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Nr. 8 / 2019

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MITEINANDER reden»

MITEINANDER reden» «Wenn Ihr Mann jetzt im Heim ist, sind Sie doch sicher froh, dass Sie Ihre Ruhe haben?» Frau M., 63 Jahre, hat Tränen in den Augen, als sie diese Bemerkung ihres Frauenarztes zitiert. Wegen einer Demenzerkrankung musste ihr Mann in ein Pflegeheim zügeln. Erkrankung und Umzug stellten für beide eine grosse Belastung dar, aber Nähe und Intimität waren immer eine Ressource für das Ehepaar, trotz seiner Erkrankung. Wie steht es um die Sexualität in der zweiten Lebenshälfte? Welchen Herausforderungen sind wir ausgesetzt? Natürlich erleben beide Geschlechter altersbedingte Veränderungen: Bei Männern kommt es zu einer Verlangsamung der Erektion, sie dauert weniger lang, die Steifigkeit nimmt ab. Die Zeit bis zu einer möglichen nächsten Erregung nimmt zu. Der Spiegel des Hormons Testosteron sinkt. Auch bei Frauen nimmt die Hormonkonzentration ab. Haut und Schleimhäute werden trockener. Es kann zu Schmerzen bei Berührung und Penetration kommen, zu leichten Blutungen oder auch Harnwegsinfekten. Das Feuchtwerden der Scheide bei Erregung ist nicht abhängig vom Östrogenspiegel, gleichwohl braucht es mehr Zeit; ein Gleitgel oder -öl können gute Dienste leisten. Verschiedene Faktoren Nicht nur das «normale» Älterwerden stellt uns vor Herausforderungen. Nicht selten werden akute oder chronische Erkrankungen unsere Begleiter und die können durchaus einen störenden Einfluss auf unser Sexualleben haben. Eine schmerzhafte Hüftarthrose, Rückenschmerzen oder Folgen von Operationen im Genitalbereich oder Unterbauch können beeinträchtigen, genauso Erektionsstörungen in Folge von hohem Blutdruck oder Diabetes. Und zu allem Überfluss sind es nicht nur die Krankheiten, die unser Intimleben stören können, sondern auch deren Behandlungen: Von vielen Medikamenten wissen wir, dass sie sexuelle Funktionsstörungen als Nebenwirkungen haben können. So, wie körperliche Erkrankungen die Sexualität negativ beeinflussen können, gilt das auch für psychische Krankheiten. Sehr häufig tritt bei an Depressionen erkrankten Menschen eine Verringerung oder ein Verlust der Libido, der sexuellen Lust, auf. Auch Angsterkrankungen beeinflussen das Intimleben. Sie gehen vielfach mit klammerndem, unselbstständigem Verhalten der betroffenen Person einher, was der Erotik nicht gerade zuträglich ist. Nicht nur der Körper kommt in die Jahre; dasselbe gilt auch für die Routine langjähriger Beziehungen. Langeweile droht – ein echter Lustkiller. Es gibt also eine Fülle von Störfaktoren, die die Lust zur Last machen können. Umso wichtiger ist es, nicht nur die möglichen Defizite und Hindernisse in Lust und Liebe zu benennen, sondern auch nach Ressourcen Ausschau zu halten. Und die gibt es: Gemeinsame Mahlzeiten (ohne Fernseher oder ständigen Blick auf das Natel!); wie schnell wird es vermieden, zusammen am Tisch zu sitzen. Kein Zufall, dass unsere Sprache früher schon Ehepartner als Gemahl und Gemahlin bezeichnete. Einander berühren; sich spüren, halten, riechen, küssen; nicht nur das flüchtige Küsschen auf die Wange. Miteinander im Gespräch bleiben, sich füreinander interessieren; nicht nur sich darüber austauschen, wer einkauft oder wer den Mülleimer an die Strasse stellt. Gemeinsame Hobbies oder gemeinsame Projekte verfolgen. Miteinander ausgehen, sich als Paar zeigen, vielleicht sogar sich miteinander verabreden: zum Beispiel ein «Paarabend» pro Woche. Das mag merkwürdig klingen, wenn nur noch die beiden Partner unter einem Dach leben, aber wie viel Zeit oder Abende werden anders verbracht? Zum Beispiel vor dem Computer, im Chor, im Verein, in der Heimwerkstatt. Aus Liebesspiel kann Liebesmüh` werden; vielleicht braucht es Mut, darüber zu reden. Aber es lohnt sich, nach individuellen Lösungen zu suchen oder gegebenenfalls Hilfe von Fachpersonen in Anspruch zu nehmen. Dr. med. Gertraude Hagmann Ärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Psychotherapeutin, Oberärztin, Abteilung für Psychotherapie in der zweiten Lebenshälfte, Klinik Schützen, Rheinfelden 26 Schweizer Hausapotheke 8-2019

