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Nr. 8 / 2019

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Schlank durch den Advent

Schlank durch den Advent Die Vorweihnachtszeit lockt mit feinen Guetzli, Glühwein und deftigen Mahlzeiten wie Raclette und Fondue. Damit die Schlemmereien keine unerwünschte Gewichtszunahme zur Folge haben, gilt es einiges zu beachten. Für unsere Vorfahren war es lebensnotwendig und natürlich, Winterspeck anzusammeln, um nicht zu frieren. Wir sind also darauf angelegt, in der kalten Jahreszeit kalorienreicher zu essen. Das Problem ist nur, dass wir uns heute im Winter in geheizten Räumen aufhalten und uns oft weniger bewegen als im Sommer. So setzt mehr Speck an, als von Natur aus vorgesehen, und er geht auch nicht mehr so einfach weg. Für viele ist die Adventszeit auch mit Stress verbunden, was Heisshungerattacken begüns- 28 Schweizer Hausapotheke 8-2019 tigt. Auch hungrig oder gestresst einkaufen zu gehen ist keine gute Idee, da dann oft besonders energiereiche Produkte im Einkaufswagen landen. Gegen zusätzliche Pfunde Wer in der Vorweihnachtszeit Zimtsternen und Brunsli nicht widerstehen kann, sollte sich mehr bewegen, damit der Energiehaushalt nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Dr. Nina Schweigert, diplomierte Ernährungsberaterin und Nordic Walking- und Langlauf-Instruktorin aus Kilchberg (www.dein-ernaehrungs.coach), empfiehlt: «Wem es schwerfällt, allein rauszugehen, sollte sich zum Sport oder zum Spazieren verabreden.» Aufgepasst bei Süssem Bei Süssigkeiten ist Zurückhaltung angesagt; denn Weihnachtsguetzli sind Kalorienbomben. Um die Kalorien von vier Zimtsternen zu verbrauchen, bedarf es bereits 45 Minuten Nordic Walking. Nina Schweigert rät davon ab, Süsses zu Hause offen rumstehen zu lassen: «Die Verlockung, immer wieder in die Schüssel zu greifen, ist zu gross.» Sinnvoll sei hingegen, Obstschalen aufzustellen. Generell empfiehlt sie beim Mittag- und Abendessen Tellerservice. «Wenn Pfannen oder Schüsseln auf dem Tisch stehen, schöpfen viele nach, auch wenn sie schon satt sind», sagt die Fachfrau. Grundsätzlich sollte die Hälfte des Tellers mit Gemüse und Salat gefüllt sein. Wer nicht zunehmen will, isst am besten langsam; denn das Sättigungsgefühl tritt erst nach etwa zwanzig Minuten ein. Flüssige Kalorienbomben Grosse Portionen, die Kombination von Fettigem mit Süssem, aber auch Süssgetränke und Alkohol in grösseren Mengen führen zu Hüftgold. Viele unterschätzen, was sie mit Getränken an Kalorien zu sich nehmen. Ein Deziliter Wein hat zwischen 60 und 80 Kalorien und meistens bleibt es nicht bei einem Glas. Alkohol und Süssgetränke wirken trotz der vielen Kalorien kaum sättigend. Guetzli und Schokolade Brunsli, Vanillegipfeli, Kokosmakronen oder Mailänderli – fast alle haben zwischen 400 und 500 Kalorien pro 100 Gramm. Die schlimmsten Dickmacher sind jedoch Pralinen und Schokolade. Manche Sorten haben 600 Kalorien pro 100 Gramm oder sogar noch mehr. Wer in der Weihnachtszeit gerne backt, verwendet idealerweise kleine Formen. Hefegebäck, wie ein Grittibänz, hat weniger Kalorien als die klassischen Weihnachtsguetzli. Nina Schweigert empfiehlt, einige Guetzli zusammen mit vitalstoffreichen Nüssen, Trockenfrüchten und Mandarinen auf einem Teller anzurichten, anstatt die ganze Guetzlidose auf den Tisch zu stellen. Guetzli geniesst man besser in Massen nach einer Hauptmahlzeit. Die unbewusst vor dem Fernseher gegessenen Leckereien setzen am meisten an. Unzählige Einladungen Viele Menschen fühlen sich gerade vor Weihnachten zu Einladungen verpflichtet, obwohl sie gerade in dieser Zeit froh wären, einen zusätzlichen freien Samstagabend zu haben. Anstatt die Schwiegereltern zum 5-Gang-Menü einzuladen, kann man sich ja auch auf einen Spaziergang verabreden oder Gotte und Götti zum Schlittschuhlaufen treffen. Vielleicht lässt sich die eine oder andere Verabredung auch auf den weniger hektischen Januar oder Februar verschieben. Diät in der Adventszeit? Nina Schweigert rät klar davon ab, im Dezember mit einer strengen Diät zu beginnen: «Damit tut man sich keinen Gefallen. Die vielen Verlockungen können leicht zu Frust führen.» Wer abnehmen möchte, sollte sich aber in der Adventszeit nicht extra noch den Bauch vollschlagen, bevor die Diät dann im Januar beginnt. Jedes zusätzliche Kilo macht es noch schwerer, das Traumgewicht zu erreichen. Susanna Steimer Miller ist Chefredak torin eines Elternratgebers. Als freie Autorin schreibt sie über diverse Themen.

