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Nr. 8 / 2017

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Seelenhunger | Immunsystem | Pilates

färbt sich das

färbt sich das entzündete Gewebe rot. Sind die Killer- und Fresszellen einmal an Ort und Stelle, müssen sie tief ins Gewebe zu den betroffenen Zellen eindringen können. Sie müssen also den geschützten Raum der Blutbahn verlassen. Damit dies leichter fällt, dehnen sich die Gefässwände aus und spülen die Immunzellen mit reichlich Flüssigkeit ins Gewebe hinaus. Deshalb sind neben der Rötung die entzündeten Stellen aufgeschwollen. Offenbar ist das dem Körper noch nicht sicher genug. Er erhöht an der Stelle auch gleich noch die Körpertemperatur. Man könnte von einem lokal begrenzten Fieber sprechen. Bei grosser Wärme laufen Körperprozesse schneller als üblich ab. Alles läuft auf Hochtouren, damit die Entzündung schnell zum Abklingen gebracht werden kann. Das ist ein wahrlich ausgeklügeltes biologisches System und sehr nützlich. Entzündungen sind nämlich alles andere als harmlos und können je nach Ursache, Lokalisation und Bedingungen sogar tödlich enden. Nicht ganz vergessen sind die alten Zeiten, als man glaubte, die schlechte Luft verursache das Übel. Viele Menschen starben. Schon ein entzündeter Zahn konnte das Ende einläuten. Bei der Seitenkrankheit, wie man die Blinddarmentzündung früher nannte, winkte der Sensemann schon ganz aus der Nähe. Medizin der Affen Das ist zum Glück Geschichte und seit der Erfindung der Antibiotika stirbt man nicht mehr so leicht an einer Entzündung. Diese lebensrettenden Medikamente sind in den letzten Jahren nicht ganz ohne Grund etwas in Verruf geraten. Durch die häufige Anwendung, oft schon verschrieben bei einer harmlosen Erkältung, gewöhnten sich Krankheitskeime an das Gift und haben Überlebensstrategien entworfen. Inzwischen sind viele Keime resistent und die Arzneien gegen sie unwirksam. Ein unaufhaltsamer Trend, der Entzündungen wieder gefährlicher macht. Immer mehr multiresistente Keime werden neu entdeckt. Zu den bekanntesten Vertretern gehört das MRSA (Staphylococcus aureus) und ist man mit ihm einmal infiziert, wird man ihn nie wieder los. Immer mehr Menschen tragen solche Krankheitserreger mit sich herum und bald werden sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sein. Das ist Grund genug, wann immer möglich auf Alternativen zu setzen. Und weil Affen noch eine natürliche Lebensweise haben und nicht in hochtechnischen Labors nach neuen Wirksubstanzen forschen, lohnt es sich ihnen das alte Wissen abzuschauen. Denn nicht nur die Menschen blicken auf eine lange medizinische Erfahrung zurück, sondern auch unsere tierischen Verwandten. Man weiss heute, dass es unter ihnen auch Heilkundige gibt und sie bei Entzündungen wirksamen Pflanzen nutzen. Auf Borneo haben Forscher beobachtet, wie unsere Vetter Pflanzenblätter zu einem Brei zerkauen und auf eine gerötete oder verletzte Hautstelle legen. Vermutlich haben die ersten Menschen dieses Wissen den Affen abgeschaut und über die Jahrtausende weiterentwickelt. Der Kamillentee und die Arnikasalbe kennt inzwischen fast jeder. Um Blasenentzündungen vorzubeugen trinken wir Preiselbeersaft und bei Halsschmerzen gurgeln wir mit einem Auszug aus Salbeiblättern. Holunderblüten lindern Rheuma und Aloe-vera-Saft hemmt juckende Hautentzündungen. Die Liste mit entzündungshemmenden Heilpflanzen ist lang. Sollte man einmal gerade nichts Brauchbares in der Hausapotheke finden, kann man sich mit Lebensmitteln aus dem Kühlschrank behelfen. Quark Quark kennen wir als Nahrungsmittel. Mit Früchten gemischt eine feine Zwischenmahlzeit oder als Kräuterquark ein gesunder Ersatz für Mayonnaise. Quark tut dem Magen gut. Forscher haben nämlich herausgefunden, dass Milchprodukte eine entzündungshemmende Wirkung haben. Ein praktischeres Heilmittel ist kaum denkbar. Dank seiner etwas festen breiigen Konsistenz lässt sich Quark gut äusserlich verwenden. Ein Quarkwickel auf das überhitzte Gelenk geschmiert, lindert den Schmerz, kühlt und bewirkt einen Rückgang der Schwellung. Der Quarkwickel wirkt übrigens auch ausgezeichnet gegen Sonnenbrand. Beim übermässigen Sonnenbaden entstehen Hautentzündungen durch die UV-Strahlen. Die Haut rötet sich, schwillt an und es tut weh. Quark lindert die Symptome und lässt die Sonnenhungrigen ruhiger schlafen. Die entzündungshemmende Wirkung hat der Quark dem Kasein zu verdanken. Die Kühlung entsteht vermutlich nur durch die Verdunstung des in ihm enthaltenen Wassers. Empfohlen wird meist eine Anwendung pro Tag, aber wenn es gut tut, kann der Wickel auch mehrmals aufgelegt werden. Im Gegensatz zu den Medikamenten sind bei der äusserlichen Anwendung von Quark keine Nebenwirkungen bekannt. Judith Dominguez ist Diplom Biologin, Pflegefachfrau HF und diplomierte interdisziplinäre Gerontologin. Zielgenau gegen Schmerzen und rheumatische Beschwerden Schmerzen und rheumatische Beschwerden bei Arthrose, Arthritis oder Gicht sind oft langwierig. Umso wichtiger ist es, den Gesamtorganismus möglichst wenig zu belasten. Lokale Anwendungen mit Schmerzcremes (z. B. mit Ibuprofen) können hilfreich sein. Sie dringen durch die Haut ein und wirken zielgenau im darunterliegenden Gewebe und der Gelenkkapsel – ohne den Gesamtorganismus zu belasten. Tipps bei Schmerzen und rheumatischen Beschwerden • Versuchen Sie es zuerst mit Entspannungsübungen, Massagen, Auflage einer Wärmeflasche. Bei Schmerzen und rheumatischen Beschwerden sollte man frühzeitig ein Schmerzmittel nehmen (z. B. Dolocyl ® Crème und bei sehr starken Schmerzen zur Verstärkung zusätzlich Dolocyl ® forte, Dragées), damit der Schmerz nicht chronisch wird. • Bei Tendenz zu trockener Haut achten Sie darauf, eine pflegende Crème ohne Alkohol gegen Schmerzen zu verwenden. Gels und Emulgels enthalten Alkohol, der die Haut austrocknen kann. Die DOLOCYL ® Crème mit Ibuprofen eignet sich zur lokalen Behandlung von Schmerzen und rheumatischen Beschwerden wie Arthrose, Arthritis oder Gicht – ohne dabei den Gesamtorganismus zu belasten. Sie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Zudem ist die DOLOCYL ® Crème geruchsneutral und hautpflegend, da sie keinen Alkohol enthält, der die Haut austrocknet. Erhältlich in Apotheken und Drogerien Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Melisana AG, 8004 Zürich. www.melisana.ch 34 Schweizer Hausapotheke 8-2017

