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Nr. 8 Dezember/Januar 2017

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Seelenhunger | Immunsystem | Pilates

Essen scheint die

Essen scheint die einfachere Lösung zu sein; denn es ist immer verfügbar und fragt nicht. Es bedient das Loch, das aber eigentlich nicht im Magen, sondern im Herzen gefüllt werden will. Wollen wir nicht dauerhaft gegen unsere unliebsamen Gewohnheiten ankämpfen und so den Kürzeren ziehen, so sollten wir damit beginnen, besser auf unser Inneres zu hören. Wir sollten uns bewusst machen, welche Bedürfnisse wirklich dahinterstecken, wenn wir das Essen zur Ersatzbefriedigung werden lassen. Oftmals stecken Gefühle wie Einsamkeit, Frust, Trauer, mangelnde Selbstachtung, Unzufriedenheit mit sich selbst, Stress, Überforderung oder Langeweile dahinter, wenn wir zum Essen greifen, obwohl wir eigentlich gar keinen Hunger verspüren. Wir suchen in der Nahrung dann einen Ersatz, den sie uns nicht wirklich geben kann, wie zum Beispiel Geborgenheit, Nähe, Trost, Abwechslung oder mehr Sinn im Leben. Seltsamerweise führt oft schon das Erkennen und Annehmen dieser Bedürfnisse zu einer Abnahme dieses Verlangens und ebnet so den Weg, neue und umfassendere Strategien auszuprobieren. Neue Wege beschreiten Primär gilt es, die eigenen Gewohnheiten zu prüfen und sich im Klaren zu werden, welche emotionalen Verstrickungen hinter dem eigenen problematischen Essverhalten liegen. Im Alltag folgen wir nämlich häufig automatisierten Abläufen. Dann essen wir womöglich zwei Scheiben Brot, weil das einfach immer schon so war – obwohl unser Körper nur eine bräuchte. Warum probieren wir nicht einfach einmal andere Rezepte für ein gesundes Frühstück und höre auf die echten Sättigungssignale unseres Körpers? Wir können so auch getrost unsere Lieblingssüssigkeiten kaufen und müssen sie uns nicht länger verbieten; denn wir wollen sie nicht mehr packungsweise verzehren – wie befriedigend ist das denn, dieses befreiende Gefühl! Nicht über Nacht, aber nach unserem persönlichen Weg der Selbstfindung und Wandlung der Denk-, Fühl- und Verhaltensgewohnheiten werden wir ein völlig neues Gefühl spüren und auch erfolgreich gegen die oftmals ansteigenden Pfunde ankämpfen. Wir werden wieder ein Gewicht erreichen, das zu unserer Persönlichkeit und unserem Körper passt – und nicht in irgendeine Tabelle. Urs Tiefenauer ist Texter, Werbe- und PR-Fachmann. Seit 2001 arbeitet er selbständig im Bereich Gesundheit und Gesellschaft. Vegetarische und vegane Kost mit ausgeglichener Bilanz an essenziellen Aminosäuren Immer mehr Menschen ändern sel unerlässlich sind. Bestimmte ihre Ernährung und verzichten Pflanzen können kleine Mengen ganz oder teilweise auf tierisches dieser speziellen Aminosäuren Protein. Vegetarische und vegane liefern. Weil wir davon keine Reserven bilden können, und schon Ernährung sind inzwischen bekannte Ansätze mit immer mehr gar nicht mit vegetarischer oder Anhängerinnen und Anhängern. veganer Ernährung, benötigen Diese Ernährungsweisen haben