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Nr. 8 / 2021

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Die späten Jahre

Die späten Jahre geniessen Im dritten Lebensabschnitt eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Lebensqualität. Was trägt zum Genuss im Alter bei? Die Vorstellung vom Altern und die Wirklichkeit weichen erheblich voneinander ab. In einer Studie sollten Personen um die Vierzig angeben, wie sich Siebzigjährige fühlen. Die Befragten stellten verschiedene Beschwerden wie etwa chronische Gelenkschmerzen sowie Vergesslichkeit in den Vordergrund. Als dagegen die Seniorinnen und Senioren befragt wurden, ergab sich ein anderes Bild: Laut dieser Untersuchung fühlen sich viele 70-jährige und ältere Personen im Alter mehrheitlich zufriedener als in jungen Jahren, obwohl sie von Leiden wie Diabetes, Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislauf-Problemen oder einer Tumorerkrankung betroffen sind. Der dritte Lebensabschnitt eröffnet neue Frei- und Entwicklungsräume, die zu einer neuen Lebensqualität führen können. Das Alter werde viel zu oft verzerrt als Abschied von den guten Seiten des Lebens verstanden, Sie müssen nicht immer müssen! Medizinprodukt zur Akutbehandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen. Ohne Antibiotika, Zuckerzusatz, künstliche Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe. www.alpinamed.ch Alpinamed Preiselbeer D-Mannose Trinkgranulat zum kalt oder warm Trinken 24 Schweizer Hausapotheke 8-2021 wurde die Situation kürzlich an einer Tagung auf den Punkt gebracht. Noch nie lebten Menschen im Alter so lange und so gut wie heute. Laut Forschung fühlen sich viele Ältere im Durchschnitt um zehn Jahre jünger als ihr tatsächliches Alter beträgt. Gute Gesundheitsversorgung Gemäss einer Studie fühlen sich rund ein Viertel aller Pensionierten in der Schweiz sehr wohl. 60 Prozent fühlen sich immerhin gut, lediglich 15 Prozent haben Grund zur Klage. Zum Vergleich: Rund 25 Prozent der Jugendlichen klagen über psychisches Unwohlsein. Gemäss Zahlen des Bundesamtes für Statistik geben vier von fünf Personen zwischen 65 und 74 Jahren an, mit ihrem Leben zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Eine Reihe von weiteren Untersuchungen kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Die Altersforscher nennen dieses Phänomen das «Zufriedenheitsparadox». Gemeint ist die Fähigkeit, trotz gesundheitlichen Handicaps eine gute Lebensqualität zu erreichen. Daran ist die moderne Medizin wesentlich beteiligt. Dank Herzschrittmachern, Hüftprothesen, Bestrahlungen und weiteren Errungenschaften können Menschen mit verschiedenen Leiden ein schmerzarmes und aktives Leben führen. Eine als Heidelberger Hundertjährigen-Studie bekannt gewordene Untersuchung ergab, dass Menschen selbst im Greisenalter im Durchschnitt nicht unglücklich sind. Von den befragten Hochaltrigen wollen 86 Prozent das Beste aus ihrer aktuellen Lebenssituation machen. Manche setzen sich sogar Ziele, dies im Wissen, dass sie deren Erreichung nicht mehr sicher erleben werden. In diesem Alter kann etwa die Geburt des Urenkels ein angestrebtes Ziel sein. Ältere Menschen versuchen laut Forschung ihre Aufmerksamkeit auf angenehme Personen und Erfahrungen zu richten und Negatives so gering wie möglich zu halten. Anpassung an Umstände Gemäss Untersuchungen ist die sogenannte Selbstregulation für die Zufriedenheit entscheidend. Damit ist die Fähigkeit zur Anpassung an veränderte Umstände gemeint. Aufgrund ihrer langen Lebenserfahrung gelingt es älteren Menschen besser, die Widrigkeiten des Lebens zu relativieren und zu akzeptieren. Diese Anpassung schaffen nicht alle Pensionierten gleich gut. Wie eine geglückte Anpassung an veränderte biologische Umstände funktioniert, erklärte der Pianist Arthur Rubinstein im Alter von 80 Jahren beispielhaft. Er wurde nach dem Rezept gefragt, weshalb er im höheren Lebensalter noch immer erfolgreich konzertieren könne. Seine Antwort: Er spiele weniger Stücke, so müsse er weniger im Kopf behalten, zweitens übe er diese häufiger, und drittens spiele er die schnellen Passagen extra langsam, dies lasse die langsamen bedeutungsvoller und die schnellen schneller erscheinen. Wie das Beispiel von Arthur Rubinstein veranschaulicht, ist das Loslassen von zu ehrgeizigen Zielen eine Fähigkeit, die viele ältere Menschen beherrschen. Dies reduziert Stress und Anspannung; wer sehr hohe Ziele anvisiert, überfordert sich leicht selber. Menschen im Pensionsalter müssen niemandem mehr etwas beweisen, müssen nicht mehr für ihre berufliche Karriere sorgen, ihre Verantwortung ist geringer, und kein Vorgesetzter treibt sie an. Damit wird ihr Alltag weniger von äusseren Anforderungen bestimmt, Seniorinnen und Senioren können ihr Leben selbstbestimmter gestalten. Niemand schreibt ihnen vor, wie rasch sie den Rasen gemäht oder die Fenster geputzt haben müssen; die Redewendung «Eile mit Weile» bekommt im Alter eine stärkere Bedeutung. Es ist die Zeit der Musse, in der man Ausflüge unternimmt, die Geselligkeit pflegt, moderaten Sport treibt, Freiwilligenarbeit leistet oder Passionen, wie etwa dem Garten, dem Musizieren oder dem Restaurieren von alten Möbeln nachgeht. Für viele Menschen ist das Zusammensein mit den Enkeln sehr erfüllend. Über 90 Prozent der befragten Grosseltern und Enkel

