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Nr. 8 / 2021

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Die grösste nationale

Die grösste nationale Gesundheitskampagne – oder warum man sich lieber in der Apotheke beraten lassen sollte als flach liegen Die bevorstehende kalte Jahreszeit und die gelockerten Corona Massnahmen werden im kommenden Winter einen grossen Einfluss auf Grippe- und Erkältungserkrankungen der Bevölkerung haben. Die Schweizer Apotheken lancieren darum zum zweiten Mal in Folge im November ihre nationale Kampagne zur Prävention und Behandlung von Grippe und Erkältung. Denn Apotheken sind die ersten und einfach zugänglichen Anlaufstellen für alle Gesundheitsfragen. Covid-19 hält die Schweiz weiterhin in Atem. Dank der steigenden Anzahl geimpfter Personen und den damit einhergehenden Fallzahlen hat der Bund die Schutzmassnahmen gelockert. Doch wie gross ist der Einfluss dieser Lockerungen auf die Grippe- und Erkältungssaison im kommenden Winter? Die Schutzmassnahmen der letzten 18 Monate brachten Grippeimpfung: Sich selbst und andere schützen. die Grippe- und Erkältungserkrankungen beinahe komplett zum Verschwinden. Aufgrund der fehlenden Exposition des menschlichen Immunsystems und des damit verbundenen Immunitätsverlusts wird davon ausgegangen, dass in diesem Winter die Grippe- und Erkältungswelle intensiv ausfallen wird. Während die «normale» Erkältung schleichend beginnt – ausgelöst durch einen oder mehrere der über 200 Erkältungsviren – und in der Regel schnell wieder abklingt, schlägt die Grippe sehr plötzlich und intensiv zu. Das hochansteckende Influenzavirus wird durch eine Tröpfchenoder Schmierinfektion übertragen (durch Niesen, Husten oder Händeschütteln) und macht sich durch Symptome wie Fieber, Husten, Hals-, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen bemerkbar. Die Genesung dauert mit sieben bis zehn Tagen länger als bei der normalen Erkältung, sie kann auch komplikativ verlaufen, was gegebenenfalls sogar einen Spitalaufenthalt notwendig macht. Daher ist es auch in der kommenden Winterzeit besonders wichtig, sich rechtzeitig mit einer Grippeimpfung zu schützen, denn diese bietet klar den wirksamsten Schutz. Vor allem für Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko (Personen ab 65 Jahren, chronisch erkrankte Personen, Schwangere etc.), Angehörige von Risikopersonen oder Pflegepersonal ist eine Grippeimpfung empfohlen. Aus Solidarität ist die Impfung auch allen anderen Personen empfohlen. Personen ab 16 Jahren können sich in fast allen Kantonen in Apotheken einfach und unkompliziert impfen lassen. Wirksam vorbeugen Eine gesunde Lebensweise stärkt das Immunsystem grundlegend Jetzt schnell und unkompliziert in Ihrer Apotheke. und beinhaltet primär eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und Bewegung sowie einen massvollen Umgang mit Genussmitteln. Eine ergänzende Einnahme von Vitamin C, Vitamin D3 und den Mineralstoffen Zink, Selen oder auch Echinacea (z. B. Echinaforce®) stärkt das Immunsystem gezielt und hilft nachweislich einer Grippe oder einer Erkältung vorzubeugen. Grösste nationale Kampagne im November Im November lancieren die Schweizer Apotheken zum zweiten Mal die grösste nationale Gesundheitskampagne, um auf das Thema Erkältung und Grippe aufmerksam zu machen. Mit einem grünen Keyvisual und unter dem Motto «Lieber zehn Minuten beraten lassen, als zehn Tage flach liegen» werden Interessierte auf das niederschwellige Angebot, auf die Fachkompetenz und auf die Dienstleistungen der Apotheken rund um das Thema hingewiesen. Weitere Informationen: wegzurbesserung.ch Wettbewerb Gewinnen Sie jetzt 1 von 25 Spa-Gutscheinen: wegzurbesserung.ch Ihre Apotheke. Der direkte Weg zur Besserung. 34 Schweizer Hausapotheke 8-2021

