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Nr. 8 / 2020

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SEELENVERWANDT?

SEELENVERWANDT? Persönliche Anmerkung: Auf der Webseite rund um seine Tätigkeit als Fotograf steht: Daniel Gerber. Fotograf und Hund* (*gemäss chinesischer Astrologie). Auf die Frage, was es mit dem Hund auf sich habe, meint er, es habe viele Wahrheiten im Beschrieb des Hundes, die mit seiner eigenen Wesensart übereinstimmen. Mir ist aufgefallen, dass meine Hündin während des Interviews ganz nah bei Daniel Gerber lag – ein für mich völlig ungewohntes Bild. Vanna scheut aufgrund ihrer Geschichte Menschen – vor allem Männer. Heisst das, wer laut chinesischer Astrologie ein Hund ist, ist automatisch seelenverwandt mit Hunden? Oder ist es einfach die ruhige Ausstrahlung von Daniel Gerber? Das Verhalten meiner Hündin hat mich überrascht und sehr berührt! gerberbiscuits.ch danielgerber.ch Daniel Gerber führt mit viel Herzblut die Original Gerber Biscuits-Tradition in der dritten Generation weiter. Machen wir nochmals eine Zeitreise. Haben Sie den Duft der frischgebackenen Güetzi noch in der Nase? Ja, absolut. Dieser wunderbare Duft ist tief in mir drin. Wir waren damals in Zweisimmen eine spezielle Familie. Die meisten meiner Schulkameraden und -kameradinnen waren Bauernkinder. Mein Vater war Kunstmaler, der den Kontakt mit der Dorfbevölkerung nicht suchte und nie Gast am Stammtisch war. Ich habe mich als Kind manchmal als Aussenseiter gefühlt. Einerseits bewunderte ich die Werte meines Vaters und andererseits merkte ich, dass wir als Familie ganz anders tickten. Durch den anthroposophischen Einfluss wurde ich auch sehr freidenkerisch erzogen; und die Werte meines Vaters waren lange noch vorbildlich für mich. Vater Kunstmaler. Mutter ein guter Mensch. Eine Aussage von Ihnen. Erzählen Sie uns mehr? Meinen Vater habe ich eigentlich nicht gut gekannt. Er war durch seinen Beruf als Kunstmaler viel in der Welt unterwegs. Als ich fünfzehn Jahre alt war, starb er. Meine Mutter war immer für mich da. Sie war für mich ein guter Mensch. Ich war als jüngstes von insgesamt fünf Kindern viel um meine Mutter herum. Sie gab mir alles, was ein Kind braucht. Sie liebte mich und ich liebte sie. Sie hatte die Gabe, mich zu unterstützen, im richtigen Moment loszulassen und trotzdem immer für mich da zu sein. Wenn ich heute an sie denke, ist ihre Echtheit, Herzlichkeit und Liebe immer noch präsent. © zvg be und schönen Erinnerungen verbunden. Da ich seit 1980 in Zürich wohne, war ich weit weg und musste mich zuerst an die neue Situation gewöhnen. Die Original Gerber Biscuits sind und bleiben ein Spezialprodukt. Die Zutaten, die Rezepte und auch das Format sind für mich Kult. Die Grundrezepte sind alle überliefert und bei allen Biscuits ähnlich. Ich habe einzig einige Güetzi mit neuen Zutaten – wie Ingwer oder verschiedene andere Gewürze – bereichert. Ab 2006 stellten wir mit drei Sorten auf Bio-Qualität um, und ab 2007 war das gesamte Sortiment biozertifiziert. Eine wichtige Änderung war die Umstellung von Palmöl auf Schweizer Rapsöl im Jahr 2017. Blick auf Zweisimmen anno dazumal. Mitten im Dorf wurden die feinen Güetzi vor fast hundert Jahren kreiert. Zweisimmen – Bern – Chicago – Kalifornien. Wechsel in immer grössere Welten? Im Alter von fünfzehn Jahren besuchte ich das Gymnasium Kirchenfeld in Bern. Als Siebzehnjähriger durfte ich für ein Austauschjahr nach Chicago. Das hat mein Leben weitgehend bestimmt und auch verändert. Ich hatte Glück mit meiner Gastfamilie: Dort bekam ich erste Aufträge, etwa für ein Jahrbuch der Highschool zu fotografieren. Ich fühlte mich sehr wohl und wurde gut aufgenommen in der Fremde. Es war alles so selbstverständlich. Mit zwanzig Jahren ging ich nach Santa Barbara in Kalifornien, wo ich für vier Jahre die Fotografenschule besuchte. Das Leben in einer WG mit anderen Studenten war spannend und ich fühlte mich frei. Der neue Lebensstil erweiterte meinen Horizont und beeinflusste auch mein Denken. Diese Zeit in Kalifornien habe ich wie endlose Ferien in Erinnerung. Es war ein wunderschönes, unvergessliches Erlebnis. Dann kamen Sie zurück in die Schweiz und landeten wieder auf dem Boden der Realität? Das war so. Wieder in einer ganz anderen Welt ging es darum, einer Arbeit nachzugehen und Geld zu verdienen. In Zürich wohnte ich mit einem ehemaligen Schulkollegen in einer WG und arbeitete als Assistent eines Fotografen. Als Fotograf waren fortan vor allem Food und Ernährung Schwerpunkte meines Schaffens. Ich liebe meinen Beruf sehr. Der Spagat zwischen meinem Beruf als Fotograf und der Firma Gerber Biscuits ist nicht sehr gross: Es dreht sich beides um Ernährung. Manchmal fehlt mir die Zeit, beides unter einen Hut zu bringen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. 8 Schweizer Hausapotheke 8-2020

