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Nr. 8 Dezember/Januar 2017

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Seelenhunger | Immunsystem | Pilates

Liebesbedürftig und

Liebesbedürftig und abhängig Wir alle brauchen Liebe. Lieben wir selbst uns nicht, müssen wir uns «lieben lassen» und sind dadurch von anderen abhängig. Das mag sich wie ein banaler Kalenderspruch anhören, den wir alle schon kennen. Kennen ja – aber unternehmen wir auch etwas gegen die Abhängigkeit? Seien wir ehrlich mit uns selbst: Was machen wir nicht alles, um geliebt zu werden! Wir missachten unsere Bedürfnisse, wehren uns nicht gegen Übergriffe, gehen faule Kompromisse ein, tun, was wir in Wahrheit nicht wollen, schrecken im schlimmsten Fall nicht einmal vor Lüge, Verrat und Betrug zurück. All das betrifft natürlich nicht nur unsere Sehnsucht nach Liebe im engeren Sinn, sondern gilt auch für das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung. Unsere Suche, ja Sucht nach Liebe tut uns gar nicht gut. Wir verschwenden nicht nur eine Menge Energie, weil wir laufend darum bemüht sind, etwas darzustellen und uns von der besten Seite, ohne Fehl und Tadel zu präsentieren. Wir fühlen uns dabei auch würdelos, zuweilen frustriert, erniedrigt, unzufrieden, entmutigt, verbittert, deprimiert, empfinden uns als charakterlos. Und was ebenso tragisch ist: Dieses Verlangen nach Liebe ist unstillbar, unser Herz ist wie ein Gefäss, das nie voll wird. Einzig unsere Selbstliebe kann es füllen. Der Husten ist weg Appenzeller Heilmittel wirken mit besonderer Kraft. Weltweit. Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Herbamed AG | 9055 Bühler | Switzerland | www.herbamed.ch Abhängigkeit schafft Verlustangst Unsere Bedürftigkeit nach Liebe geht zwangsläufig mit Verlustangst einher, ein Leiden ohne Ende: Wir leben in der ständigen Befürchtung, die Menschen, auf deren Zuneigung wir angewiesen sind, könnten schlecht von uns denken, unzufrieden mit uns sein, uns nicht mehr mögen, uns verstossen oder verlassen. Dies wiederum führt dazu, dass wir uns verhalten, wie sie es von uns erwarten – und nicht wie wir es eigentlich möchten. Wir trauen uns nicht, uns gegen das uns angetane Unrecht zu wehren. Viele Alltagssituationen zeugen davon: • Wir lassen uns vom Partner emotional erpressen («Wenn du mich wirklich liebst, dann tust du es für mich») und versuchen, uns seine Liebe zu verdienen, indem wir seinen Forderungen nachgeben. • Dem Vater, um dessen Wertschätzung und Zuwendung wir schon ein Leben lang kämpfen, wollen wir es in jeder erdenklichen Weise recht machen und lehnen uns nicht auf, wenn er uns tyrannisiert und respektlos behandelt. • Bitten uns Freunde um einen Gefallen, lehnen wir nicht ab, obwohl wir müde sind oder uns nicht wohl fühlen, weil wir befürchten, sie zu enttäuschen und ihre Freundschaft zu verlieren. • Wir trauen uns nicht, dem Chef zu sagen, dass wir wegen einer Verabredung keine Überstunden machen können und bleiben frustriert und missmutig am Arbeitsplatz. Ein Teufelskreis? Die Abhängigkeit von der Liebe, Beurteilung und Anerkennung anderer abzulegen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem stärkeren Selbstwertgefühl und mehr Selbstliebe – und somit zu einem eigenständigen, selbstbestimmten, glücklichen Leben. Allerdings könnte man es als einen Teufelskreis sehen: Weil ich mich nicht selbst liebe, bin ich abhängig von fremder Liebe, und wegen dieser Abhängigkeit verachte ich mich und kann mich selbst nicht lieben. Worauf ich noch abhängiger werde und mich noch wertloser fühle… Aber nein, es ist kein Teufelskreis! Wir schaffen es, ihn zu durchbrechen. Natürlich ist es nicht damit getan, wenn wir uns einfach einreden: «Jetzt bin ich unabhängig und liebe mich selbst.» Solche Affirmationen wiederholt aufzusagen ist nützlich als eine Form der Autosuggestion und unterstützt unsere Bemühungen. Doch eine echte, nachhaltige Wandlung findet nur durch Taten statt, nämlich indem wir unser Verhalten gegenüber den Mitmenschen bewusst und willentlich ändern. Ein erster Schritt Muten wir uns nicht zu viel zu, wir können uns nicht von einem Tag auf den anderen von allen Abhängigkeiten befreien. Beginnen wir mit einem einzigen Schritt: Wir bestimmen jemanden aus unserem Umfeld, den wir zwar schätzen, aber nicht über alles lieben und mit dem wir regelmässig zu tun haben. Es soll sich um eine Person handeln, mit der wir uns beispielsweise gehemmt und blockiert fühlen, uns zuweilen nicht trauen, zu unseren Ansichten zu stehen oder Mühe haben, uns abzugrenzen und nein zu sagen. Wir nehmen uns jetzt gleich vor, von nun an diesem einen Menschen gegenüber stets aufrichtig zu sein und uns nicht zu bremsen, also immer zu sagen, was uns gerade auf der Zungenspitze liegt. Dazu formulieren wir für uns einen Leitsatz, in etwa: «Mit X bin ich ab sofort spontan und offen, ich halte mich nicht zurück und kontrolliere mich nicht. Ich fürchte ihr/sein Urteil nicht. Es kann mir nichts passieren. Ich bin ich selbst, und so wie ich bin, ist es richtig.» Unseren gewählten Leitsatz rezitieren wir jeden Morgen vor dem Spiegel und blicken uns dabei gerade und entschlossen in die Augen. Dann, jedes Mal wenn wir diesem Men- 50 Schweizer Hausapotheke 8-2017