Abwehrkräfte STÄRKEN Mit dem Einsetzen des feuchtkalten Herbst- und Winterwetters steigt das Risiko für Erkältungsund Grippeerkrankungen sprunghaft an. Die Abwehrkräfte sind gefordert; insbesondere bei Personen, die sich oft im öffentlichen Raum bewegen oder in ihrem Alltag grossen Belastungen ausgesetzt sind. Ein Husten im Rücken, ein Niesen mitten ins Gesicht, ein Schneuzen auf dem Platz vis-à-vis; so oder ähnlich wiederholt sich diese typisch winterliche Szenerie in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Kino oder während der Kaffeepause. Die Viren sind überall; und wer noch zusätzlich unter Druck, gestresst oder angegriffen ist, hat ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Um lästigem Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen zu entgehen, lohnt es sich, das Immunsystem rechtzeitig zu stärken und damit die Erfolgschancen im Widerstand gegen Bakterien und Viren zu erhöhen. Schutz vor Angriffen Unser Immunsystem hat die hochkomplexe Aufgabe, den Körper gegen jegliche Angriffe von aussen zu schützen und seine Unversehrtheit zu bewahren. Dafür entwickelt es Immunzellen in Organen und Geweben in der Nähe von Körperregionen, die Kontakt zur Aussenwelt haben: im Rachen, in der Lunge und im Verdauungstrakt. Auch die Milz produziert Immunzellen; diese werden durch die Leber aktiviert und in Umlauf gebracht. Viren, Bakterien, Pilze und weitere Erreger versuchen, über die Schleimhäute in unseren Körper einzudringen – und insbesondere dort baut sich das Immunsystem auf, um die verschiedenen Angreifer abzuwehren. Gesundes Immunsystem Wir können einiges tun, um unser Immunsystem in seiner Aufgabe aktiv zu unterstützen. Da wäre das Verdauungssystem, das wie ein Bollwerk den Organismus vor Gefahren schützt, welche über die Ernährung drohen könnten: Lebensmittel, die im Herbst und Winter Saison haben (wie Lauch, Kastanien, Topinambur, Zwiebeln und Knoblauch) liefern Zink, Vitamin D und Glutamin, die stärkend wirken. Die Leberfunktion wiederum ist massgeblicher Faktor in der Immunantwort und im Stoffwechsel – zudem entgiftet sie den Körper. Mit etwas Zurückhaltung bei Süssigkeiten, Alkohol, Milchprodukten und hochverarbeiteten Lebensmitteln kann man sie entlasten; regelmässige Bewegung an der frischen Luft und gute Stimmung wirken sich zusätzlich positiv aus. Genügend Schlaf, moderater Sport, das «Tanken» von Sonnenlicht und weniger Tabak sind weitere Faktoren, die Regeneration und Abwehrkräfte stärken. Wertvolle Vitalstoffe Auch wenn sich Erkältungs- und Grippeviren in der Saison kaum vermeiden lassen: Ein aktiver, gesunder und richtig ernährter Organismus kann sich gut dagegen wehren. Dafür benötigt er insbesondere die drei Elemente Zink, Vitamin C und Vitamin D. Die Versorgung mit allen nötigen Vitalstoffen kann mit Strath Immun gesteigert werden; zudem ist es mit natürlichem Zink angereichert. Zink schützt die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt so die normale Funktion des Immunsystems. Das bewährte Schweizer Produkt basiert auf der plasmolysierten Kräuterhefe mit 61 rein natürlichen Vitalstoffen. Diese sind in einem biologischen Gleichgewicht vorhanden und bereichern durch ihre Vielfalt die tägliche Ernährung. Darüber hinaus macht die Kräuterhefe durch ihre spezielle Herstellung die Vitalstoffe für die Zellen optimal zugänglich, wirkt sozusagen als «Transporter» für Nährstoffe und verstärkt deren Wirkung. Mit diesen Eigenschaften ist die Kräuterhefe auch eine willkommene Nahrungsergänzung für Menschen, die sich beispielsweise wegen unregelmässiger Arbeitszeiten oder altersbedingt nicht optimal ernähren können oder sich speziell ernähren (müssen). Nathalie Imer ist Filialleiterin im Reformhaus Ruprecht an der Christoffelgasse 7 in Bern. Ich empfehle im Winter sehr gerne Strath Immun zur Unterstützung der Abwehrkraft. Es entspricht dem Wunsch nach natürlicher Behandlung von gesundheitlichen Problemen, ist auch für Vegetarier und Veganer bestens geeignet und gluten-, laktose- und zuckerfrei. Schweizer Hausapotheke 8-2019 27

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