Es war meine Entscheidung, quasi auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Ich liebe es zu erforschen, zu verbinden oder etwas zu optimieren. Fotografieren und die Original Gerber Biscuits sind wie Eins für mich. Ich habe auch keine Hobbys, mein Leben ist mein Hobby. Mich interessieren immer die Hintergründe und Zusammenhänge. Ich habe ein Fundament, das durch meine Geschichte entstanden ist. Die Hafergüetzi sind und bleiben gehaltvoll. Heute hat die wohl kleinste Biscuit- Marke der Welt bereits ein Jahrhundert «auf dem Buckel». Wir backen unsere Schweizer Bio-Biscuits in acht Sorten – natürlich mit hochwertigsten natürlichen Zutaten und nach den Originalrezepten meines Grossvaters. Urschweizerisch gut eben. Was bedeutet Ihnen diese Familientradition? Vor allem die Erinnerung ist sehr stark und wichtig. Ich sehe, woraus alles einmal entstanden ist und auch, was ich als mittlerweile alleiniger Inhaber an Zeit, Geld und Herzblut investiert habe. Die Geschichte dahinter finde ich sehr wichtig. Sie kam leider lange Zeit zu wenig zur Geltung. Es ist die Echtheit, die ich heute mit meiner Person vermitteln möchte. Daniel Gerber steht für eine lange schweizerische Familientradition. Die Original Gerber Biscuits haben ein Gesicht, das Vertrauen in dieses Produkt schafft. Haben Sie Träume? Als Romantiker und Träumer habe ich immer von einer kleinen, stilvollen Fabrik mit einer kleinen, guten Produktion mitten in der Natur geträumt … Wichtig sind im Moment aber der Relaunch, der vor einigen Monaten realisiert wurde; zudem lege ich grossen Wert auf den richtigen Vertrieb «ECHTHEIT HAT FÜR MICH EINEN BLEIBENDEN WERT.» – und weiterhin beste Qualität der Biscuits. Ich werde die Familientradition der Original Gerber Biscuits mit Herzblut und Überzeugung in der dritten Generation weiterführen und bin sehr dankbar für alles. Das sind für einen Biscuit-Fan wie mich gute Aussichten. Ich bewundere solche kleinen und feinen Familienfirmen, die ihren Traditionen und Prinzipien treu bleiben und das Urschweizerische pflegen. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute – und leben Sie Ihre Träume! Sylvia Felber ist Redaktionsleiterin der Schweizer Hausapotheke seit 1991, Heimweh-Baslerin und FCB-Fan. Im Winter ist die Luft kalt und trocken. Mit den sinkenden Temperaturen beginnt auch die Heizperiode. Wegen der geringeren Luftfeuchtigkeit bekommt das vor allem die Nase zu spüren. Ist Ihre Nase ausgetrocknet, gereizt und rissig oder sogar verkrustet? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie etwas unternehmen. Und zwar konsequent. Ihre Nasenschleimhäute müssen feucht sein, sonst macht Ihnen jedes daherfliegende Erkältungsvirus das Leben schwer. Die Mit Dr. Andres Nasensalbe halten Sie Ihre Nase gesund Dr. Andres Nasensalbe schützt vor Trockenheit, pflegt die Nasenschleimhaut, löst Verkrustungen und macht sie geschmeidig. Sie unterstützt die Regeneration der wunden und rissigen Nasenschleimhaut, lässt sich leichter reinigen und ist resistenter. Eine gesunde, feuchte Nasenschleimhaut bildet den besten Schutz gegen eindringende Viren und Bakterien und hält Hausstaub, Pollen und andere Allergie auslösende Stoffe ab. Ausserdem riecht sie angenehm nach Pfefferminzöl. Eine gute Begleiterin ist die Dr. Andres befeuchtende Nasensalbe auch im Flugzeug, wo die Luft immer sehr trocken ist, oder in Gratis: Eine Original Dr. Andres Nasensalbe Nur solange Vorrat. überheizten Räumen. Beugen Sie ausgetrockneten Nasenschleimhäuten vor, indem Sie die Nasensalbe stets dabeihaben. Probieren Sie es aus! Bestellung mit Name und Anschrift per Mail an service@schweizerhausapotheke.ch (Betreff: Nasensalbe) Einsendeschluss: 20. Januar 2021 Schweizer Hausapotheke 8-2020 9

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