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Nr. 8 / 2019

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Legendäres Harz Um

Legendäres Harz Um Myrrhe ranken sich viele Mythen. Die Ägypter balsamierten ihre Verstorbenen damit ein, die Römer brachten es ihren Göttern als Rauchopfer dar und im Mittelalter sollte es die Pest vertreiben. Myrrhe kennt man in erster Linie als eine der Gaben, die die heiligen drei Könige dem Jesuskind brachten; dies verlieh ihr das Image von ganz besonderer Kostbarkeit. Doch Myrrhe ist weder ein Wundermittel noch eine geheimnisumwitterte Substanz, es ist in erster Linie ein Heilmittel auf natürlicher Basis. Einige seiner positiven Wirkungen kennt die Fachwelt mittlerweile recht gut, andere müssen noch genauer erforscht werden. Myrrhe ist das gummiartige gelbliche Harz von dornigen Sträuchern, die bis drei Meter hoch sind. Diese stammen ursprünglich aus Somalia, aus Eritrea und aus Jemen. Heute gedeihen sie in Nord- und Ostafrika sowie im arabischen Raum. Das Harz tritt spontan aus der Rinde aus. Zum Teil wird es auch durch Ritzen gewonnen. Das so erzeugte Harz ist allerdings nicht von der gleichen Heilqualität wie das spontan ausgeschiedene. Die Bezeichnung Myrrhe ist vom arabischen Wort für «bitter» abgeleitet. Verletzungen im Mund Für die therapeutische Anwendung wird das Myrrheharz in Alkohol gelöst. Dies ergibt eine gelblich-braune bis orange Flüssigkeit, die im Fachhandel gebrauchsfertig erhältlich ist. Sie wirkt antimikrobiell, fiebersenkend, schmerzreduzierend und entzündungshemmend. Die Tinktur wird bei leichten Hautentzündungen, bei Eiterstellen, bei Schürfungen sowie bei Entzündungen des Rachens, der Mandeln sowie des Zahnfleisches angewendet. Entzündungen des Zahnfleisches können beispielsweise durch Druckstellen von Prothesen entstehen. Im Weiteren werden gelegentlich Bläschen auf der Mundschleimhaut durch Mikroben ausgelöst, die sich entzünden. Auf die schmerzenden Stellen wird die Tinktur zwei- bis dreimal pro Tag mit einem Wattestäbchen aufgetupft. Im Fachhandel sind auch myrrhehaltige Mundwasser erhältlich, die die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch kräftigen. Auf diese Weise kann einer Rückbildung des Zahnfleisches sowie Zahnfleischbluten entgegengewirkt werden. Myrrheprodukte sind auch in Form von Mundsprays und Zahncremes erhältlich. Sie enthalten zum Teil zusätzliche Auszüge aus Heilpflanzen wie Arnika, die entzündungshemmend, schmerzlindernd und durchblutungsfördernd wirkt. Weitere Kombinationen sind Pfefferminzöl sowie Ratanhia. Pfefferminzlöl wirkt bei Entzündungen kühlend und abschwellend, zugleich fördert es die Durchblutung und auch eine pilzhemmende Wirkung wird ihm nachgesagt. Die Ratanhiawurzel ihrerseits wirkt Mikroben entgegen. Bei Hals- und bei Rachenbeschwerden werden Myrrhelösungen oder entsprechende Kombinationspräparate zum Gurgeln verwendet; dazu werden 30 Tropfen der Tinktur in ein Glas Wasser gegeben. Bei der Anwendung kann der enthaltene Alkohol ein leichtes Brennen verursachen. Speziell bei Kindern ist daher Vorsicht geboten. Linderung bei Verdauungsproblemen Es gibt im Weiteren Hinweise auf eine cholesterinsenkende Wirkung von Myrrhe, diese sind allerdings bisher nicht ausreichend belegt. Myrrhe wird zum Teil bei Störungen der Verdauung wie Reisedurchfall, Übelkeit, übermässigen Blähungen, Reizdarm und bei Colitis ulcerosa in Tablettenform eingenommen. Eine präzise Dosierung der Heilmittel ist sehr wichtig, daher sollte man auf fachkundige Beratung nicht verzichten. Das orientalische Harz ist oft auch in alkoholischen Magenbitter-Getränken sowie in manchen Kräuterlikörs enthalten. Für die Anwendung bei Bauchbeschwerden sind auch Kombinationspräpate, etwa mit Kamille, erhältlich. Zusammen wirken sie krampflösend. Mit zusätzlicher Aktivkohle wird der wässrige Stuhl bei Durchfall gebunden. Auch wenn bisher keine negativen Wirkungen bekannt sind, sollten Schwangere und Stillende aus Sicherheitsgründen keine myrrhehaltigen Heilmittel einnehmen. Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxis erfahrung im Gesund heitswesen. Seit 1995 ist er journalis tisch und publizistisch tätig. 18 Schweizer Hausapotheke 8-2019