Natur hilft bei Verstopfung In Apotheken und Drogerien werden häufig Fragen zum Thema Verstopfung gestellt. Vor allem Frauen und ältere Menschen leiden unter Verstopfung, das heisst, die Nahrung wird im Dünndarm zerkleinert und aufgespalten. Unverdauliche Bestandteile kommen in den Dickdarm, wo sie von Bakterien zersetzt werden. Falls der Dickdarm den Brei zu schnell bewegt, bleibt der Stuhl flüssig und wir leiden unter Durchfall. Bleibt der Dickdarm aber träge, wird dem Stuhl mehr Flüssigkeit entzogen und es entsteht eine Verstopfung. Bei einer akuten Verstopfung streikt der Darm, zum Beispiel bei Reisen, Krankheiten oder bei anderer Ernährung. Der Stuhlgang bleibt für drei oder mehr Tage aus, der Stuhl ist hart und beim Stuhlgang muss stark gepresst werden. Frau Schiely beantwortet die wichtigsten Fragen: Wo liegen die Ursachen für eine Verstopfung? Es gibt Menschen, die grundsätzlich zu einer trägen Verdauung neigen – kommen noch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und mangelnde Aufnahme von Flüssigkeit dazu, wird die Verdauung noch mehr gehemmt. Auch Stress, emotionale Veränderungen und Medikamente können Auswirkungen auf die Verdauung haben. Können Abführmittel zu Mineralstoffverlusten führen? Das richtige Abführmittel und die korrekte Dosierung sind entscheidend, da nur der häufige und ständige Durchfall zu Mineralstoffverlusten führt. Was für pflanzliche Abführmittel sind wirksam? Die Blätter und Früchte der Sennapflanze sind seit Jahrhunderten für ihre abführende Wirkung bekannt, sie dürfen aber nur bei akuter Verstopfung eingenommen werden. Ihre Wirksamkeit ist auch wissenschaftlich nachgewiesen worden. Wie wirkt die Sennapflanze? In den Blättern und Früchten der Sennapflanze sind Sennoside, welche die Muskulatur der Darmwand anregen und deren Bewegung verstärken. Zusätzlich wird der Wassereinstrom in den Darm gefördert. Dadurch wird der Stuhl weicher und die Verdauung in Schwung gebracht. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Claudia Schiely, Drogistin HF. Leidige Rückenschmerzen 80 Prozent der Bevölkerung kennen Rückenschmerzen aus eigener Erfahrung. Muskelverspannungen zählen neben Lumbalgien zu den häufigsten Ursachen. Solche chronischen, schmerzhaften Nervenirritationen in der Lendenwirbelsäulenregion können unter anderem durch Stress, Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, Überbelastung durch schwere körperliche Tätigkeit, nicht ausgeheilte Verletzungen der Muskulatur oder einen Bandscheibenvorfall hervorgerufen werden. Angebote und Therapien gegen Rückenschmerzen gibt es viele: Seien es Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathen, Qi-Gong, Tai-Chi, Yoga, Neuraltherapie und andere mehr – manche sind nicht seriös oder in ihrer Wirkung wissenschaftlich nicht bestätigt; und oft machen sie nicht einlösbare Heilversprechen. Zudem sind in den meisten Fällen von akuten und chronischen Rückenschmerzen weder Spritzen noch Operationen sinnvoll oder notwendig. Die Reparatur eines Gewebeschadens kann der Körper selbst übernehmen; man muss ihm nur die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen. Dazu zählen nebst neurotropen Vitaminen – dem für den Menschen unentbehrlichen Vitamin B-Komplex – vor allem Nukleotide. Diese haben lebensnotwendige regulatorische Funktionen in Zellen und sind Grundbausteine von DNA und RSA. Mit seiner perfekt abgestimmten Kombination von spezifischen Nukleotiden und «Nervenvitaminen» beschleunigt Neuronal die körpereigenen Reparaturvorgänge geschädigter, peripherer Nerven. Der Bedarf an Schmerzmedikamenten (NSRA) und die damit verbundenen schädlichen Nebenwirkungen werden dadurch drastisch reduziert. Neuronal ist rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich. Schweizer Hausapotheke 8-2019 29

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