese scheint ihnen nicht nur ihre Charakterstärke, sondern auch ihren Sinn für Humor und ihre Offenheit vererbt zu haben. Zwischen Sorgen und Humor Als Yvette Dousse vom Entlastungsdienst für Angehörige des Freiburgischen Roten Kreuzes eintrifft, steigt die Stimmung. Zwischen den Frauen fliegen die Frotzeleien hin und her. Die Pflegehelferin löst die beiden Schwestern an zwei Nachmittagen pro Woche bei der Betreuung von Marlyse Vonlanthen ab. Sie gehen zusammen spazieren, lesen die Zeitung und machen Einkäufe im Supermarkt um die Ecke. Den Töchtern ist es wichtig, ihre Mutter selbst zu betreuen. Die einzige externe Person, der sie vertrauen, ist die Pflegehelferin des Roten Kreuzes. Sie wissen nur zu gut, dass ihre Mutter nicht ins Pflegeheim möchte. Vor drei Jahren wurde ihnen das drastisch vor Augen geführt. Damals hatte sich Marlyse Vonlanthens Gesundheit plötzlich stark verschlechtert. Sie musste in ein Spital eingewiesen werden, wo die Diagnose Parkinson gestellt wurde. Danach wurde sie in ein Pflegeheim verlegt. Überzeugt, sie würde in diesem Heim bleiben und dort sterben, weigerte sich Marlyse Vonlanthen zu essen. Innerhalb von drei Monaten nahm sie 17 Kilo ab. Ihre Familie musste machtlos mit ansehen, wie sie immer schwächer wurde. Schliesslich setzte Anne-Claude Vonlanthen alles auf eine Karte und stellte ihre Mutter vor ein Ultimatum: «Du hast die Wahl: Entweder du isst wieder, damit wir dich nach Hause nehmen können. Oder du machst so weiter. Dann kann ich nichts mehr für dich tun.» Einige Wochen darauf konnte sie sie nach Hause nehmen. Anne-Claude Vonlanthen fiel es sehr schwer, so mit ihrer geschwächten Mutter zu sprechen. Beim Gedanken an dieses Gespräch hat sie noch heute Tränen in den Augen. Anmerkung: Marlyse Vonlanthen ist letztes Jahr verstorben. Die Töchter konnten ihre Mutter fast bis zu ihrem Tod zu Hause betreuen. Dafür sind sie Yvette Dousse vom Entlastungsdienst sehr dankbar. Die Rotkreuz-Dienstleistungen in der Schweiz Nebst dem Entlastungsdienst für pflegende Angehörige bietet das Schweizerische Rote Kreuz viele weitere Dienstleistungen in der Schweiz an. Für Sie und Ihre Familie – ein Leben lang. Mit individuellen Angeboten und Lösungen – für Menschen jeder Herkunft und aller Generationen. Für mehr Menschlichkeit. dienstleistungen.redcross.ch Der Entlastungsdienst für pflegende Angehörige wird von Johnson & Johnson unterstützt. An zwei Nachmittagen pro Woche löst Yvette Dousse vom Entlastungsdienst des Roten Kreuzes die beiden Schwestern bei der Betreuung von Marlyse Vonlanthen ab. Schweizer Hausapotheke 8-2019 15

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