Anhängerinnen und Anhänger zwar Vorteile, aber es ist nicht dieser Ernährungsweisen eine immer einfach, pflanzliche Ernährung und die Bedürfnisse die mit unserer Lebensweise und tägliche ausgeglichene Zufuhr, des menschlichen Körpers unter unserem Appetit oft unvereinbar einen Hut zu bringen. Dabei ist ist. Nährstoffmängel sind denn wichtig zu wissen, dass unser auch häufig, sogar bei sehr gut informierten Menschen, und diese Organismus keine der essenziellen Aminosäuren bereitstellen sind oft der Grund für längerfristig nicht unbedenkliche gesund- kann, die für den Aufbau unserer Zellen und für den Stoffwechheitliche Störungen. Bestelltalon Bitte schicken Sie mir ein Muster Nutrinamin ® AAComplex zusammen mit der Informationsbroschüre. Name/Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort E-Mail Geburtsjahr Senden Sie den Talon an: Schweizer Hausapotheke, «Nutrinamin», Könizstrasse 25, 3008 Bern; Bestellung per E-Mail: service@schweizerhausapotheke.ch (Betreff: Nutrinamin) 8/17 14 Schweizer Hausapotheke 8-2017 Zwar finden sich in praktisch allen Nahrungsmitteln essenzielle Aminosäuren, in genügender Menge und optimaler Zusammensetzung allerdings nur in Proteinen tierischer Herkunft. Während Milchprodukte und Eier bei den Vegetarierinnen und Vegetariern den Bedarf an essenziellen Aminosäuren meist kompensieren, ist die Situation von Veganerinnen und Veganern heikler. Selbst bei besten ernährungsphysiologischen Kenntnissen kommt es sehr häufig zu Nährstoffmängeln, nicht etwa eines generellen Mangels wegen, sondern weil bloss eine oder mehrere spezifische Aminosäuren fehlen. Diese eine oder die paar essenziellen Aminosäuren werden also zum «limitierenden Faktor», der die gesamte Proteinsynthese im Körper beeinflusst und zu Stoffwechselstörungen, darunter hormonellen Störungen, und zur Rückbildung verschiedener Gewebearten führen kann, daruntern Knochen und Muskulatur. Osteoporose ist nur das am besten bekannte, langfristig stark einschränkende Beispiel. Allerdings ist auch zu sagen, dass sich diese Mangelzustände rückgängig machen lassen, üblicherweise durch eine tägliche Zufuhr in genügender Menge und in der richtigen Zusammensetzung von essenziellen Aminosäuren. Fast alle Proteinergänzungsmittel entstammen tierischem Eiweiss und sind damit kostengünstiger. Allerdings steht inzwischen ein neues Produkt, Nutrinamin ® AA- Complex zur Verfügung. Es liefert alle essenziellen Aminosäuren in idealer Zusammensetzung und Menge. Überdies sind diese Aminosäuren nicht tierischen Ursrpungs und eignen sich deshalb für Veganerinnen und Veganer. Selbstverständlich erleichtern sie auch Vegetarierinnen und Vegetariern die Ernährung. Die Einnahme ist sehr einfach: Täglich wird der Inhalt eines Beutels in nur 200 ml Wasser aufgelöst und im Lauf des Tages getrunken. Nutrinamin ® AAComplex ist unter Pharmacode 7186976 in Apotheken und Drogerien erhältlich. Fordern Sie unter nutrinamin@hygis.ch oder mit dem ausgefüllten Talon ein Muster an (nur solange Vorrat!) und probieren Sie das neue Proteinergänzungsmittel aus.

