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Teddy Zeit 2017

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Das Magazin für junge Familien. Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt. Gesundheit, kindliche Entwicklung, Familie, Psychologie und Ernährung. Wertvolle Tipps zu Fragen von Pflege und Einsatz von Produkten, damit sich die Kleinsten auch wohl fühlen.

Angst vor Spritzen Viele

Angst vor Spritzen Viele Kinder fürchten sich vor Spritzen. Das muss nicht sein. Die Pflegeexpertin Netty Fabian vom Universitäts- Kinderspital beider Basel erklärt im folgenden Interview, was Eltern tun können, damit Kinder die vielen Impftermine nicht als traumatisch erleben. Netty Fabian Pflegeexpertin BScN Impfungen schützen Babys und Kleinkinder vor potenziell gefährlichen Erkrankungen und gehören zur Gesundheitsvorsorge. Wie erleben Kinder diese Termine? Die meisten Kinder haben Angst vor Impfungen und Blutentnahmen. Sie fürchten sich nicht nur vor dem Schmerz, sondern haben auch Mühe mit der Tatsache, dass sie festgehalten werden. Einige Kinder müssen deshalb weinen, klammern sich an die Eltern und fürchten sich vor dem nächsten Impftermin. Kann diese Angst Konsequenzen haben? Ja, daraus können sich eine generelle Angst vor dem Arztbesuch sowie eine Spritzenphobie entwickeln. Angstprävention und Schmerzlinderung sind zentral, damit Kinder sich nicht vor dem weissen Kittel fürchten. Denn die Angst vor Spritzen kann dazu führen, dass Betroffene später als Erwachsene bei gesundheitlichen Problemen zu spät ärztliche Hilfe in 14 TeddyZeit 2017 schweizer hausapotheke Anspruch nehmen oder sich nicht impfen lassen. Was können Eltern tun, damit sich ihr Kind nicht vor Impfungen oder Blutentnahmen fürchtet? Das ist altersabhängig. Viele Eltern sind nervös, wenn sie mit ihrem Baby zum ersten Impftermin gehen. Da sich diese Nervosität auf das Kind überträgt, müssen sie sich selber entspannen und beruhigen, zum Beispiel durch tiefes Einatmen in den Bauch. Wie hält man ein Baby am besten, wenn es geimpft wird? Für Babys ist die Nähe zur Bezugsperson beim Impfen besonders wichtig. Am besten halten die Eltern ihr Baby im Arm nah am Körper oder in Bauchlage auf ihrem Körper. Auf keinen Fall sollten sie es auf dem Behandlungstisch ablegen. Das gilt übrigens auch für Kleinkinder und jüngere Schulkinder. Am besten halten die Eltern den Arm des Kindes nur locker – ein zu satter Griff kann die Angst verstärken. Gibt es Massnahmen, die die Schmerz intensität beim Spritzen reduzieren? Diverse Studien belegen, dass Stillen während des Impfens die Schmerzen für das Baby lindert. Mütter können ihr Baby vor, während und nach der Impfung stillen. Die Angst, dass der Säugling sich verschluckt oder das Stillen künftig mit dem erlebten Schmerz verbindet, ist unbegründet. Wenn Stillen während des Impftermins nicht möglich ist, kann der Schmerz für das Baby durch einen Nuggi oder durch die Verabreichung einer Zuckerlösung gemildert werden. Am Universitäts-Kinderspital beider Basel träufeln wir Babys kurz vor der Blutentnahme eine 20-prozentige Zuckerlösung direkt in den Mund. Eine solche Zuckerlösung können Eltern vor einem Impftermin übrigens zu Hause selber herstellen, indem sie A Fortsetzung Seite 16

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