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Nr. 8 / 2021

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Der Mensch braucht

Der Mensch braucht Menschen Fehlen traditionelle Beziehungen und Verbindungen wie solche in einer Familie, so besteht ein gewisses Vakuum. Der Mensch ist angewiesen auf eine Form des Zusammenlebens mit anderen Menschen. Die Familie steht wohl dabei an erster Stelle. Im Laufe des Lebens variiert zwar die Wichtigkeit der Familie, ihre Bedeutung geht allerdings nie ganz verloren. Die Familie kann sein wie die Heimat: Ein Land, wohin sich der Mensch zurückziehen kann, wenn er sich nicht wohlfühlt, ein Land, in der die gleiche Sprache gesprochen wird. So wie die Welt hat sich jedoch auch die Familie verändert. Die Bedeutung des Vaters für die Erziehung wurde erkannt. Arbeiten beide Elternteile, ist das Kind überwiegend bei anderen Personen, zum Beispiel in der Krippe, bei der Tagesmutter, im Kindergarten, im Hort. Doch was heisst heute Familie überhaupt? Das sind heute auch viele Alleinerziehende und Patchwork-Konstellationen, gleichgeschlechtliche Partner und solche aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Vorbei sind die Zeiten, in denen scheinbar alle wussten, was man zu tun hat, was richtig und was falsch ist. Stattdessen müssen Eltern eine eigene Autorität aufbauen – und diese kann nur auf festen Werten und Prinzipien beruhen, die als Navigationspunkte dienen. Die Welt ist offener Die Familie ist offener und bietet so dem Kind mehr Anstösse, vielleicht auch mehr Belastungen. Das Gleiche gilt für die Eltern. Weil sie meist «nur» ein Kind oder zwei Kinder haben, sind sie auf der einen Seite zwar entlastet, auf der anderen Seite wiederum sind die Forderungen an sie umso grösser. Die Grossfamilien früherer Tage gibt es kaum noch, in denen das Kind ganz von selbst viele Impulse für seine Entwicklung durch verschiedene Personen im eigenen Haushalt bekam. Natürlich bekommen die Eltern zunehmend Unterstützung öffentlicher Institutionen. Das Wissen, die Wertvorstellungen sowie die kulturellen Güter werden heute grösstenteils nicht mehr durch Eltern vermittelt, das Kind erfährt viel aus anderen Quellen, zum Beispiel durch das Fernsehen und aus dem Internet. Andererseits lastet auf den Eltern dadurch auch eine grössere Verantwortung. Sie müssen aus der Vielfalt der Einflüsse, die für ihr Kind förderlichen aussuchen und ihm, wenn immer möglich, bei der Verarbeitung dieser Eindrücke helfen. Den Eltern fehlt aber in zunehmendem Masse das intuitive Wissen darüber, was ihrem Kind schadet sowie die Kraft und Entschlossenheit, dieses zu 46 Schweizer Hausapotheke 8-2021 schützen. Gerade Kinder brauchen heute in der veränderten Welt mehr denn je konkrete Orientierungshilfen von ihren Eltern. Kinder brauchen Bezugspersonen Jedes Kind braucht das Gefühl, dass jemand verantwortlich für sie/ihn ist. Jedes Kind hat das natürliche Bedürfnis, seine Eltern als Vorbild und richtungsweisend zu erleben. Jedes Kind möchte das Richtige tun, seine Eltern glücklich machen, zu ihnen gehören, etwas zur Familie beitragen. Die Familie sollte ein sicherer, verlässlicher Ort sein, an welchem die Kinder Vertrauen und Kraft erlangen und an welchem sie sich mit all ihren Sorgen und Nöten jederzeit wenden können. Geborgenheit und das sichere Gefühl, dass sie vollständig angenommen und in ihrer Ganzheit akzeptiert sind, bilden die Grundbedingungen für vielfältige Schritte der seelischen, körperlichen und sozialen Entwicklung. Kinder sind Persönlichkeiten Kinder sind eigenständige Personen, welche Achtung, Aufmerksamkeit und gleichberechtigte