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Nr. 8 / 2019

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Naturreine

Naturreine Heilpflanzensäfte – Kraft pur aus der Natur Die gesamten Wirkstoffe der Pflanze frisch und unverfälscht für jeden und zu allen Jahreszeiten: Der Schweizer Apotheker Walther Schoenenberger machte das durch seine Heilpflanzensäfte möglich. Mit seinem Wissen stellt das von ihm gegründete Unternehmen seit über 90 Jahren diese einzigartigen Arzneimittel her. Bereits während seines Pharmaziestudiums beschäftigte sich Walther Schoenenberger (1901 — 1982) mit Pflanzensäften. Er war überzeugt davon, dass eine Pflanze ihre Heilwirkung nur durch das Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe voll entfalten kann. Vom Feld in die Flasche Mit der Erfahrung aus über 90 Jahren stellt das Walther Schoenenberger Pflanzensaftwerk in Magstadt die Pflanzensäfte ohne den Zusatz von Zucker, Alkohol und Konservierungsstoffe her. Die meisten verwendeten Heilkräuter stammen aus der direkten Umgebung, wo sie eine Gärtnerfamilie bereits seit drei Generationen für Schoenenberger in Bio-Kultur anbaut. Direkt vom Feld geerntet, gelangen die Pflanzen zum Auspressen ins Werk. Es sind nur wenige Stunden, bis der Saft in der Flasche ist — und mit ihm die wertvollen Inhaltsstoffe. Wie wirken Heilpflanzensäfte? Die Heilpflanzen greifen zumeist behutsam und langfristig in die Steuerungsvorgänge des Körpers und seiner Organe ein. Dadurch wird eine natürliche Vorbeugung und Regeneration eingeleitet. So sind Heilpflanzensäfte hilfreich bei vielen Krankheiten und Funktionsstörungen: Ob zur Schleimlösung bei Erkältungskrankheiten, Verbesserung der Fettverdauung oder Förderung des Schlafes. Sie lindern Beschwerden und tun dem Organismus rundum gut. Die Frischpflanzen-Heilsäfte von Schoenenberger entsprechen dem aktuellen Kenntnisstand der Naturheilkunde und sind ein Bestandteil einer erfolgreichen Phytotherapie. Wegen der guten Verträglichkeit für Magen und Darm und der gezielten Wirkung auf Organe und Gewebe eignen sie sich ausgezeichnet für die Selbstbehandlung. Naturreiner Heilpflanzensaft Thymian von Schoenenberger® Jeder kennt Thymian aus der Küche. Wegen seiner aromatischen ätherischen Öle wird er gern beim Kochen verwendet. Das macht das Kraut nicht nur zu einem Klassiker unter den mediterranen Gewürzen; Thymol, die Leitsubstanz des Thymian-Öls, beweist sich seit Jahrhunderten auch als potenter Wirkstoff gegen infektiöse Keime, vor allem bei Infekten der oberen Atemwege. Die Erfahrung aus der naturheilkundlichen Praxis unterstreicht den hohen Wert von arzneilich wirksamem Thymiansaft. Die arzneilich wirksamen Pflanzenstoffe im Thymian sind in der traditionellen Medizin seit Jahrhunderten etabliert. Sie sind frei von Nebenwirkungen und unterstützen die Selbstheilungskräfte. www.schoenenberger.com Thymian: Thymol gilt als antiseptisch (keimreduzierend) und ist der Hauptinhaltsstoff von Thymian, wie der Name schon verrät. Ihm werden bakterien-, viren- und pilztötende Eigenschaften zugeschrieben. Ausserdem wirkt der Pflanzenstoff krampf- und schleimlösend und unterstützt das Abhusten. Thymol ist damit der Wirkstoff der Wahl bei Infekten der oberen Atemwege. Wie bei vielen pflanzlichen Arzneien setzt sich der komplexe Wirkmechanismus aus vielen Inhaltsstoffen zusammen. Thymol wirkt im Thymiansaft zusammen mit anderen Pflanzenstoffen, darunter Gerbstoffe, Flavonoide und Cineol. Erst die Synergie der aktiven Inhaltsstoffe macht das Wirkspektrum aus. 16 Schweizer Hausapotheke 8-2019

