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Nr. 8 / 2021

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Bauchschmerzen Fast

Bauchschmerzen Fast jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben Bauchschmerzen. Bei Kleinkindern sind sie sogar der häufigste Grund für Schmerzen. Mehrere Dutzend Erkrankungen können mit Bauchschmerzen einhergehen. Zu den harmlosen Gründen für Bauchschmerzen zählt angestaute Luft im Darm, die sich von selbst löst. Auch Verstopfung kann zu Bauchschmerzen führen. Zu den ernsten Ursachen gehören Tumore, beispielsweise Darm- oder Eierstockkrebs. Bauchschmerzen können sogar durch Organe hervorgerufen werden, die gar nicht im Bauch liegen. Eine Lungenentzündung oder ein Herzinfarkt führen nicht selten auch zu Bauchschmerzen. Der Grund für Bauchschmerzen muss nicht immer eine körperliche Erkrankung sein: Psychische Belastungen schlagen manchen Menschen auf den Magen. Wie entstehen Bauchschmerzen? Zu Bauchweh kommt es, wenn Schmerzrezeptoren in den Eingeweiden Signale aussenden. Die Schmerzrezeptoren reagieren zum Beispiel, wenn die Darmwand stark gedehnt wird, wie dies bei Entzündungen oder auch bei Blähungen vorkommen kann. Manche Menschen nehmen solche Signale stärker wahr, andere weniger stark. Kleine Kinder und Senioren beispielsweise zeigen bei einer Blinddarmentzündung oft nur wenig Symptome. Was viele Menschen nicht wissen: Manche Organe können sich auch an entfernteren Stellen bemerkbar machen. Man spricht dann von projiziertem Schmerz. So kann beispielsweise eine erkrankte Gallenblase Schmerzen im Bereich der rechten Schulter hervorrufen. Behandlung Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Lassen Sie sich in Ihrer Medbase Apotheke zu Behandlungsmöglichkeiten beraten. Schmerzmittel sollte man möglichst vermeiden, denn sie können eine Verschlimmerung kaschieren. Bei leichten Bauchschmerzen darf man es mit einer Wärmflasche oder einer warmen Auflage (zum Beispiel mit warmem Kümmelöl) und warmem Tee versuchen. Gut eignen sich Alpenkräuter- oder Verveinetee, aber kein Fencheltee, weil dieser bei manchen Menschen die Blähungen verstärkt. Pfefferminzöl hat eine krampflösende Wirkung und kann auch gegen Blähungen helfen. Auch krampflösende Medikamente können für rasche Linderung sorgen. Ganz wichtig für einen gesunden Darm ist ausreichend Bewegung! Langsames Essen, gutes Kauen und Strategien, um Stress zu vermeiden (zum Beispiel mit Yoga oder Entspannungstechniken) unterstützen ihn. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit löslichen Ballaststoffen und genügend Flüssigkeit beugen Verstopfung und damit einhergehenden Bauchschmerzen vor. Milde Abführmittel, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Macrogol, sind bei Verstopfung erlaubt. Diäten, bei denen bestimmte Nahrungsmittel weggelassen werden, sollte man nur machen, wenn wirklich erwiesen ist, dass man sie nicht verträgt. Denn allzu leicht führen strenge Eliminationsdiäten zu Mangelerscheinungen. Beim Reizdarm können ausgewählte Probiotika eingesetzt werden. Bei chronischen Beschwerden hilft es, ein Symptomtagebuch zu führen. So erkennt man leichter, welche Umstände zu einer Verschlimmerung beitragen. Wenn man etwas – im übertragenen Sinn – «nicht verdauen kann», kann eine Psychotherapie helfen, die Bauchschmerzen loszuwerden. Medbase Apotheken Die Medbase Apotheken sind Teil der Medbase Gruppe. Sie sind Anlaufstelle bei Fragen rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden. An knapp 50 Standorten berät das gut ausgebildete und top motivierte Fachpersonal kompetent und ganzheitlich. Kunden profitieren von einem umfangreichen Sortiment an Arzneimitteln und Kosmetik. Ausserdem bieten die Medbase Apotheken diverse Dienstleistungen an, wie beispielsweise Diabetes-Check, HerzCheck®, Impfungen, Ohrlochstechen und Reiseberatung. Nach Möglichkeit arbeiten die Medbase Apotheken eng mit den medizinischen Zentren von Medbase zusammen, um dem Kunden eine umfassende medizinische Betreuung zukommen zu lassen. www.medbase-apotheken.ch 36 Schweizer Hausapotheke 8-2021

