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Nr. 8 / 2019

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Schutz vor Ansteckung

Schutz vor Ansteckung Wer mit Husten, Schnupfen und Fieber im Bett liegt, fragt sich häufig, ob ihn eine Grippe oder eine Erkältung (grippaler Infekt) plagt. Das wichtigste Unterscheidungskriterium: Während es einem bei einer Erkältung langsam schlechter geht, überfällt einen die Grippe schlagartig. Wer den Verdacht hat, sich mit dem Grippevirus infiziert zu haben, sollte zum Arzt gehen. Anhand der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung kann dieser oft schon feststellen, ob ein Patient an einer Influenza oder nur an einem grippalen Infekt (Erkältung) erkrankt ist. Einen weiteren Hinweis, ob es sich tatsächlich um Grippeviren handelt, gibt ein Influenza-Schnelltest; so können Vorsichtsmassnahmen getroffen werden. Tritt die Grippe zeitlich und örtlich gehäuft auf, spricht man von einer Epidemie. Grippewellen treten beinahe jedes Jahr in der Winterzeit auf. Die häufigsten Anzeichen für Grippe sind hohes Fieber, Schüttelfrost und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Oft tritt bei Erkrankten auch ein trockener Reizhusten auf. Influenzaviren verursachen aber nicht bei jedem Menschen typische Symptome. Sie können sich zwar schnell verbreiten und vermehren, lösen aber oftmals nur geringe Beschwerden aus. Dann werden zum Beispiel Grippe-Kopfschmerzen für eine Migräne gehalten – oder krankheitsbedingte Abgeschlagenheit für berufsbedingte Erschöpfung. Insbesondere Kinder bekommen zusätzlich zur Grippe häufig eine bakterielle Mittelohrentzündung. Und Kleinkinder können einen sogenannten Pseudokrupp entwickeln: Durch eine Entzündung des Kehlkopfes unterhalb der Stimmritze entsteht ein bellender Husten. Komplikationen Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem besteht die Gefahr, dass die Grippe einen komplizierten Verlauf nimmt; gefährdet sind Kinder, Schwangere, ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen – wie zum Beispiel Asthma – oder Patienten, die Immunsuppressiva einnehmen. Denn läuft das Immunsystem durch die Grippeinfektion auf Hochtouren, ist der Körper anfälliger für andere Erkrankungen: Das heisst, Bakterien können leichter in den Körper eindringen. Man spricht dann von einer Superinfektion. Erste Anzeichen dafür sind ein erneuter Fieberanstieg und Schwäche oder ein sich wieder verschlimmernder Husten. Folgende Komplikationen können durch eine bakterielle Superinfektion entstehen: Bei Entzündungen der Atemwege entsteht häufig eine Nasenhöhlenentzündung oder eine bakterielle Lungenentzündung (Pneumonie). Diese ist sogar häufiger als jene Lungenentzündung, die durch die Influenzaviren selbst ausgelöst wird. Die bakterielle Pneumonie ist eine lebensbedrohliche Komplikation und die häufigste Ursache für einen tödlichen Grippeverlauf. In seltenen Fällen kann sich bei Grippe eine Hirnhautentzündung entwickeln. Neben Fieber Impressum Schweizer Hausapotheke Verlag und Anzeigen Perpress Medien AG, Könizstrasse 25, 3008 Bern, Tel. 031 740 97 10, Fax 031 740 97 28, info@schweizerhausapotheke.ch • Geschäftsleitung Dr. Christoph Tschan, 031 740 97 15, ch.tschan@schweizerhausapotheke.ch • Administration & Buchhaltung Carolyn Scheid egger, 031 740 97 10, c.scheidegger@schweizerhausapotheke.ch • Backoffice Ursula Etter • Redaktions- und Produktions leitung Sylvia Felber, 031 740 97 20, s.felber@schweizerhausapotheke.ch • (Stv.) 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Wenn Menschen, die unwissentlich an einer Myokarditis erkrankt sind, sich zu sehr anstrengen, ist das Risiko für einen plötzlichen Herztod erhöht. Bei einer Perikarditis ist der Herzbeutel entzündet: Sie verläuft meist nicht so dramatisch und heilt nach einiger Zeit von selbst aus. Doch in beiden beschriebenen Fällen sind ein Krankenhausaufenthalt und Bettruhe nötig, um das Risiko weiterer Komplikationen zu reduzieren. Vor einer Grippeinfektion schützt am besten eine Impfung; die günstigste Zeit dafür ist der Herbst. Jüngere Studien zeigen auf, dass für Risikogruppen eine jährlich wiederholte Impfung den Schutz noch weiter verbessern kann. Ansonsten werden oft «Selfmade»-Hausmittel begleitend zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt: Wadenwickel, Inhalieren, Voll- oder Wasserbäder mit Aromaöl-Zusätzen, viel Tee trinken – und auch eine Hühnersuppe gilt als anerkanntes Nahrungsmittel bei Infektionskrankheiten. Meiden Sie aber Ansteckungsgefahren wie Grippepatienten und durch Influenzaviren kontaminierte Oberflächen; und waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Seife. Jacqueline Trachsel ist Journalistin BR. Seit 1994 schreibt sie als selbständige Journalistin und Redaktorin für diverse Medien. 46 Schweizer Hausapotheke 8-2019