«Operation hilft bei Lipödem » Mustafa Cosgun, Facharzt für Plastische und Aesthetische Chirurgie und Facharzt für Chirurgie der Clinique DELC AG in Biel und Grenchen, hat sich ganz auf die Behandlung des Lipödems spezialisiert. Doktor Cosgun, was ist ein Lipödem? Ein Lipödem ist eine krankhafte, aber therapiebedürftige Fettverteilungsstörung, die mit Schmerzen einhergeht. Oft wird diese Krankheit von Hausärzten und Allgemeinmedizinern nicht erkannt und für Fettleibigkeit gehalten. Oft vergehen Jahre, bis die Diagnose gestellt wird. Was unterscheidet das Lipödem von Fettleibigkeit? Die Disproportion zwischen Oberund Unterkörper. Betroffene haben einen schlanken Oberkörper und eine meist sehr voluminöse untere Körperhälfte. Typisch ist auch, dass die Füsse ab den Knöcheln schlank sind – anders als bei der Fettleibigkeit. Die Betroffenen leiden zudem unter Schmerzen in den Beinen und bekommen schnell blaue Flecken, wenn sie sich irgendwo stossen. Schwangerschaft oder den Wechseljahren zum Lipödem. Darum sind fast nur Frauen betroffen. Man geht von fünf Prozent der Bevölkerung aus. Für die Schweiz bedeutet das also rund 400 000 Frauen. Die Forschung deutet ausserdem darauf hin, dass die Krankheit vererblich ist. Was passiert im Körper bei einem Lipödem? Einerseits vermehrt sich das Fettgewebe, insbesondere in der Hüftgegend und den Beinen. Seltener auch in den Armen. Andererseits kommt es auch zu Wassereinlagerungen und Ödeme in den Beinen. Das führt zu einem Spannungsgefühl und Schmerzen. Die Schmerzen beginnen bei längerem Stehen oder Sitzen, werden im Laufe des Tages stärker und können manchmal unerträglich werden. Kann man selber etwas dagegen tun? Nein, denn auch wenn man regelmässig Sport treibt, sich genügend bewegt und sich gesund ernährt, bleiben die Fett- und Wassereinlagerungen bestehen. Es ist nicht wie bei der Fettleibigkeit, die so bekämpft werden kann. Wie wird ein Lipödem behandelt? Es gibt nicht-operative Behandlungsoptionen sowie den operativen Eingriff. Zu den nicht-operativen Massnahmen gehören das Tragen von Kompressionsstrümpfen und manuelle Lymphdrainage. Dabei handelt es sich um das Ausmassieren des eingelagerten Wassers durch einen spezialisierten Physiotherapeuten. Dadurch verschwindet das Lipödem? Nein, das ist reine Symptombehandlung und kann das Fortschreiten der Krankheit nicht stoppen. Was kann die Krankheit stoppen? Nur eine Operation. Dabei wird Fettgewebe abgesaugt. Je nach Stadium und Ausmass der Erkrankung muss der Eingriff mehrfach wiederholt werden. Welche Stadien gibt es? Es gibt deren drei. Im ersten Stadium ist die Hautoberfläche noch glatt, das Fettgewebe zwar verdickt, aber feinknotig. Im zweiten Stadium kommt es zu Dellen, das Fettgewebe wird grobknotig. Und im dritten Stadium kommt es zu einer deformierenden Haut- und Fettlappenbildung. Wann empfehlen Sie eine Operation? Je früher, desto besser. Je später sich die Betroffenen operieren lassen, desto mehr Eingriffe sind nötig. Es kommt zu überschüssiger und erschlaffter Haut und das Operationsrisiko steigt. Was passiert, wenn Komplikationen auftreten? Dafür bin ich dank meiner fundierten Ausbildung als Facharzt für Plastische und Aesthetische Chirurgie und als Facharzt für Chirurgie sowie meiner langjährigen Erfahrung in dem Bereich in renommierten Kliniken Deutschlands und in der Clinique DELC in der Schweiz bestens vorbereitet. Beratungsgespräch Die langjährige Erfahrung des Facharztes Mustafa Cosgun gibt Ihnen die Sicherheit, die Sie als Patientin verdienen. In einem persönlichen Beratungsgespräch nimmt er sich Zeit für Sie und erläutert Ihnen, was er für Sie tun kann. Clinique DELC AG Marktgasse 17. 2502 Biel Tel. 032 325 44 33 Clinique DELC AG Solothurnstrasse 65, 2540 Grenchen Tel. 032 552 33 33 www.delc.ch – praxis@delc.ch Folgen Sie uns auf: Facebook: @ Clinique.DELC Instagram: cliniquedelc, doc.cosgun Wie kommt es zu dieser Krankheit? Die genaue Ursache ist noch nicht eindeutig geklärt. Man nimmt an, dass hormonelle Erkrankungen und Umstellungen ein Lipödem auslösen. Oft kommt es in der Pubertät, der Schweizer Hausapotheke 8-2021 35

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