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Nr. 8 / 2017

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Seelenhunger | Immunsystem | Pilates

Hinter muskulären

Hinter muskulären Problemen stecken meist harmlose, manchmal aber auch ernsthafte Ursachen. Die Beschwerden äussern sich in Form von Schmerzen, Krämpfen oder Muskelschwäche. Muskelbeschwerden Der bekannteste Muskelschmerz ist der Muskelkater, den man nach zu viel Sport oder einer anstrengenden Wanderung spürt. Worauf diese Schmerzen zurückzuführen sind, lässt sich nicht schlüssig erklären. Manche Wissenschaftler sehen den Grund dafür in der Milchsäure, die sich bei Überanstrengung in der Muskulatur bildet. Andere sind der Überzeugung, dass es durch ungewohnte Bewegungen oder durch hohe Belastung zu Verletzungen der Muskelfibrillen kommt, was die Muskeln anschwellen lässt und Schmerzen verursacht, die mehrere Tage anhalten können. Besonders häufig tritt Muskelkater nach Abbremsbewegungen auf, zum Beispiel beim Bergabgehen. Glücklicherweise sind unsere Muskeln in der Lage, sich wieder zu regenerieren, so dass keine Folgeschäden bleiben. Aufwärmen und Stretching können Muskelkater nicht verhindern. Wer jedoch sein Training langsam steigert, wird weniger davon betroffen sein. Manchmal sind Muskelschmerzen die Folge einer Fehlhaltung oder von Bewegungsmangel. Insbesondere Menschen 48 Schweizer Hausapotheke 8-2017

mit sitzender Tätigkeit leiden oft an Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich. Muskelverletzungen gehören zu den häufigsten Verletzungen im Sport. Sowohl abrupte Beschleunigungen (z. B. beim Sprint) als auch ein zu rascher Wechsel zwischen Beschleunigen und Abbremsen (z. B. beim Squash) können zu Zerrungen, Muskelfaserrissen oder Muskelrissen führen. Zum Arzt Ein Arztbesuch ist nur dann angezeigt, wenn sich die Muskelschmerzen nicht im Zusammenhang mit Bewegung erklären lassen. Denn sie können die Folge von medizinischen Problemen sein. Dazu zählen beispielsweise Durchblutungsstörungen und Nervenschädigungen (bei Diabetikern). Cholesterinsenkende Medikamente können ebenfalls Schmerzen in der Muskulatur erzeugen. Dasselbe trifft auch auf Alkoholsucht und Vitamin-B-Mangel zu. Muskelschmerzen treten zudem als Symptom einer viralen Erkrankung (z. B. Grippe) auf. Einige rheumatische Erkrankungen können schwerste Muskelschmerzen verursachen. Treten die Schmerzen nur nachts auf, könnte das Restless-Legs-Syndrom dafür verantwortlich sein. Muskelkrämpfe Ein Mangel an Kalium, Natrium (Kochsalz) oder Magnesium kann zu unangenehmen Krämpfen der Muskeln führen. Zu diesen Mangelerscheinungen kann es durch die Einnahme von Diuretika (Entwässerungstabletten), durch Magen-Darm-Infektionen, den regelmässigen Gebrauch gewisser Abführmittel oder durch starkes Schwitzen kommen. Muskelschwäche Unsere Muskulatur ist auf Bewegung angewiesen. Das spüren vor allem Menschen nach längerer Bettruhe oder wenn sie einen Körperteil aufgrund einer Verletzung, zum Beispiel eines Bruches, nicht bewegen dürfen. Was wir durch regelmässiges Training aufgebaut haben, schwindet innert kürzester Zeit. Die Muskulatur kann aber auch durch eine ganze Reihe gesundheitlicher Störungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dazu zählen zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, das Cushing- Syndrom, Nierenfunktionsstörungen, ein Phosphatmangel, neurologische Störungen (z. B. Multiple Sklerose, Kinderlähmung etc.) oder Muskelerkrankungen (z. B. Muskeldystrophien). Susanna Steimer Miller Tipps bei Muskelschmerzen ● Unser Körper ist ein Bewegungsund nicht ein Sitzapparat. Regelmässige Bewegung kann dazu beitragen, Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen zum Verschwinden zu bringen. ● Seien Sie sich bewusst, dass eine Schonhaltung und das Vermeiden bestimmter Bewegungen die Verspannung der Muskulatur fördern kann. ● Wenn Muskelbeschwerden nachweislich durch Mangelzustände verursacht werden, können Supplemente wie Magnesium oder Vitamin B helfen. ● Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. ● Wenn Sie beim Sport stark schwitzen, helfen Sportgetränke mit Natrium, Krämpfe zu verhindern. ● Bei chronischen Muskelschmerzen kann die Physiotherapie helfen. ● Bei akuten Muskelverletzungen muss die betroffene Stelle ruhiggestellt, gekühlt, komprimiert und hochgelagert werden. Müde und erschöpft? ® Dynamisan forte Stellt Ihre Energie wieder her. Erhältlich in Ihrer Apotheke und Drogerie. Bei Müdigkeit und Erschöpfung hilft Dynamisan ® forte mit einem hochkonzentrierten Komplex zweier Aminosäuren. Das sind natürliche Substanzen, die bereits in unserem Körper und unserer Nahrung vorkommen. Dynamisan ® forte gibt Ihnen Ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wieder zurück – wenn Sie sie am meisten brauchen. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. GSK Consumer Healthcare Schweiz AG Schweizer Hausapotheke 8-2017 49

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