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Nr. 8 / 2021

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Flasche Eierlikör oder

Flasche Eierlikör oder eine Schachtel mit Schnapspraliné. Bei alkoholhaltigen Gaben sollte ohnehin Zurückhaltung geübt werden. Im hören Lebensalter müssen viele Mensch regelmässig Medikamente einnehmen, nicht alle vertragen sich mit Hochprozentigem. Zudem kann Alkohol die Unsicherheit auf den Beinen verstärken. Dies gilt es auch bei alkoholhaltigen Kräuter-Stärkungsmitteln zu bedenken. vieles auf dieser Welt haben auch Geschenke zwei Seiten, eine Schachtel besonders teurer Pralinés oder eine wertvolle Vase auf dem Gabentisch kann auch ausdrücken: «Seht alle her, ich kann es mir leisten, derartige Geschenke zu machen», Gaben können somit auch Prestigeobjekte sein. So paradox es im ersten Moment klingen mag, aber ein Präsent kann die Würde eines Menschen verletzen. Empfänger, die weniger begütert sind, fühlen sich durch teure Geschenke unter Umständen in die Rolle von Almosenempfängern gedrängt. Auch aus einem weiteren Grund können Mitbringsel eher verletzen als erfreuen: Manche erwachsenen Kinder haben aus beruflichen oder familiären Gründen wenig Zeit, sich um ihre betagten Eltern im Altersoder Pflegeheim zu kümmern. Sie versuchen ihre Schuldgefühle mit teuren Geschenken zu lindern. Doch dies ist selten das, was sich die Beschenkten wünschen. Ab und zu ein Telefonanruf, eine Karte mit einigen Zeilen oder ein kleiner Blumengruss kommen besser an. Dies gilt auch für Spital- oder Rehaaufenthalte von älteren Menschen: Eine kleine Aufmerksamkeit ist willkommener als ein besonders üppiges Blumenbouquet oder eine teure Flasche Wein. 28 Schweizer Hausapotheke 8-2021 Individuelle Wünsche erkunden Geschenke bereiten am meisten Freude, wenn sie auf die Situation der beschenkten Person abgestimmt sind. Wer ein individuelles Präsent überreicht, demonstriert Wertschätzung. Man hat sich mit den Vorlieben der beschenkten Person auseinandergesetzt und nicht noch rasch ein Alibi-Präsent besorgt. Es lohnt sich, Menschen aus dem direkten Umfeld der zu beschenkenden Person nach speziellen Vorlieben zu befragen. Bei Altersheimbewohnern kennt oft das Betreuungspersonal die entsprechenden kleinen Wünsche. Rätselfreundinnen freuen sich eventuell über ein Abonnement eines Rätselmagazins und Puzzleliebhaber finden an einer Schachtel voller entsprechender Kleinteile gefallen. Die Frischpensionierte, die künftig kreativer sein möchte, schätzt einen Malblock, Pinsel und Farben auf dem Gabentisch ganz besonders. Die leidenschaftliche Opernliebhaberin ist über die allerneuste CD ihres Lieblingstenors unter dem Christbaum begeistert. Und der Gartenfreund im Pensionsalter freut sich über einen Gutschein für einen Baumschnittkurs. Meistens werden auch Reisegutscheine für den öffentlichen Verkehr sowie Eintrittskarten für ein Konzert oder einen Zoobesuch gerne angenommen. Auch preisgünstige Gaben kommen gut an: aus hübschen Kinderzeichnungen der Enkel, die die Erwachsenen in einer Papeterie oder einem Copyshop für wenig Geld laminieren lassen, können attraktive Tischsets hergestellt werden. Und zum kleinen Preis lassen sich Fotos der Enkel auf Tassen drucken. Sie bereiten oft mehr Freude als eine Kerze, eine Pausen sind wichtig Im höheren Alter sind es oft immaterielle Geschenke, wie gemeinsam verbrachte Zeit, die besondere Freude bereiten, etwa in Form von gemeinsamen Ausflügen. Dabei sollte die Musse nicht zu kurz kommen. Es gilt das bewährte Motto: Weniger ist mehr. Ein reich befrachtetes Programm kann überfordern. Lieber öfters mal ein kleiner Ausflug als selten ein ganz langer. Zu viele Eindrücke aufs Mal sind sich viele Hochaltrige nicht mehr gewohnt. Menschen im Greisenalter ermüden oft rascher als jüngere und sind für kleine Verschnaufpausen dankbar, insbesondere wenn sie mit Gelenkbeschwerden oder mit Kurzatmigkeit zu kämpfen haben. Bei gemeinsamen Spaziergängen sollte man Routen wählen, bei denen Ältere ab und zu auf einer Sitzbank oder in einem Café eine Erholungspause einlegen können. Bei manchen Betagten macht die Blase Probleme, sie sind froh, wenn sie ab und zu eine Toilette aufsuchen können. Im Alter von 75 oder 85 Jahren müssen sich Betroffene selber nichts mehr beweisen; aus langer Lebenserfahrung wissen sie, dass sie die schönen Momente besonders wertschätzen. Sie stärken das Gemüt für jene Zeiten, in denen es in den Gelenken zwickt oder sich der nächtliche Schlaf nicht einstellen will. Ein Labsal für die Psyche und den Körper sind des weiteren Massagen. Mit einem entsprechenden Gutschein kann Wohlbefinden geschenkt werden. Spezielle Pflege für den älteren Körper sind besonders sinnvolle Präsente. So kann etwa die Haut im dritten Lebensabschnitt aufgrund hormoneller Veränderungen weniger gut Feuchtigkeit speichern. Pflegelotionen mit hochwertigen Inhaltsstoffen sowie wie auch rückfettende Badezusätze sind sehr zweckmässige Gaben. Auch Gutscheine für die Fusspflege kommen oft gut an. Betagte Menschen können sich oft nicht mehr so gut bücken und ihren Füssen die erforderliche Pflege zukommen lassen. Auch eine Fussreflexzonenmassage trägt zum Wohlbefinden bei. Wie alle Körperbehandlungen verleiht sie zudem eine grosszügige Portion Zuwendung, diese wird stets geschätzt. Adrian Zeller