Müde UND kraftlos Das Spurenelement Eisen ist im Körper für die Bildung der roten Blutkörperchen und die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff zuständig. Ein Mangel kann weitreichende Folgen auf die Gesundheit und die Lebensqualität haben. Von einem Eisenmangel sind neben Frauen im gebärfähigen Alter, Kindern im Wachstum, chronisch Kranken und Leistungssportlern vor allem ältere Menschen betroffen. Grund dafür sind unter anderen der schwächere Appetit. Viele ältere Menschen sind einsam und haben nicht mehr die Energie, täglich ein ausgewogenes und nährstoffreiches Menu zuzubereiten. Manche leiden an Kau- und Schluckbeschwerden, wodurch die Lust am Essen nachlässt. Gleichzeitig führen aber auch chronische Krankheiten, zum Beispiel der Niere oder des Verdauungstrakts dazu, dass der Darm weniger Eisen aufnimmt und der Körper dieses verstärkt verliert. Eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise erhöhen das Risiko für einen Eisenmangel. Eisenmangel hat viele Gesichter Oft bleibt ein Eisenmangel über längere Zeit unerkannt und unbehandelt. Grund dafür ist die Tatsache, dass die meisten Beschwerden auch auf andere Krankheiten hindeuten können. Betroffene fühlen sich sehr müde, selbst wenn noch keine Blutarmut vorliegt. Ihre Lebensqualität und ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Kraft nehmen ab. Ein Mangel an Eisen beeinträchtigt aber auch die geistigen Funktionen. Manche Betroffenen leiden an Konzentrationsstörungen, andere an depressiven Verstimmungen. Eisenmangel macht sich oft auch als Haarausfall bemerkbar und erhöht das Risiko für das Restless Legs Syndrom (unruhige Beine). Eisen hat aber auch einen Einfluss auf die Temperaturregulation im Körper. Wer zu wenig Eisen hat, friert viel schneller. Sind die Eisenspeicher im Körper tief oder fast leer, kann es zu einer Anämie, also zu einer Blutarmut kommen, das heisst, dass im Blut zu wenig rote Blutkörperchen vorhanden sind. Neben den Symptomen des Eisenmangels können Atemnot, Herzklopfen, blasse Haut bzw. Schleimhäute und Wassereinlagerungen in den Beinen auftreten. Bei etwa 10 Prozent der über 65-Jährigen besteht eine Anämie, bei den über 85-Jährigen liegt die Rate gar bei 15 bis 25 Prozent. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass eine Anämie weitreichende Folgen haben kann. So erhöht sie zum Beispiel das Sturzund das Demenzrisiko. Bei Menschen, die an einer ungenügenden Herzfunktion leiden, erhöht eine das Sterberisiko. Die Diagnose Der Hausarzt kann einen Eisenmangel anhand eines einfachen Bluttests feststellen. Dabei ermittelt er den Ferritinwert im Blut. Ferritin ist ein Eiweiss, das Eisen speichert. Liegt der Wert dieses Proteins bei über 50 µg/l sind die Eisenspeicher ausreichend gefüllt. Bei Werten zwischen 30 bis 50 µg/l ist die Diagnose unsicher, zwischen 15 und 29 µg/l sind die Eisenspeicher niedrig. Liegt der Ferritinwert unter 15 µg/l, sind die Eisenspeicher sehr niedrig. Die Ferritinwerte sind in der Regel zuverlässig, ausser es liegt eine Entzündung im Körper vor. Für die Diagnose einer Anämie misst der Arzt zudem den Hämoglobinwert im Blut, also die Zahl der roten Blutkörperchen. Ein Hämoglobinwert unter 12 g/dl bei Frauen und 13 g/dl bei Männern gilt als auffällig Die Behandlungsoptionen Eine Eisentherapie ist im Falle von typischen Symptomen angezeigt, wenn der Ferritingehalt unter 30 µg/l sinkt. Durch die Umstellung auf eine eisenreiche Ernährung oder die geschickte Kombination von eisenreichen mit vitamin-Chaltigen Nahrungsmittel lässt sich der Eisenspiegel im Blut positiv beeinflussen. Sind die Eisenspeicher jedoch tief oder gar leer, muss das Eisen in Form von Tabletten oder einer Infusion zugeführt werden. Eisentabletten werden von manchen Patienten nicht gut vertragen und können zu Magen-Darm- Beschwerden führen. Die Behandlungsdauer ist lang – meist drei bis sechs Monate, je nach dem Schweregrad der Anämie – und die Wirkung tritt verzögert ein. Die Eisensubstitution durch eine Infusion bietet den Vorteil, dass sich ein Mangel bzw. eine Anämie so rascher korrigieren lassen. Susanna Steimer Miller Schweizer Hausapotheke 8-2019 17

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