Annahme verdienen. Nur so können Kinder Neues ausprobieren und doch wieder in den sicheren Hafen zurückkehren. Die grösste Unterstützung, welche Eltern ihren Kindern geben können, ist für sie da zu sein und sie zu lieben. Liebe ist wichtiger als richtige Ernährung und Versorgung. Erst wenn das Kind voll gesättigt ist mit dem Gefühl der Bindung, Geborgenheit und Sicherheit, kann in ihm der nächste Entwicklungsschritt passieren. Für das Erste sind die Eltern zu 100 Prozent verantwortlich. Den Rest macht die Natur. Eltern sollten auf eine gute Art dominieren, ohne dass sie Kindern Angstmachen oder ihre Abhängigkeit missbrauchen. Aber auch übertriebener Schutz und Verwöhnung hemmt. Jedes Kind soll selbst Erfahrungen sammeln und auch mal Niederlagen überwinden lernen. Auch das gehört zum Leben. Den Eltern wird heute unheimlich viel Literatur, Weiterbildung, Vorträge, Workshops und Ähnliches geboten. Auch im Internet findet sich mal mehr und mal weniger Gehaltvolles zu dieser Thematik. Aber die wichtigsten und besten Lehrer sind eigene Erfahrungen mit dem eigenen Kind und der Austausch mit bekannten und befreundeten Familien. Glück ist harte Arbeit Was machen glückliche Familien anders, fragen sich bisweilen besorgte Eltern, wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft. Eines sollten sich alle bewusst sein: Eine glückliche Familie ist nicht etwas, was sich zufällig entwickelt. Eine glückliche Familie entsteht in der Praxis. Es ist etwas, das alle haben können. Glückliche Familien füllen ihren Tag mit schönen Gewohnheiten, mit Gewohnheiten, die helfen, eine liebevolle Verbindung zueinander aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Es sind kleine Dinge, durch die sich die Familienmitglieder geliebt, verstanden und wertgeschätzt fühlen. Sie erfordern nur sehr wenig unserer Zeit und können leicht in den Alltag integriert werden. Positiv reden – Glückliche Familien konzentrieren sich auf Positivität. Sie respektieren und schätzen alle Familienmitglieder und sie wissen auch, dass alle Stärken und Schwächen haben. Statt die Schwächen des anderen in der Öffentlichkeit zu dokumentieren, konzentrieren sie sich darauf, wie sie dem anderen helfen können. Auf Worte achten – Alles, was wir hören, hinterlässt einen bleibenden Eindruck und prägt unsere innere Stimme. Glückliche Familien wissen, dass gesprochene Worte, wie faul, dumm oder mein Dickerchen … nie mehr zurückgenommen werden können. Wenn sie einmal gesagt sind, bleiben sie gesagt. Zuhören – Glückliche Familien lassen ausreden, wenn jemand spricht, hören zu und versuchen zu verstehen, was das Gegenüber genau möchte. Sie sagen ihre ehrliche Meinung zum Gesagten und stimmen nicht allem zu. Auch wenn ihre Antwort nicht immer die ist, die man hören möchte, ist sie ehrlich und hilfreich. Zeit nehmen – Glückliche Familien nehmen sich füreinander Zeit, um eine liebevolle Verbindung aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Sie wissen, dass Zeit das Wichtigste ist, was wir einander geben können. Zusammenhalten – Glückliche Familien wissen, dass alle ihre Schwächen haben und genau hier die grösste Hilfe benötigt wird. Deshalb ermutigen und unterstützen sie den anderen mit Wort und Tat, und sie ermutigen sich bei Fehlern. Vor allem in schwierigen Situationen helfen sie sich gegenseitig. Vertrauen – Glückliche Eltern vertrauen ihren Kindern. Nur wer Vertrauen schenkt, kann ein Kind glaubwürdig ermuntern, eigene Erfahrungen zu sammeln, selbstständig zu werden und eigenverantwortliche Entscheide zu treffen. Urs Tiefenauer

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