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Nr. 8 / 2019

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Strafen, Gewalt und

Strafen, Gewalt und Gerechtigkeit Strafen ist ein zweischneidiges Mittel in der Erziehung. Kinder sollen lernen, sich an Regeln zu halten. Andererseits sollen mündige Menschen selber entscheiden, was gut ist und Widerstand gegen falsche Befehle und Unterdrückung durch fremde Herrschaft erreichen können. Jeder Mensch bringt eigene Wünsche mit. Schon beim Säugling steuern körperliche und seelische Bedürfnisse sein Verhalten: Hunger, Wärme, Kontakt und vieles mehr. Diese inneren Triebfedern bilden eine vitale Kraft, aus der heraus sein Verhalten motiviert wird. Es gilt, durch die Erziehung diese Kräfte zu zähmen; oder besser gesagt, sie dem bewussten Willen verfügbar zu machen. Diese Zielsetzung verlangt aber einen delikaten erzieherischen Balanceakt. Einerseits braucht das kleine Kind Kräfte gegen den inneren Druck von Trieben, Gelüsten und rein egozentrischen Wünschen. Andererseits braucht jeder freie Mensch innere Kräfte, bewusste Wünsche und eigenständige Ziele, um nicht in «Kadavergehorsam» willfähriger Roboter und Befehlsausführer zu werden. Klare Forderungen, Regeln und Strafen bilden also einen notwendigen Widerstand von aussen gegen den inneren Triebdruck, um im Kind selber Gegenkräfte aufzubauen, damit es seinen Gelüsten nicht ausgeliefert bleibt. Ein Balanceakt ist es deshalb, weil die Gefahr besteht, dass eine zu harte Erziehung die eigenen Wünsche und damit die innere Kraft des Kindes abtöten oder ins Unterbewusstsein hinabdrücken. Positiv formuliert muss das Strafmass also für den Bestraften erträglich und mehr oder minder einsichtig sein. In der frühen Kindheit sollten wir aber sowieso noch nicht von Strafe reden; denn Strafe ist nur sinnvoll, wo bereits eine gewisse Einsicht in Gründe und Zusammenhänge möglich ist. Verzicht einfordern – zum Beispiel eine gewisse Zeit warten lernen, bis die Nahrung kommt – ist schon ab dem ersten Halbjahr möglich und nötig. Niemand wird dies aber als Strafen bezeichnen. Strafen Strafe wird als Disziplinierungsmittel verstanden. Mit Disziplin bezeichnen wir die Fähigkeit zur Selbststeuerung und – soweit als möglich – unabhängigen Entscheidungsfreiheit: Wir sollen uns ebenso des inneren Triebdrucks als auch der äusseren Zwänge, Versuchungen und Zumutungen bewusst sein, um selber entscheiden zu können, welchen Einflüssen wir in welchem Masse nachgeben wollen. Vernünftiges Strafen dient also der Zivilisierung und Sozialisierung der Menschen. Es soll sie auf dem Weg vom triebgesteuerten zum einsichtigen, sozial verträglichen und selbstverantwortlichen, Menschen unterstützen. Unser Handeln ist nie nur verstandesmässig gelenkt. Vielleicht sogar der überwiegende Anteil unserer Motivation wird von Gefühlen gesteuert, die wir nur mehr oder meist weniger rational durchschauen. Im Wort Emotionen ist nicht zufällig der Wortteil «Motion» – übersetzt «das Bewegende» – enthalten. Um angepasst zu handeln, genügt der Verstand nicht. Die Regeln und Normen müssen auch emotional verankert werden. Und hier kommt das Strafen ins Spiel. Jemand soll sich an Normen halten, respektive einen Nachteil oder Schmerz erleiden, wenn er gegen Normen (Verhaltensregeln, ethische Grundsätze etc.) verstösst. In der Erziehung geht es zunächst – beim kleineren Kind – darum, durch Erklärungen Einsicht in diese Regeln zu gewinnen. Strafe wird eingesetzt, um Kindern deren Gültigkeit zu beweisen. Nur wo auch emotional die Gültigkeit von mitmenschlichen Ordnungen erlebt wird, wird sich ein Mensch auch dann an diese Ordnung halten, wenn ihn keine akute äussere Kontrolle beaufsichtigt. Vertrauen Jede Erziehung arbeitet mit diesen inneren Kräften des Kindes. Erziehende verlieren jeden Einfluss, wenn das Liebesbedürfnis über längere Zeit dermassen frustriert wird, dass das Kind nicht mehr an das Wohlmeinen der Erziehenden glauben kann. Verspielen Eltern ihre Glaubwürdigkeit, sodass ein Kind (und später auch ein Erwachsener) das Vertrauen in sie verliert, gibt es kaum mehr einen Grund, dem Erziehenden und seinen Forderungen zuliebe auf etwas zu verzichten. Es resultiert die sogenannte «Schwererziehbarkeit». Viele frühere Erziehungsanstalten versuchten es dann mit immer härteren Strafen, die aber in den meisten Fällen in einer Gewaltspirale enden und hartgesottene Kerle oder gebrochene Existenzen produzier(t)en. Wem es aber gelingt, bei «Schwererziehbaren» Glaubwürdigkeit zu erringen, gewinnt sie oft mit Haut und Haar. 54 Schweizer Hausapotheke 8-2019