Wohltuend für Hals und Atem Multi-Active, die neue Bonbon- Linie von Ricola Bereits seit einigen Tagen von einem lästigen Husten und einem unangenehmen Kratzen im Hals geplagt? Dann ist es höchste Zeit, etwas für das Wohlbefinden zu tun. Die neuen Multi-Active-Bonbons von Ricola sind jetzt genau das Richtige. Die Multi-Active-Bonbons von Ricola kombinieren die traditionelle Mischung aus 13 Schweizer Bergkräutern mit weiteren natürlichen Zutaten. Dank ihrer Extraportion Menthol wirken sie wohltuend auf Hals und Rachen und sorgen für ein freies Atemgefühl. Speziell an den Bonbons ist ihr Aufbau; denn sie bestehen aus einer harten Aussenhülle und einem flüssigen Sirupkern. Angenehm frisch Mit «Honig Zitrone», «Pfefferminze» und «Kräuter» stehen drei wohlschmeckende Geschmackssorten zur Auswahl. «Bei der Entwicklung der fein abgestimmten Rezepturen haben wir uns stark an den Rückmeldungen von Konsumentinnen und Konsumenten orientiert», sagt Jean-Pierre Lachat, Leiter Produktentwicklung Ricola. Die einzigartige Zusammensetzung der Zutaten macht die Multi-Active-Bonbons zu einem angenehm erfrischenden Atemerlebnis. Natürliche Zutaten von bester Qualität Ricola legt auch bei den Multi- Active-Bonbons grossen Wert auf einen naturgemässen und nachhaltigen Anbau der Kräuter und beste Qualität der Rohstoffe. Die 13 Schweizer Bergkräuter werden von über 100 Kräuterbauern an sorgfältig ausgewählten Standorten im Schweizer Berggebiet angebaut (entsprechend den Standards von Bio Suisse). Den Fairtrade-Honig bezieht Ricola in Zusammenarbeit mit Caritas Die drei Geschmackssorten von Ricola Multi-Active Kräuter (zuckerfrei) Die 13 Ricola- Kräuter kombiniert mit Eucalyptus und einer kühlenden Füllung aus Eucalyptus und natürlichem Menthol, gesüsst mit Steviolglycosiden aus Stevia. von genossenschaftlich organisierten Imkern und Kleinbauern aus Guatemala. Honig Zitrone Die 13 Ricola- Kräuter kombiniert mit erfrischender Zitrone und Fairtrade- Honig sowie einer kühlenden Füllung aus Honig und natürlichem Menthol. Pfefferminze (zuckerfrei) Die 13 Ricola- Kräuter kombiniert mit ätherischem Pfefferminzöl und einer kühlenden Füllung aus natürlichem Menthol, gesüsst mit Steviolglycosiden aus Stevia. Erhältlich sind die Bonbons ab sofort in ausgewählten Apotheken. Gönnen Sie sich den wohltuenden Effekt der Multi-Active-Bonbons von Ricola. Schweizer Hausapotheke 8-2019 19

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