Mehr Energie für die kurzen Tage – plusENERGY mit Coenzym Q10 Machen Sie eine Energiekur Unser Körper produziert Energie aus der Nahrung. Verschiedene Substanzen sind mitbeteiligt. Ganz wichtig dabei ist das Coenzym Q10. Das Coenzym Q10 kommt in jeder Zelle vor und ist eine Schlüsselsubstanz für die Produktion von Energie. Leider nimmt unser Körper das Q10 aus der Nahrung sehr schlecht auf. Das ist bei plusENERGY anders. Dank einer ausgeklügelten Formulierung wird eine rund 10fach höhere Aufnahme gegenüber herkömmlichen Q10-Produkten erreicht. Durch die flüssige Formulierung erreicht das Q10 innert Minuten die Zellen, welche Q10 benötigen. Die Tage werden kürzer und trüber, das Tageslicht weniger. Unser Körper stellt sich auf eine Ruhephase ein. Wir empfinden Müdigkeit und Antriebslosigkeit nach dem schönen und aktiven Sommer. Die Natur möchte unseren Körper entspannen und auf die Winterzeit, in der ursprünglich nur begrenzt Vorräte zur Verfügung standen, vor bereiten. Die Zeiten haben sich allerdings geändert. Der Arbeits plan ist für den grössten Teil der Menschen nicht mehr den Jahreszeiten unterworfen. Wir mögen uns nicht durch Herbst und Winter schleppen, wir wollen leis tungsfähig sein und uns gut fühlen. Aber die Natur hält an ihrem Rhythmus fest. Was können wir tun? Verbringen Sie viel Zeit draussen und achten Sie auf die Ernährung Nutzen Sie die Herbsttage für Spaziergänge und andere Aktivitäten an der frischen Luft. Das regt den Kreislauf an. Vor allem um die Mittagszeit bekommt unser Körper noch wertvolles Sonnenlicht. Coenzym Q10, Vitamine und Mineralstoffe Viele Vitamine und Mineralstoffe im plusENERGY maxi helfen uns, durch die kurzen und trüben Tage zu kommen. Sie tragen unter anderem dazu bei, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen (z. B. Vitamin B2, E, Selen), Müdigkeit zu verringern (z. B. Vitamin B2, B5, B6, B12). Sie sorgen dafür, dass unsere Nerven normal funktionieren (z. B. Vitamin B1, B12) und unser Immunsystem funktionstüchtig erhalten wird (z. B. Vitamin A, B6, B12, C, D). plusENERGY gibt Ihnen die Energie, die Sie brauchen, ganz ohne Coffein oder Taurin. Für Menschen, die leistungsstark und gegen hohe Belas tungen gewappnet sein müssen, bietet plusENERGY maxi die optimale Unterstützung in Sport, Beruf und Alltag. plusENERGY ist die ideale Kombination von hoch bioverfügbarem Coenzym Q10 und verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen, mit dem erfrischenden Geschmack des Maracujasaftes. Viele Menschen sind bereits von einer Kur mit plusENERGY über drei bis vier Monate oder länger begeistert. Probieren auch Sie plus­ ENERGY. Kochen Sie abwechslungsreich und frisch. Nehmen Sie eher weniger Kohlenhydrate zu sich und versuchen Sie auf Vollkornkost umzustellen. Essen Sie viele Früchte; denn die Vitamine sind sehr wichtig. Gönnen Sie sich auch ruhig mal eine heisse Schokolade. Schweizer Hausapotheke 8-2017 35

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