Ich denke, also bin ich … Wir denken immer. Manchmal vielleicht zu viel, manchmal zu wenig und vielleicht auch manchmal falsch. «Cogito, ergo sum» (ich denke, also bin ich). Dies ist wohl eine der berühmtesten Weisheiten zum Thema «Denken». Er stammt von Descartes, einem französischen Philosophen. Und Philosophen verbringen bekanntlich ihr Leben vor allem mit Denken. Doch auch wenn wir der Philosophie nicht unbedingt zugeneigt sind, denken wir. Wir können gar nicht anders, als stets zu denken, es sei denn, wir wären bewusstlos. Ob wir es wollen oder nicht, wir denken einfach. Gedanken sind da, sie kommen und gehen, sie fliegen manchmal an uns vorbei, die einen etwas klarer, die anderen etwas diffuser. Es gibt Gedanken, die uns quälen, andere entzücken uns, wieder andere können uns auch beunruhigen. Und Gedanken lösen Gefühle aus. Angenehmere oder auch weniger angenehme. Ebenso umgekehrt. Gefühle können auch Gedanken auslösen. «Es gibt nichts Wichtigeres auf der Welt, als die Menschen zum Nachdenken zu bringen», sagte Rousseau, während ein japanisches Sprichwort besagt, dass man bei allzu langem Nachdenken nicht auf den richtigen Gedanken komme. Was stimmt nun? Sollen wir (noch) mehr denken oder bisweilen etwas weniger? Wer weiss das schon. Tröstlich aber in Bezug auf die verflixte Frage nach dem Denken ist die Aussage von Cicero: «Liberae sunt nostrae cogitationes» (unsere Gedanken sind frei). Sagen dürfen wir bekanntlich niemals alles, denken hingegen schon! Ein Gedanke ist nicht nichts Man sieht sie nicht und man hört sie auch nicht. Die Gedanken. Das heisst aber noch lange nicht, dass Gedanken nichts sind und nichts bewirken. «Die Wissenschaft hat festgestellt», erklärte dazu Wernher von Braun schon vor langer Zeit, «dass nichts spurlos verschwinden kann. Die Natur kennt keine Vernichtung, sie kennt nur die Verwandlung. Alles, was die Wissenschaft mich lehrte und noch lehrt, stärkt meinen Glauben an ein Fortdauern unserer geistigen Existenz über den Tod hinaus». Bei jedem Gedanken produziert das Hirn übrigens einen elektrischen Strom. Mithilfe eines Elektro-Enzephalogrammes (EEG) können diese Hirnströme gemessen werden. Viele Wissenschaftler und auch Mediziner forschen auf diesem Gebiet, und sie sind immer wieder erstaunt darüber, wie unglaublich komplex unser Hirn funktioniert. Grosse Denkleistungen Viel Grosses, was der Mensch erschaffen hat, verdankt er seinen kognitiven Fähigkeiten. Ingenieure, Informatiker, Mediziner, Biologen, Astronomen, Chemiker oder Physiker haben Unglaubliches erdacht und danach erschaffen. Das unterscheidet den Menschen ja auch von den Tieren. Die heutige moderne Welt und die Wissenschaft legen denn auch sehr FÜR EIN GUTES BAUCHGEFÜHL Weleda Amara-Tropfen bei Sodbrennen Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Weleda AG, Schweiz Wel_Anz_Verd_189x126_df.indd 1 31.08.21 12:31 Schweizer Hausapotheke 8-2021 29

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