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Nr. 8 / 2019

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NEUGIER WECKEN Ist es

NEUGIER WECKEN Ist es wirklich Zufall? Ich denke schon. Ich bin der Meinung, dass wir Menschen aufgrund der Tatsache, wie sich die Gene unserer Eltern verbunden haben, ein Zufallsprodukt sind. Zufall ist auch die Postleitzahl, wo man aufwächst. Dieser Ort ist mit Sicherheit prägend. Letztlich ist es auch ein Zufall, was für Möglichkeiten sich auf einem Lebensweg auftun. Sicher kein Zufall ist aber, ob und wie jeder die Möglichkeiten wahrnimmt und schlussendlich umsetzt. «Ich kann mich in mein Gegenüber sehr gut einfühlen.» Wer den Fernseher einschaltet, möchte unterhalten werden. Wer sich immer auf die gleiche Sendung freut, fühlt sich offensichtlich gut unterhalten. So ging es vielen Menschen, die regelmässig am Donnerstagabend zu relativ später Stunde die Sendung «Aeschbacher» schauten. 18 Jahre lang wurden zu einem Thema passende Menschen auf eine spezielle, herzliche und manchmal auch mutige Art befragt. Kurt Aeschbacher und sein Team schafften es immer, diese Sendung spannend und Woche für Woche interessant und überraschend zu gestalten. Ich wollte diesen Mann, der auch mich immer wieder auf eine positive Art zum Staunen brachte, kennenlernen und mit ihm ein Gespräch über das Leben und vergangene Zeiten führen. Herzlich begrüsst werde ich nicht nur von Kurt Aeschbacher, sondern auch seine Labradorhündin Amelie heisst mich mit viel Charme willkommen. Herr Aeschbacher, haben Sie einen Bubentraum gelebt? Nein. Es war, wenn ich zurückblicke, alles ein Produkt des Zufalls. Es bieten sich im Leben verschiedene Möglichkeiten, die man als Chance wahrnehmen und den Weg gehen kann, der sich einem auftut. Bei mir waren es verschiedene Optionen, von denen ich einen Teil wahrgenommen habe. Sie waren Redaktor und Moderator. Was machte mehr Spass? Ich hatte in meinem Leben nie den Drang, im Rampenlicht zu stehen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Auf einer Bühne zu stehen, bereitet mir Angst; zudem verfüge ich nicht über viel Selbstvertrauen. Ich musste innerlich immer kämpfen und mich überwinden. Erst mit der Zeit habe ich gelernt, meine Ängste zum einen zu akzeptieren und zum anderen auch herauszufinden, woher sie kommen und was ich gegen sie unternehmen kann. Lampenfieber kann ich nur überwinden, wenn ich bestens vorbereitet auf die Bühne gehe – trotz zittriger Knie. Als ich zum Fernsehen kam, hatte ich keine Vorkenntnisse. Mich hat primär interessiert, wie man mit diesem Medium Menschen mit Inhalten, Geschichten und Überraschungen ansprechen und erreichen kann. Zur Sendung «Karussell» kam ich per Zufall. Zum Moderieren, weil Not am Mann war und jemand diese Sendung, die ja damals fünf Mal pro Woche ausgestrahlt wurde, präsentieren musste. Da ich sehr selbstkritisch bin, wusste ich, dass meine erste Sendung katastrophal war. Mein damaliges Team kritisierte mich nicht, sondern bemerkte, dass ich Luft nach oben hätte. Sie bauten mich mit den Worten auf: «Du hast wahrscheinlich etwas, das für die Übermittlung von Inhalten funktioniert». Das Team erkannte Ihre Fähigkeiten. Wie ging es weiter? Das Moderieren rückte bei mir dann in den Vordergrund – mindestens für die Öffentlichkeit. Aber viel mehr interessierte mich weiterhin die Frage, was ein Massenmedium in Sachen Unterhaltung erreichen kann. Wie weit ist sie schon zu einem Füller zwischen zwei Werbespots degeneriert? Oder liegt mehr drin? Das war der Grund, warum ich immer neue Formate entwickelte. Diese Arbeit bestand vor allem aus Schreibtisch- und 6 Schweizer Hausapotheke 8-2019

Denkarbeit – teils im Team, aber oft auch alleine. Wichtig war für mich immer, diese Arbeit nicht nur theoretisch zu machen, sondern sie auch zu überprüfen. So musste ich mein mangelndes Selbstwertgefühl überwinden und lernen, vor dieser Prüfung und vor möglichen Misserfolgen nicht Angst zu haben. Gab es Misserfolge? Ja, es gab viele Misserfolge. Ich bin aber überzeugt, dass sich aus dem Scheitern Chancen ergeben, um weiterzukommen. Wichtig ist dabei, sich selbst immer zu hinterfragen und zu korrigieren. Ihre Sendungen waren sehr speziell. Es war viel Herz und Freude ihrerseits dabei. Wie empfinden Sie das? Das ist vermutlich so, weil ich mich in mein Gegenüber sehr gut einfühlen kann. Im Wissen, dass auch ich Hürden in mir drin spüre, kommt von mir eine Bereitschaft, Menschen und Geschichten nicht als Material zu betrachten, sondern als Lehrstück – auch für mich selbst, im besten Fall auch für Dritte, die zuhören oder zuschauen. So, wie ich meine Arbeit gesehen habe, braucht es eine grundsätzliche Menschenliebe; oder zumindest ein Interesse am Vis-à-vis. Nur so bleibt man glaubwürdig und authentisch. Kurt Aeschbacher mit seinem wichtigen «Aeschbacher-Team.» Waren Sie wirklich nervös vor Ihren Sendungen? Ja. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, die Prellungen, Lindert Verstauchungen und Quetschungen. Original DR. ANDRES Wallwurz Salbe Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Dr. Andres Pharma AG Schweizer Hausapotheke 8-2019 7

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