So schützen Sie die Haut im Intimbereich Die Intimregion von Frau und Mann benötigt schonende Pflege und viel Schutz. Eine gute Intimpflege schützt die Haut im Genital- und Analbereich, hält sie geschmeidig, macht sie widerstandsfähiger und weicher und verhindert so Trockenheit und Reizungen. Das ist schon in jungen Jahren wichtig und wird mit zunehmendem Alter unumgänglich. Waschen Sie den Intimbereich täglich nur mit warmem Wasser oder milden Reinigungsmitteln, welche gründlich abgewaschen werden müssen. Achtung! Wasser trocknet die Haut aus, was zu Jucken und Brennen führen kann. Je kalkhaltiger das Wasser, desto grösser der Austrocknungseffekt, deswegen sollten Sie den Intimbereich immer nachfetten. Idealerweise mit einer wasserfreien Pflege-Salbe für den Intimbereich. Verzichten Sie auf Intimsprays, Intimdeos und Vaginalspülungen. Tragen Sie Slips aus Baumwolle – keine Unterwäsche aus Kunstfaser; denn diese schafft ein feuchtwarmes Klima, was Scheidenpilz oder eine bakterielle Infektion fördern kann. Verzichten Sie auf String und Tangas; die Haut wird übermässig gereizt, und die Gefahr besteht, dass Bakterien aus dem Darm in die Scheide gelangen. Nach dem Stuhlgang den After nur mit weichem Toilettenpapier von vorne nach hinten reinigen. Vor dem Schwimmbad den Intimbereich zu Hause gut einfetten, um Infektionen und Pilzbefall vorzubeugen. Nach dem Sport, Geschlechtsverkehr oder starkem Schwitzen ist es sinnvoll, sich immer zu reinigen und mit einer Schutz- und Pflege-Salbe nachzufetten. AndreaCare Intim Pflege-Salbe kommt bei empfindlicher, trockener und brennender Intimhaut zum Einsatz. AndreaCare Intim Pflege- Salbe schützt, pflegt und erhöht die Widerstandskraft. Bei Bedarf wird AndreaCare Intim Pflege-Salbe mehrmals täglich aufgetragen. Pflege-Salbe mit oder ohne Parfum – dermatologisch getestet Einfache Anwendung Optimale Hygiene für sie und ihn! AndreaCare Intim Schützt und pflegt die Haut im Intimbereich Bei empfindlicher Haut und Trockenheit mit einem Gefühl von Brennen Dreifachwirkung: Bekämpft Trockenheit Erhöht die Widerstandskraft Schützt vor Reizungen dank natürlichem Bisabolol Zusammensetzung (INCI) AndreaCare Intim Pflege-Salbe: Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Paraffin, Bisabolol, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, BHT, Parfum. Auch ohne Parfüm erhältlich. Gratismuster erhältlich unter www.andreacare.ch oder mit diesem Gutschein. Ich möchte gratis zwei Muster mit je 5 ml AndreaCare Intim. Frau Name: Strasse: HA7/17 Herr Vorname: PLZ Ort: E-Mail: Einsenden an: Andreabal AG, Binningerstrasse 95, 4123 Allschwil Schweizer Hausapotheke 8-2017 51

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