Natur hilft bei Verstopfung In Apotheken und Drogerien werden häufig Fragen zum Thema Verstopfung gestellt. Vor allem Frauen und ältere Menschen leiden unter Verstopfung, das heisst, die Nahrung wird im Dünndarm zerkleinert und aufgespalten. Unverdauliche Bestandteile kommen in den Dickdarm, wo sie von Bakterien zersetzt werden. Falls der Dickdarm den Brei zu schnell bewegt, bleibt der Stuhl flüssig und wir leiden unter Durchfall. Bleibt der Dickdarm aber träge, wird dem Stuhl mehr Flüssigkeit entzogen und es entsteht eine Verstopfung. Bei einer akuten Verstopfung streikt der Darm, zum Beispiel bei Reisen, Krankheiten oder bei anderer Ernährung. Der Stuhlgang bleibt für drei oder mehr Tage aus, der Stuhl ist hart und beim Stuhlgang muss stark gepresst werden. Frau Bornacin beantwortet die wichtigsten Fragen: Wo liegen die Ursachen für eine Verstopfung? Es gibt Menschen, die grundsätzlich zu einer trägen Verdauung neigen – kommen noch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und mangelnde Aufnahme von Flüssigkeit dazu, wird die Verdauung noch mehr gehemmt. Auch Stress, emotionale Veränderungen und Medikamente können Auswirkungen auf die Verdauung haben. Können Abführmittel zu Mineralstoffverlusten führen? Das richtige Abführmittel und die korrekte Dosierung sind entscheidend, da nur der häufige und ständige Durchfall zu Mineralstoffverlusten führt. Was für pflanzliche Abführmittel sind wirksam? Die Blätter und Früchte der Sennapflanze sind seit Jahrhunderten für ihre abführende Wirkung bekannt, sie dürfen aber nur bei akuter Verstopfung eingenommen werden. Ihre Wirksamkeit ist auch wissenschaftlich nachgewiesen worden. Wie wirkt die Sennapflanze? In den Blättern und Früchten der Sennapflanze sind Sennoside, welche die Muskulatur der Darmwand anregen und deren Bewegung verstärken. Zusätzlich wird der Wassereinstrom in den Darm gefördert. Dadurch wird der Stuhl weicher und die Verdauung in Schwung gebracht. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Lorena Bornacin, dipl. Drogistin HF, Filialleiterin der MÜLLER Reformhaus Vital Drogerie in Thalwil. Glutenunverträglichkeit? Zöliakie? GLUTEOSTOP hilft, Restgluten oder Glutenspuren abzubauen Was heisst das? Erfahrungsberichte zeigen, dass Zöliakie-Betroffene oder Personen mit einer Glutenunverträglichkeit selbst bei einer glutenfreien Ernährung immer wieder ungewollt Gluten einnehmen. Dies kann bei Betroffenen trotz Deklarationsangaben wie «kann Gluten enthalten» oder «Glutenfrei» zu Beschwerden wie Verdauungsprobleme, Bauchschmerzen oder Schwächung des Immunsystems führen. Denn nicht alle gekennzeichneten Nahrungsmittel sind ganz frei von Gluten. Bis 20 mg müssen gar nicht deklariert werden, bis 100 mg müssen mit «kann Gluten enthalten» bezeichnet sein. Und genau hier hilft Glutestop die Glutenspuren abzubauen. Gluteostop ersetzt keine glutenfreie Ernährung. Gluteostop kann aber das Risiko minimieren, Glutenreste ungewollt aufzunehmen (z.B. durch Verunreinigung oder Kontamination). Das in Gluteostop enthaltene Enzym, die Prolyloligopeptidase, spaltet die Aminosäurekette (Peptide) im Gluten. Die Wirkung wurde mehreren in klinischen Studien bewiesen. Gluteostop im praktischen Klickspender ist ideal für zu Hause oder unterwegs und erlaubt eine einfache Dosierung. Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Schweizer Hausapotheke 8-2021 25

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