JAHRE 2 plus 88 – unser Jubiläumswettbewerb Nr. 8 In der letzten Ausgabe unseres Jubiläumsjahres sind ein Hauptpreis, ein zweiter und 88 Trostpreise zu gewinnen. 1 Die 88 Trostpreise bestehen aus einer Handcreme von i+m Naturkosmetik Berlin. Die reichhaltige Handcreme mit Argan- und Olivenöl aus fairem Handel wirkt regenerierend und rückfettend. Sheabutter und Aloe Vera spenden Feuchtigkeit. Für geschmeidig gepflegte Hände. Lesen Sie die Schweizer Hausapotheke und entdecken Sie wiederum eine von uns versteckte nostalgische Illustration – erschienen 1946. 88 Der 1. Preis ist ein Reformhaus-Gutschein im Wert von Fr. 100.– Einlösbar in allen Filialen von MÜLLER Reformhaus, Egli Bio, Drogerie Haas, Reformhaus Ruprecht und Vital.Punkt. Alle Standorte finden Sie unter reformhaus.ch/filialen 2 Als 2. Preis gewinnen Sie ein Duschgel und eine Bodylotion von i+m Naturkosmetik Berlin. Duschgel: Milde Tenside und kostbare Bio-Öle aus fairem Handel reinigen sanft und sorgen für Rückfettung; Sheabutter spendet Feuchtigkeit. Bodylotion: Olivenöl wirkt rückfettend, Arganöl regeneriert und Sheabutter spendet nachhaltig Feuchtigkeit. Der Zitronenduft wirkt belebend. Jubiläumswettbewerb 2 plus 88 Notieren Sie die richtige Seitenzahl – und vielleicht gehören Sie schon bald zu den Gewinnern. Teilnahme mit Name, Anschrift und Seitenzahl per Mail an service@schweizerhausapotheke.ch (Betreff: Wettbewerb Jubiläum 8) Einsendeschluss: 31. Januar 2020 So glätten Sie Narben auf natürliche Weise. Nach einer Verletzung der Haut – nach Operationen, Hautschürfungen oder Verbrennungen – können noch Wochen oder Monate später kosmetisch oder funktionell störende Wulstnarben auftreten. Eine Narbencrème mit Grünöl aus Bilsenkraut glättet die Narben und hellt sie auf. Hautverletzungen sind so vielfältig wie die Folgen. Nach einer Verletzung ersetzt Bindegewebe den geschädigten Hautbezirk – es wird also nicht der ursprüngliche Hautzustand wieder hergestellt. Das Narbengewebe enthält keine Schweissdrüsen oder Haarwurzeln. Es ist auch leicht rötlich gefärbt. Häufig ist die überschiessende Produktion von Narbengewebe problematisch. Diese Wucherung des Bindegewebes entsteht erst Wochen oder Monate nach Abheilung der Verletzung. Sie geht oft über das Narbenfeld hinaus und kann auch unbeschädigte Hautpartien erfassen. Die effektivste Behandlungs-Methode ist die Narbenmassage mit einer entsprechenden Narbencrème, zum Beispiel Kelosoft®. Die Durchblutung des betroffenen Gewebes wird verbessert, die Narben werden weich und geschmeidig und die Wucherung bildet sich deutlich zurück. Die Narbencrème kann auch vorbeugend zur Verhütung einer Narbenbildung nach Hautverletzungen oder Operationen angewendet werden. Narbenkosmetik – natürliche Basis Die Narbencrème kann leicht in die Haut einmassiert werden und entfaltet ihre volle Wirkung bei täglicher Anwendung: • Wulstnarben werden geglättet und bilden sich zurück • Auch altes Narbengewebe wird weicher • Folgeoperationen werden vielfach hinfällig Kelosoft ® macht Narben unsichtbar... Glatt, braun, makellos: Das entspricht dem heutigen Bild schöner Haut. Narben nach Schnitten und Abschürfungen, aber auch Verbrennungen oder Operationen sind nicht nur kosmetisch störend, sie können auch körperliche und psychische Beschwerden hervorrufen. Kelosoft ® Narbencrème hilft natürlich: Grünöl (pflanzlicher Wirkstoff aus Bilsenkraut) zur effektiven und schonenden Narbenbehandlung. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Geistlich Pharma AG, 6110 Wolhusen. NEU : www.geistlich-medical.com Ins_Kelosoft_dt.indd 1 Schweizer Hausapotheke 14.09.17 8-201911:53 55

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