Bei erhöhtem Bedarf – Vitamintees – genussvoll supplementieren Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man seinen Vitaminbedarf im Normalfall ausreichend decken. Jedoch ist es je nach Lebensumständen nicht immer einfach, ausgewogen zu essen. Muss man dann gleich zu Kapseln oder Brausetabletten greifen? Nein, denn es gibt genussvollere Alternativen, die nicht nur den Vitaminbedarf decken, sondern zusätzlich pflanzlich unterstützen. Schnelle Auswärtsverpflegung oder fehlende Zeit zum Kochen können zumindest kurzzeitig zu einer leicht einseitigen Ernährung führen. Es gibt aber auch Umstände oder besondere Situationen, in denen ein erhöhter Bedarf an Vitaminen besteht und eine zusätzliche Aufnahme erforderlich macht. Kapseln und Brausetabletten sind gängige Möglichkeiten zur Vitaminsupplementierung. Jedoch ist dies nicht jedermanns Sache. Neu gibt es Alternativen, bei denen die Aufnahme der zusätzlich benötigten Vitamine zum Genuss wird, der nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele guttut: Mit zwei Tassen feinem Tee täglich kann man den zusätzlichen Vitaminbedarf decken. Die Vitamintees der Morga bestehen in erster Linie aus ausgewogenen Mischungen von Kräutern, die optimal auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Zu den Kräutern werden Vitamine zugegeben, die einen erhöhten Bedarf decken. Dabei sind die Vitamine nicht zu hoch dosiert, da man neben den Tees auch immer noch Vitamine aus der Nahrung zu sich nimmt. Der 60+ Tee besteht vor allem aus Kräutern wie Melisse, Kamille und Krauseminze und enthält zusätzlich Vitamin D und B. Vitamin D hat für über 60-Jährige eine wichtige Funktion: Es trägt dazu bei, die durch posturale Instabilität und Muskelschwäche bedingte Sturzgefahr zu verringern. Stürze sind bei Männern und Frauen ab 60 Jahren ein Risikofaktor für Knochenbrüche. Durch den erhöhten Bedarf bei über 60-Jährigen ist dies das einzige Vitamin der Linie, dass den 300-fachen Tagesbedarf deckt, denn über 60-Jährigen wird empfohlen, 20ug Vitamin D zu sich zu nehmen. Das enthaltene Vitamin B Komplex hilft dem Energiestoffwechsel und trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei. Neben Brennnesselblättern, Hagebutte, Holunderbeeren, Kümmel, Löwenzahnwurzel, Silberlindenblüten, Süssholz und Zitronengras enthält der Säure-Base-Tee Vitamin D und Zink. Das Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen- Stoffwechsel bei, währenddem das Vitamin D zur normalen Aufnahme von Calcium und Phosphor beiträgt. Bei erhöhtem Leistungsbedarf, aber auch bei der typischen Frühlingsmüdigkeit oder als Alternative zu anderen koffeinhaltigen Getränken bietet sich der Energie-Tee an. Das ungewohnt schwarze Getränk gibt dem Trinker dank der teils koffeinhaltigen Kräuter wie Grüntee, Matcha, Guarana und Kolanüsse ergänzt mit Pfefferminze und Zimt den nötigen Schub. Der enthaltene Vitamin B-Komplex und das Eisen tragen zu einem normalen Energie- Stoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Den Körper mit pflanzlichen Stoffen unterstützen Die Schweizer Firma Morga bietet eine umfangreiche Auswahl an Heiltees. Ob Magentee, Hustentee oder Beruhigungstee; die jeweilige Mischung der eingesetzten Heilkräuter ist perfekt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt und basiert auf jahrhundertealtem Kräuterwissen. Zudem wird jeder Rohstoff nach der Trocknung auf seinen Gehalt an Wirkstoffen untersucht, um sicherzustellen, dass das Teekraut auch die gewünschte Wirkung bringt. Denn nur wenn der ätherische Ölgehalt und andere sekundäre Pflanzenstoffe auch in ausreichender Menge vorhanden sind, kann das Kraut in der Anwendung den gewünschten Nutzen entfalten. Bei Heiltees mit dem Swissmedic-Zeichen handelt es sich um zugelassene Produkte, bei denen sowohl die Rohstoffe sehr genau geprüft werden, aber auch das Herstellverfahren Swissmedic-anerkannt ist und somit strengsten Kontrollen unterliegt. Die Heiltees der Marke Morga gibt es als Beruhigungstee, Orangenblüten, Erkältung- und Hustentee, Blasentee, Magentee und als Leber-Galle-Tee. Momentan sind vier Sorten erhältlich: Der Abwehrtee besteht aus einer ausgewogenen Auswahl an Kräutern wie Pfefferminze, Thymian, Ingwer und Holunderbeeren und -blüten und trägt mit dem zusätzlichem Vitamin C, Zink und Selen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Schweizer Hausapotheke 8-2021 37

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