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Nr. 8 / 2021

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Schneeblindheit und ihre

Schneeblindheit und ihre Folgen Es passiert häufiger, als wir denken, und zwar überall dort, wo intensive Sonnenbestrahlung mit einem hohen Anteil an ultraviolettem Licht auf Schnee und andere sehr helle Erdoberflächen trifft. Es kann also nicht nur in den Bergen, sondern auch beim Segeln auf dem Meer oder gar bei einem Langstreckenflug zu «Schneeblindheit» kommen. Die medizinischen Begriffe Photokeratitis sowie aktinische Keratose beschreiben den Zustand der sogenannten Schneeblindheit. Die Schneeblindheit stellt eine relativ schmerzhafte Verletzung der Hornhaut dar; bei schweren Fällen muss deshalb eine sofortige medizinische Behandlung erfolgen. Es beginnt mit einer relativ harmlosen Augenrötung und kann bei kompletter vorübergehender Blindheit mit dauerhaften Schäden enden. Zwar verträgt das Auge nicht nur Tageslicht, sondern auch diverse Sonneneinstrahlungen, sofern diese nicht direkt in das Auge fallen. Liegt jedoch ein erhöhter UV-Anteil vor, beziehungsweise werden die Augen nicht geschützt, können irreparable Schäden an der Hornhaut entstehen. Die Hornhaut übernimmt die Aufgabe des Absorbierens der UV-A-B-Anteile, welche im Sonnenlicht vorhanden sind. Symptome der Verblitzung Besonders gefährlich sind Schneeblindheit und Schweissblende (künstlich erzeugtes UV-Licht als Auslöser) deshalb, weil die Betroffenen noch nicht auf die Symptome aufmerksam werden, solange sie sich der Gefahr aussetzen. Wer sich der besonders starken UV-Strahlung in den Bergen aussetzt, ohne dabei eine Sonnenbrille zu tragen, riskiert eine sonnenbrandähnliche Verletzung des Auges. Dies liegt auch am Schnee, welcher die Sonnenstrahlen an strahlend schönen Wintertagen gefährlich reflektiert, doch er macht nicht blind. Besonders im Gebirge, wo die UV-Strahlung höher ist, muss der Mensch seine Augen besonders schützen. Die Verblitzungen machen sich erst drei bis zwölf Stunden nach dem auslösenden Ereignis bemerkbar. Dazu gehören: • Entzündete und auffallende Augenrötung • Fremdkörpergefühl • Starke Augenschmerzen • Lichtempfindlichkeit • Verstärkter Tränenfluss • Zwanghaftes Schliessen der Augen (Lidkrampf) • Verschlechterung der Sehkraft Wenn die Augen verblitzt sind, werden sie schnell sehr lichtempfindlich. Das beginnt mit stärkerem und häufigerem Zusammenkneifen der Augen und reicht bis hin zu stechenden Schmerzen, sobald das Auge offenbleibt. Diese Lichtempfindlichkeit führt eben oft - wie erwähnt - zu einem Lidkrampf, bei dem der Betroffene beginnt, das Auge zwanghaft zu schliessen, um die Situation erträglicher zu gestalten. Die klassische Verblitzung nach dem Skifahren verursacht meist nur leichte Hornhautschäden, die das Auge selbst heilen kann. Erfahrungsgemäss sind die kaputten Zellen ein bis zwei Tage später so weit abgestossen, beziehungsweise die Hornhaut so erneuert, dass die Beschwerden abklingen. Deshalb gilt es, die Augen so rasch als möglich zu entlasten, wenn erste Symptome, wie oben beschrieben, bemerkt werden. Das heisst: Weitere Sonneneinstrahlung vermeiden; kein Augenreiben; keine Kontaktlinsen tragen; ein kühles Baumwolltuch auf die geschlossenen Augen legen und sich wenn möglich in dunklen Räumen aufhalten. Helfen können in vernünftigem Masse eingenommene rezeptfreie Schmerzmittel, Tropfen und Salben mit entzündungshemmender Wirkung. Die Augenentzündung und die damit verbundenen starken Schmerzen treten häufig erst am Abend oder in der Nacht auf. Wenn selbst kalte Auflagen und Bettruhe im abgedunkelten Raum nicht helfen, um diese Beschwerden abklingen zu lassen, suchen Patienten mit Verblitzungen noch spät in der Nacht Hilfe beim Augenarzt. So lässt sich feststellen, wie sehr die Hornhaut in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ist die Verbrennung stark, können ohne ärztliche Behandlung irreparable Schäden wie Narben zurückbleiben, die auch das Sehvermögen beeinträchtigen. Fazit: Eine Sonnenbrille oder Gletscherbrille der Kategorie 4 mit entsprechenden Schutzelementen an den Seiten bietet bereits eine hohe Sicherheit. Linsen mit UV-Schutz schützen nur bedingt, da die nicht bedeckten Augenpartien keinen Lichtschutz haben. Wer sich also an einfache Grundregeln hält, spielt nicht mit der Gesundheit seiner Augen! (Quellen: www.swica.ch/www.zeit.de) Jacqueline Trachsel ist Journalistin BR. Seit 1994 schreibt sie als selbständige Journalistin und Redaktorin für diverse Medien. 12 Schweizer Hausapotheke 8-2021