PUBLIREPORTAGE Wenn der Diabetes ins Auge geht Je länger ein Diabetes besteht, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Augen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei sind Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 gleichermassen betroffen. Das menschliche Auge ermöglicht mit dem Sehen eine der wichtigsten Sinneswahr nehmungen. Gutes Sehen ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Vor allem im Alter oder durch chronische Erkrankungen wie Diabetes können Veränderungen am Auge entstehen, die das Sehen beeinträchtigen können. Zum Beispiel sind das grauer und grüner Star, altersbedingte Makuladegeneration und diabetesbedingte Netzhauterkrankungen. PD Dr. med. Dr. phil. Daniel Barthelmes, Leitender Arzt an der Augenklinik des Universitäts Spitals Zürich erklärt, weshalb Menschen mit Diabetes ihre Augen unbedingt im Blick behalten sollten. © 2015 The Angiogenesis Foundation, Inc. Das Sehen verblasster Farben, verschwommenes oder verzerrtes Sehen und Ausfälle im Gesichtsfeld können Anzeichen von diabetischen Netzhauterkrankungen sein. Menschen mit Diabetes müssen auf Vieles achten, warum auch auf die Augen? Bei fast allen Menschen mit Diabetes – insbesondere wenn die Erkrankung schon lange besteht – stellen wir Veränderungen der Netzhaut fest. Das Auge ist das am häufigsten und frühesten betroffene Organ, das durch die Zuckerkrankheit geschädigt wird. Diabetische Netzhauterkrankungen können zu einer schweren Sehbehinderung oder sogar zur Erblindung führen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Menschen mit Diabetes auf ihre Augen aufmerksam gemacht werden. PD Dr. med. Dr. phil. Daniel Barthelmes, Leitender Arzt an der Augenklinik des UniversitätsSpitals Zürich Wie erkennen Menschen mit Diabetes eine Erkrankung im Auge? Bis betroffene Patienten Sehstörungen bemerken, können mehrere Jahre vergehen – und das ist genau das Problem! Zu Beginn der Diabeteserkrankung stellen die Patienten in der Regel keine Beeinträchtigungen fest, obwohl bei einer augenärztlichen Untersuchung schon Veränderungen nachweisbar sein können. Es kann auch sein, dass sich die Sehschärfe langsam über Wochen oder Monate verschlechtert. Wer ein vermindertes Sehvermögen feststellt – auch wenn dieses gering ist – sollte dringend einen Augenarzt aufsuchen. richtig einschätzen und man bekommt in der Regel einen schnellen Termin. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Hausärztin bzw. der Hausarzt die Patientin bzw. den Patienten direkt überweist. Wie eröffnen Sie einem Patienten die Diagnose? Ich erkläre dem Patienten, dass sich am Augenhintergrund aufgrund der Zuckerkrankheit die kleinen Blutgefässe und auch das Nervengewebe verändert haben. Diese Veränderungen können unbehandelt zu schweren Sehstörungen führen. Können wir aber frühzeitig intervenieren, kann das Sehvermögen oft lange auf einem guten Niveau gehalten oder sogar verbessert werden. Diabetes ist eine chronische Erkrankung. Patienten müssen jeden Tag etwas dafür tun und an Vieles denken. Das ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich! Sie steigern ihre Lebensqualität, können länger im Berufsleben bleiben und die Zeit mit der Familie und Freunden aktiver geniessen. Was können Sie Menschen mit Diabetes mit auf den Weg geben? Das A und O ist eine gute Einstellung des Blutzuckers und des Blutdrucks. Je besser diese eingestellt sind, desto positiver wirkt sich das auf mögliche Folgeerkrankungen aus. Zudem rate ich, Bewegung in den Alltag einzubauen. Dabei reichen normales Gehen, Velofahren und Treppensteigen. Wer körperlich aktiv ist, unterstützt die Blutzuckereinstellung und auch das Wohlbefinden. Daneben sollten regelmässig augenärztliche Kontrollen stattfinden, um Veränderungen möglichst früh erkennen zu können. Wann sollten sich Menschen mit Diabetes zur Routine - kontrolle beim Augenarzt anmelden? Wir wissen durch Studien, dass Patienten bereits bei der Diabetesdiagnose Veränderungen der Netzhaut aufweisen können. Deshalb empfehlen wir, die Augen sofort kontrollieren zu lassen, sobald die Diagnose feststeht. Bei der Terminvereinbarung ist es wichtig zu erwähnen, dass eine Diabeteserkrankung vorliegt. So kann der Augenarzt die Dringlichkeit der Kontrolle Kostenlose Beratungen und Informationsmaterialien bieten die Patientenorganisationen Retina Suisse (Telefon 044 444 10 77, www.retina.ch) und die Schweizerische Diabetes-Gesellschaft (Telefon 056 200 17 90, www.diabetesschweiz.ch) an. Weitere Information sind auch unter www.diabetes-augen.ch auffindbar. Das Interview wurde geführt durch die Bayer (Schweiz) AG. L.CH.COM.09.2017.0090-DE/FR/IT Schweizer Hausapotheke 8-2017 15

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