Eine Sanierung für Ihren Darm - Machen Sie Ihren Darm winterfest Innerhalb der Casa Sana®- und Lactobact®-Linie bietet sich ein Darmsanierungs-Paket an, ganz nach dem Motto: «Lebensfreude beginnt im Darm!» Der Darm ist das grösste Immunorgan in unserem Körper. Mit einer Oberfläche von zirka 500 m 2 hat die Darmschleimhaut eine herausragende Bedeutung für das Immunsystem. 80 Prozent aller Immunzellen des Körpers sind dort angesiedelt. Durch Umwelteinflüsse, Medikamenteneinnahme oder eine unausgewogene Ernährung kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten. Die Folge sind Verdauungsprobleme, eine erhöhte Infektanfälligkeit und ein erhöhtes Risiko zur Bildung von Allergien. Folgende Produkte wirken sich positiv auf die Erhaltung und den Aufbau einer gesunden Mikrobiota aus und berücksichtigen die zwei wichtigen Schritte einer Darmsanierung: Erster Schritt-Reinigung und Entsäuerung-16 Tage Reinigung Durch die Casa Sana® Darmreinigung lassen sich angesammelte Schlacken an der Innenwand des Darmes lösen und ausscheiden. Dadurch können wir unseren Körper bei seiner Selbstheilung unterstützen. Entsäuerung mit der Casa Sana® Säureregulation Durch die spezielle Kombination einer besonders wirksamen Mineralstoffmischung, vier Kräuterextrakten und als Multiplikator dieser Grundsubstanzen das derzeit höchstdosierte Antioxidant-ORIGANOX® wird vor allem das Bindegewebe entsäuert; dadurch fühlt man sich wieder fit und aktiv. Zweiter Schritt – Aufbau der Darmmikrobiota – 30 Tage Mit Lactobact® Premium mit neun ausgesuchten probiotischen Stämmen werden die Darmmikrobiota wieder aufgebaut und das Immunsystem gestärkt. Erhältlich in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern. Mehr Informationen finden Sie unter www.hlh-biopharma.ch Eisenmangel? Müdigkeit? Natürliches Eisen aus Curryblattextrakt 350 mg Curryblattextrakt (Bergera koenigii) 2% Eisen standardisiert (7 mg/Kapsel), 40 mg Vitamin C gute Bioverfügbarkeit, 1–2 Kapseln pro Tag, Pharmacode 7740850 Curcuma Extrakt mit ausgezeichneter Bioverfügbarkeit 1 Kapsel pro Tag – 30 mg Curcumin, 40 mg Vitamin C und 5 μg Vitamin D 60 Liquid Kapseln, Pharmacode 7742270 Schweizer Hausapotheke 8-2019 47

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