Impfen ist nur die halbe Covid – Lösung Weil sich bis zu 50 Prozent der doppelt Geimpften mit neuen Covid-Varianten anstecken können, wird das körpereigene Immunsystem immer wichtiger. Impfen allein ist darum nur noch der halbe Schutz. Wer sich selbst und auch seine Kontaktpersonen möglichst vollständig schützen will, muss sich auch um die Pflege eines möglichst aktiven Immunsystems kümmern. Es gibt eine Vielzahl von pharmazeutisch gut erforschten antiviralen Pflanzen. Die Extrakte aus diesen Pflanzen zeigen zwei Hauptwirkungen im menschlichen Körper. Sie aktivieren das eigene Immunsystem und bauen eine Barriere gegen das Eindringen von Viren in die menschlichen Körperzellen. Wenn man zudem weiss, dass sich antivirale Pflanzen nie von neuen Viren-Varianten austricksen lassen, gewinnt der Schutz durch sie eine ganz neue Dimension. Für eine optimale Schutzwirkung sollte man eine ausgewogene Mischung solcher Extrakte verwenden. Der Propolis-Holunder Mundspray von Herbamed erfüllt diese Anforderungen. Der Firma ist es gelungen, im ersten Covid-Jahr noch ohne Impfmöglichkeiten alle Mitarbeiter und ihre Familien mit keinem einzigen Ansteckungsfall zu schützen. Der Mundspray enthält Propolis, Extrakte aus sechs antiviralen Pflanzen (Sambucus nigra, Eleutherococdcus, Echinacea angustifolia, Glycyrrhiza glabra, Ceanothus americanus, Eriodicton californicum) und Zink, das ebenfalls der Immunsystem-Pflege dient. Dr. pharm. Christoph Bachmann, geboren 1953, studierte zuerst vier Semester Germanistik und wechselte dann auf Pharmazie. Er bildete sich in Komplementärmedizin weiter, speziell in der Phytotherapie. Während 32 Jahren arbeitete er in seiner eigenen Apotheke und versuchte, die Gegensätze zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin zu überwinden. Bei seinen Beratungen folgte er seiner Philosophie: So pflanzlich wie möglich, so synthetisch wie nötig. IM WACHSTUM LIEGT DIE KRAFT NATÜRLICH GESUND GEMMOTHERAPIE von PHYTOMED in der Schweiz gesammelte Knospen aus Wildsammlung oder biologischem Anbau von Hand einzeln gepflückt oder abgestreift über 30 Jahre Erfahrung im Umgang mit Heilpflanzen Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Angaben auf der Packung. Zulassungsinhaberin und Herstellerin: PHYTOMED AG • CH-3415 Hasle / Burgdorf Telefon +41 (0)34 460 22 11 www.phytomed.ch Schweizer Hausapotheke 8-2021 13

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