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Nr. 8 / 2019

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Seit Jahrzehnten steigt

Seit Jahrzehnten steigt der Zuckerkonsum in Industrieländern ungebremst. Besonders heimtückisch ist der sogenannte «versteckte Zucker», der als Geschmacksverstärker auch in salzigen Nahrungsmitteln verborgen ist. Zuviel davon kann krank machen. Leben mit der « Auch immer mehr Menschen in der Schweiz sind davon betroffen: Sie leiden unter «Diabetes mellitus», auch «Zuckerkrankheit» genannt; in 90 Prozent der Fälle handelt es sich dabei um Diabetes Typ 2. Bewegungsmangel und Übergewicht sind die beiden häufigsten Faktoren, welche das Risiko für eine Erkrankung erhöhen können. Die Betroffenen sind oft über 40 Jahre alt oder schon im Seniorenalter; man spricht deshalb auch von «Alterszucker». Aber auch stark übergewichtige, jüngere Menschen trifft es vermehrt. Blutzucker messen Der Blutzucker, das heisst gelöster Traubenzucker (Glukose) im Blut, stellt die Energieversorgung unserer Zellen sicher. Im Zusammenwirken mit Insulin aus der Bauchspeicheldrüse erreicht er die Fett- und Muskelzellen, welche durch verschiedene chemische Reaktionen Energie daraus gewinnen. Fehlt das Insulin, kann Blutzucker nicht richtig in die Zellen eindringen und verbleibt deshalb im Blut. Ein zu hoher Blutzucker schädigt Organe langsam und unmerklich. Die Krankheit bleibt deshalb oft unentdeckt; werden Symptome spürbar (etwa starker Durst, häufiges Wasserlassen, wechselnde Sehschärfe oder Taubheitsgefühl in den Füssen), liegen teilweise schon bleibende Organschäden vor. Blutzuckermessungen sind bei einem Verdacht und ab 45 Jahren jährlich sinnvoll und ratsam. Fragen Sie in der Topwell Apotheke Ihrer Wahl nach, ob und unter welchen Voraussetzungen Sie dort eine Messung machen lassen können. Was ist Diabetes Typ 2? Mit regelmässiger Bewegung und ausgewogener Ernährung kann man dem Risiko Übergewicht – und damit in der Folge eventuell auch Diabetes Typ 2 – entgegenwirken. Es gibt dafür aber keine Garantie, weil auch die Vererbung eine wichtige Rolle spielt. Bei Diabetes-Kranken liegt eine Störung des Zuckerstoffwechsels vor: Betroffene des Typs 2 produzieren zwar weiterhin Insulin; aber entweder in ungenügender Menge, oder der Körper kann den Zucker nicht mehr richtig verarbeiten. So wird zur Glukoseverwertung ein erhöhter Insulinspiegel erforderlich, was wiederum das Hungergefühl steigert – und damit Adipositas (Fettleibigkeit) und Arteriosklerose (Einlagerung von Plaques in der Gefässwand) zur Folge haben kann. Nicht heil-, aber behandelbar Was präventiv schon Sinn macht, ist auch wichtiger Bestandteil der ärztlich begleiteten Therapie: Mit einer Reduktion des Gewichts, ausgewogener Ernährung und ausreichend körperlicher Aktivität steht eine Umstellung des Lebensstils im Vordergrund. Das wirkt sich nicht nur auf den Diabetes positiv aus, sondern senkt zugleich das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Wenn das nicht genügt, wird die Behandlung mit der Verschreibung von blutzuckersenkenden Medikamenten oder Insulin ergänzt. Natürlich tauchen mit der Diagnose auch ausserhalb der Arzttermine viele Fragen auf: Dann bietet sich ein Gang in Ihre Topwell Apotheke an. Nebst der kompetenten Beratung unterstützt Sie die Apotheke auch mit vielen weiteren Dienstleistungen: Von allgemeinen Ernährungstipps über den Umgang mit Heisshungerattacken und geeignete Produkte zu deren Abschwächung bis zum Verkauf, der Funktionskontrolle und Instruktion von Blutzuckermessgeräten – hier nimmt man sich Zeit für Sie. Tipps für die Festtage Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck: Geniessen Sie die Festtage mit realistischen Zielen, etwa nicht oder nur wenig zu- anstatt weiter abzunehmen. So gelingt etwa verschiedenes Weihnachtsgebäck auch mit deutlich weniger Zucker oder Süssstoffen; probieren Sie es aus! Gönnen Sie sich zwischen den verschiedenen Verpflichtungen auch ganz bewusst Zeit nur für sich. Und bleiben Sie in Bewegung: Auch ein Winterspaziergang kann ein gelungener Familienanlass sein. Gehen Sie Festessen entspannt an; vielleicht mit Alternativen für besonders deftige Komponenten oder einem extra leichten Frühstück am Tag danach? Essen Sie etwas, bevor Sie über den Weihnachtsmarkt flanieren; behalten Sie Ihren Alkoholkonsum im Auge und kontrollieren Sie den Blutzucker zur Sicherheit lieber einmal mehr. Weitere Informationen: topwell.ch/diabetes 36 Schweizer Hausapotheke 8-2019

STÄNDIGES HUSTEN? Es könnte COPD sein.» Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit ist eine der häufigsten nicht-infektiösen Erkrankungen. In der Schweiz sind rund 400 000 Menschen in der Schweiz von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (=COPD) betroffen. Was sind die ersten Anzeichen für eine COPD? Morgendliches Husten Atemnot bei alltäglichen körperlichen Aktivitäten Teilweises Abhusten von Schleim COPD entwickelt sich schleichend und bleibt meist lange Zeit unbemerkt. In der Regel wird die Krankheit zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr entdeckt. Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit ist kaum bekannt und deren Warnzeichen: Husten, Atemnot und teilweise Auswurf werden von den betroffenen Personen meistens ignoriert. Sie entwickelt sich schleichend und zerstört das Lungengewebe, die Atemwege werden eingeengt, was zu schwerer Atemnot führt. COPD ist nicht heilbar, doch je eher die Krankheit entdeckt wird, desto besser können der Krankheitsverlauf verlangsamt und die Lebensqualität erhalten werden. Risikofaktor Rauchen 90 Prozent der COPD-Erkrankungen sind auf Tabakkonsum zurückzuführen. Testen Sie Ihr COPD-Risiko mit dem Online-Risikotest der Lungenliga: Rauche ich oder habe ich früher geraucht? Huste ich häufig, auch wenn ich keine Erkältung habe? Leide ich an Atemnot, besonders bei körperlicher Belastung? Habe ich am Morgen Husten mit Auswurf? Habe ich eine pfeifende Atmung? Bin ich über 45 Jahre alt? Leide ich an Asthma? COPD-Risikotest Der Online-Test gibt erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung: www.lungenliga.ch/testonline Lassen Sie Ihre Lungenfunktion testen Im November bieten die kantonalen Lungenligen an verschiedenen Standorten kostenlose und vergünstigte Lungenfunktionsmessungen (sogenannte Spirometrien) an. Eine Messung dauert nur zehn Minuten, ist schmerzfrei und gibt erste, zuverlässige Hinweise auf eine COPD- Erkrankung. Kontaktieren Sie die Lungenliga in Ihrer Nähe! www.lungenliga.ch/kantone Schweizer Hausapotheke 8-2019 37

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